16.10.2008 - Selbstheilende Mäuse
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Wissenschaftler haben erstaunliche Fähigkeiten an Mäusen festgestellt. Durch die Ausschaltung eines bestimmten Genes (welches normalerweise für die Funktion der sogenannten Mitochondrien von Bedeutung ist) wiesen weibliche Mäuse-Embryonen ein Herz auf, das zur Hälfte aus gesunden und zur anderen Hälfte aus kranken Zellen besteht.
Während der Entwicklung im Mutterleib besitzen Mäuseherzen allerdings die Möglichkeit zur Selbstheilung. Wenn das Herz kranke Zellen besitzt werden diese einfach durch verstärken Wachstum von gesunden Zellen ersetzt. So sind die Herzen der kleinen Nager dann pünktlich zur Geburt trotzdem funktionsfähig. Bislang war diese Fähigkeit zur Regeneration nur von den Leberzellen der Tiere bekannt.
Nun hoffen Forscher das es ihnen gelingt die molekularen mechanismen und Faktoren der Selbstheilung aufzuklären, um diese dann womöglich auch beim Menschen (zum Beispiel mit Herzmuskel-Erkrankungen) anregen zu können.
Auffallend war allerdings, das 40% der manipulierten Tierchen später an Herzerkrankungen litten, was darauf hinweisen könnte, das schon in der Embryonalentwicklung die Bausteine für das Entstehen späterer Krankenheiten gelegt werden. Es wird jedoch vermutet, das es dabei eher darauf ankommt welche Zellen "krank" sind als darauf wieviele.
Autor:
kayso
Quelle:
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