08.10.2008 - Immer mehr Arten bedroht
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Die "rote Liste" (Weltnaturschutzunion, IUCN) vermeldet erschreckende Zahlen. Von allen weltweit bekannten 5487 Säugetierarten gelten zur Zeit rund ein Viertel in ihrem Bestand als bedroht. Insgesamt wurden 44.800 Tier- & Pflanzenarten von den Experten beurteilt und bei 16.900 Arten davon die Lebensumstände als problematisch eingestuft.
Verantwortlich für diese Zahlen wird vor allem der Verlust bzw die Beeinträchtigung der Lebensräume für die verschiedenen Tierarten gemacht. Zum Beispiel verzeichnet die rote Liste das vom Tasmanischen Teufel sowie einigen Baumkängurus, alle Arten von Menschenaffen und auch dem iberische Lux das Vorkommen in freier Wildbahn weiterhin sinkt.
Zumindest sind aber auch einige gute Entwicklungen zu vermelden. So konnten einige Tiere erfolgreich ausgewildert werden, die es zwischenzeitlich nur in Zoos & Tierparks gab (wie zB der Schwarzfußiltis & die mongolischen Wildpferde) und andere Arten wie die Afrikanischen Elefanten haben sich Zahlen mäßig deutlich erholt.
Jane Smart (IUCN-Sprecherin): „Je länger wir warten, desto teurer wir es, das Aussterben bestimmter Arten zu verhindern."
und "Noch zu unseren Lebzeiten könnten Hunderte von Arten als Folge des menschlichen Handelns verloren gehen."
Autor:
kayso
Quelle:
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