Deeder Zaman: Pride Of The Underdog

Cover von "Pride Of The Underdog"
Deeder Zaman steht kurz vor dem Release seines zweiten Solo Albums mit dem Titel "Pride Of The Underdog", das am 02.12.2011 über die bekannten Betriebskanäle zur Verfügung stehen wird.

Die meisten, denen der Namen nicht direkt etwas sagt, dürften dabei trotzdem seine Stimme und den Style erkennen: Bis Ende 2000 war Deeder Zaman der Leadsänger und Mitbegründer der "Asian Dub Foundation", die durch ihre Kombination aus sozialkritisch-politischen Texten mit verschiedenen Musikstilen wie Dub, Ragga und Jungle von sich Reden machten.

Nach dem Verlassen der Band Ende 2000 konzentrierte Deeder Zaman sich mehr auf seine Solo-Projekte und nun steht nach "Minority Large" aus dem Jahr 2008 seine zweite Solo-Platte in den Startlöchern.

Beim Anspielen des ersten Songs "Delgado Riddim" der Platte "Pride of the Underdog" wird direkt deutlich was das muskalische Rückrat des Albums ist: Dub in allen Formen und Farben.

Dub in allen Formen und Klang-Farben


Photo by FredPhotography
Mal in ruhigerer Form wie bei "Baby I Love You so" mit schönen Piano Teilen - mal etwas schnellere Stücke wie "Trixta" und "Want To Know" die mit ihren Bassdrums zum Tanzen einladen.

Zwei Highlights der Platte sind sicherlich "Brothers And Sisters", einem eher klassischem Rootreggae-Dub Song und "Jesus" einem Vertreter der Jungle-Fraktion. Doch auch die restlichen Songs "Roots Man" - einem kräftigen Roots-Dub-Song, "Humble" - elektronisch angehaucht und "1 Call" - der Erinnerungen an afrikanische Gesänge in Erinnerung ruft - wissen zu überzeugen und machen die Platte zu einem rundum gelungen Projekt.

Der zehnte Track "Us And Us" bringt nochmal etwas Hiphop Elemente in die Platte und thematisiert dabei den Israel Konflikt und das Verhalten westlicher Regierungen zu diesem Thema.

Den Abschluß der Platte machen 2 Remixe der Songs "Us And Us" und "Baby I Love You So", wobei letzterer Song auch noch in einer Acapella Version enthalten ist. Beide Remixe sind bestens tanzbar, wobei der "Us And Us" Remix ziemlich durch die Decke geht und Erinnerungen an Songs wie "Collective Mode" der Asian Dub Foundation hervorruft.
Die erste Single "Us And Us" wurde bereits Anfang der Woche veröffentlicht, aber generell sei allen Dub- und Asian-Dub-Foundation-Fans, sowie Leuten, die sich gerne ein Genre-übergreifendes mitreißendes Album wünschen, "Pride Of The Underdog" empfohlen.

Gäste auf dem Album sind Skip McDonald (Gitarrist und Sänger von Little Aelx und Tackead), The Crispy Horns Section (Zion Train), Dr Das (ehemaliger Bassist der Asian Dub Foundation), Ghetto Priest (Reggaesänger aus em On-U Sound Stall), Alok Verma (Table- und Perscussion-Spieler), Devon White (Gitarrist), Louie Beckett (Produzent), Simon Haenggi (Keyborder der Scrucialists) und Sängerin Elaine Cheng.

Tracklist und Hörprobe


Pride Of The Underdog


01. Delgado Riddim
02. Baby I Love You So
03. Trixta
04. Want To Know
05. Brothers And Sisters
06. Roots Man
07. Jesus
08. Humble
09. Call
10. Us And Us
11. Baby I Love You So (Jungle Mix)
12. Us And Us (Alcuacil Dubkilla HI-FI Mix)
13. Baby I Love You So (Acappella)

Das Album erscheint am 02.12.2011 über Modulor (Europa/Japan) / Groove Attack als CD und Digital

Weblinks


Offizielle Website von Deeder Zaman
Facebook Profil von Deeder Zaman
Twitter Profil von Deeder Zaman