14.07.2008 - Amis lassen tote Hunde als Klon auferstehen
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Die kalifornische Firma BioArts plant zukünftig Klone aus verstorbenen Hunden zu erzeugen und damit viel Geld von den Herrchen zu kassieren. Auf diese Idee ist der Geschäftsführer Lou Hawthorne wohl gekommen als er seinen eigenen Hund vor einigen Jahren in Korea vervielfältigen ließ. Seit dem lebt er mit drei angeblich identisch aussehenden Hunden.
Die ersten fünf Klone bietet das Unternehmen ab 100.000 US-Dollar über Internat-Auktionen an. Der mit dem Klonen beauftragte koreanische Wissenschaftler Woo-Suk Hwang ist übrigens sehr umstritten. „Das rundet das Frankenstein-Projekt einfach nur perfekt ab. Das Klonen ist einfach noch zu wenig erforscht. Von ethischen Gesichtspunkten mal ganz abgesehen.“, so Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei der Tierschutzorganisation TASSO e.V. und selbst Hundeliebhaberin.
Das Klonen von Hunden ist sehr kompliziert, da bis zu 6 Gewebeproben des Original-Hundes entnommen werden müssen. Auch die operative Entnahme der Eizelle der Leihmutter und das Wiedereinsetzen sei sehr aufwendig. Die Effizienz liege lediglich bei 0,5 Prozent. Außerdem werden bis zu 200 Leihmütter benötigt um einen einzigen Klonwelpen zu erschaffen. Und was viele Menschen vergessen: für die Ähnlichkeit und den Charakter des neuen Tieres gibt es keine Garantie.
Autor:
Lisa
Quelle:
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