15.10.2007 - Illegale Grundschule in Bremen nach 14 Jahren geschlossen

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Weil eine Gruppe Bremer Eltern "Probleme mit den Konzepten der Regelschulen und der Bildungspolitik" hatten, beschlossen sie sich zusammen zu schließen und eine eigene Schule zu gründen. Da diese Schule öffentlich nicht annerkannt war, musste die Eltern den Schülern gefälschte Zeugnisse ausstellen, so dass diese an weiterführenden Schulen angenommen werden konnten.

Erst im letzten Jahr, 14 Jahre nach Errichten dieser Schule, wurde nun ein PC-Programm eingesetzt um die Schülerangaben mit den zugelassenen Schulen zu überprüfen. Hierbei sei dann aufgefallen, dass eine kleine Gruppe von Schülern aus Bremen bei keiner zugelassenen Schule angemeldet waren.

Im Interesse der Kinder, wurde aber von ernsten Konsequenzen abgesehen. Lediglich die Eltern mussten Geldstrafen in Höhe von 200 € verrichten.

Im Laufe der Jahre nahmen etwa 200 Schüler am Unterricht dieser kleinen Schule teil. Die momentanen acht Schüler wurden an einer staatlichen Einrichtung aufgenommen.


Autor:
Michael

Quelle:
n-tv.de



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Kommentare
Habe auch mal sowas in der Richtung im TV gesehen... da hatten die Eltern Problem mit dem Biounterrich (Evolution...).Die unterrichten ihre Kinder nun zu Hause streng nach der Bibel natürlich.Und das in Deutschland... hoffe mal das es hier nicht so weit kommt wie in der USA... Intelligentes Design und dann noch Adam und Eva in einer Naturwissenschaftlichen Unterricht wie Biologie.

Da lob ich mir doch die Idee das FSM!
http://de.wikiped...
Timo am 16.10.2007 16:27
Ja, sowas geht gar nicht... allerdings würd mich auch interessieren, ob die hinterher in den normalen Schulen denn wohl klargekommen sind.
Lisa am 16.10.2007 16:37
wobei das Prinzip in der schweiz z.b. erlaubt ist. ansich ist die idee gar nicht übel, warum den privatunterricht nicht legalisieren? wichtig ist halt nur das die entscheidenen Prüfungen staatlich sind sodass sichergestellt wird, dass die Kinders auch fleißig waren und das richtige gelernt haben - was im Falle Schöpfungsgeschichte v.s. Evolution nicht der fall wäre. Bei dem Zentralabitur wäre sowas dann ausgeschlossen, ich glaube kaum, dass die schöpfungsgeschichte jemals im zentralabitur in Bio ne rolle spielen wird;)
Karsten am 16.10.2007 17:39
Also ich finde den ganz normalen Klassenunterricht an sich nicht schlecht. So wird gewährleistet, dass alle Schüler das gleiche wissen (bzw. die gleiche Grundlage haben).

Außerdem ist Schule ja mehr als lernen. Man lernt da ja auch den Umgang mit anderen Leuten, wie man in Gruppen zusammenarbeitet und wie man sich in unserer Gesellschaft "Autoritätspersonen" gegenüber verhalten sollte.
Lisa am 16.10.2007 17:45
klar, würd mein Kind auch nie privat unterrichten wollen, das wär mies dem kind gegenüber was soziale kontakte usw angeht. aber es geht hierbei ja auch ums prinzip, dass, wenn die eltern der meinung sind, dass es keine schule gibt, die ihrem kind gerecht wird, die möglichkeit bestehen sollte, sich selber um das kind zu kümmern und es zu unterrichten. das beispiel lässt sich zwar nich auf unsere heutige gesellschaft übertragen aber stellt euch vor ihr würdet in Hitlerdeutschland leben und müsstest eure kinder dieser ideologie aussetzen lassen....
außerdem kann man sich vieles sparen, was man in der schule lernt und sich auf das pezialisieren was wirklich wichtig wäre. wichtig ist halt nur, das die abschlussprüfungen die selben sind.
Karsten am 17.10.2007 18:32
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