08.09.2008 - Mit Spürnase gegen Tier- und Pflanzenschmuggel

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Dank des WWF werden am Frankfurter Flughafen zukünftig Spürhunde vom Zollamt eingesetzt. Aber nicht etwa um Zigaretten oder andere Drogen bei den ankommenden Passagieren zu finden, sondern um gegen den Schmuggel von Tieren und Pflanzen anzugehen.

Interpol schätzt den illegalen Handel mit Tieren und Pflanzen auf ca. 20 Milliarden US-Dollar jährlich und da wundert es wohl niemanden mehr, wenn die Zollbeamten auch in Deutschland hunderte kleine Schildkröten in Kulturbeuteln, Papageieneier Unterhosen, Vögel in engen Plastikröhren oder Pfeilgiftfrösche in Trinkflaschen bei internationalen Passagieren finden.

Vergangenes Jahr wurden am Frankfurter Flughafen ganze 5.599 lebende Tiere und verbotene Produkte wie Tierfelle oder in Alkohol eingelegte Schlangen gefunden. Dank der neu ausgebildeten Spürhunde, die teilweise auf 15 verschiedene Geruchsbilder anspringen wird es den Artenschmuggel-Mafias in Zukunft schwerer gemacht diese Produkte nach Deutschland zu bringen.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.wwf.de



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Kommentare
Es gibt irgendwo sonne Serie, die "Alles unter Kontrolle" oder so heißt ... dort werden Zollbehörden, Ordnungsämter oder halt Polizei bei irgendwelchen Kontrollen begleitet. In einer der letzten Folgen, die so mal mitbekommen haben, wurde auch Zoll am Flughafen gezeigt. Und es war erschreckend (für mich), wie viele Pakete dort wirklich wegen Verstößen gegen das Artenschutzgesetz (im Bezug auf Tiere und Pflanzen) gefunden wurden.
Michael am 09.09.2008 21:35
spürhunde setzt man dazu ein, ich hoffe die sind nicht so gefährlich
Hanno am 10.09.2008 00:19
Ach Quatsch, die sind nicht gefährlich, haben doch gute Herrchen.

Ich kann es auch überhaupt nicht verstehen wie Menschen irgendwelche Tiere in Kulturbeutel packen und dann in Deutschland verkaufen oder am besten noch selbst als "geliebte" Haustiere halten. Man hört ja hin und wieder mal, dass in Großstadtwohnungen Krokodile, Schlangen und Schildkröten vom Tierschutz abgeholt werden, weil die Besitzer sie mal als Baby gekauft haben und sie dann später zu groß und zu gefährlich geworden sind... Leute, bissel nachdenken bevor man sowas macht.
Lisa am 11.09.2008 21:26
na ja, einerseits wäre eine schlange oder ein gecko schon mal ein cooles haustier, aber andererseits ist das halt net ihre natürliche umgebung. und in einer wohung soll man die so nicht halten, wenn überhaupt, dann in einem haus
Hanno am 11.09.2008 22:20
es geht, so wie ich das gesehen habe, auch gar nicht unbedingt in erster Linie um lebende Tiere ... viele Tiere waren halt tot .. Ausstellungsstücke oder halt deren Felle, etc. ... und dagegen wurde vorgegangen, da diese Tiere ja illegal getötet worden sind ... Beispiele waren dann z.B. Zebra-Felle (wobei eine Art erlaubt is zu töten, die Andere aber vom Aussterben bedroht ist) und Schmetterlinge.

Pflanzen wurden dann sowohl lebend als auch tot gefunden ... z.B. irgendwelche Kakteen ...
Michael am 12.09.2008 10:37
wir haben auch einen kaktus zu hause (halt nur einen gaanz kleinen) , muss ich mir deswegen sorgen machen?
Hanno am 12.09.2008 17:05
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