14.07.2008 - Zurück zur Atomkraft?
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Brauchen wir für den Klimaschutz wirklich Atomkraftwerke? Ja, zumindest nach Rechnungen der Internationalen Energieagentur. Um die Treibhausgase bis 2050 zu halbieren, müssten weltweit ca. 1300 AKWs betrieben werden, momentan sind es 440.
Seit 2000 wurde weltweit durchschnittlich nur ein AKW jährlich stillgelegt und alle vier Jahre kam ein neues ans Netz. Und aus Deutschland werden immer wieder Stimmen laut, dass man an der Kernenergie festhalten müsse, einerseits um günstigen Strom beziehen zu können und andererseits um das Weltklima zu retten.
Immerhin produzieren AKWs ihren Strom mit durchschnittlich (nur) 25 bis 50 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. Recht weniger verglichen mit modernen Gaskraftwerken, die ganze 385 Gramm in die Luft schleudern. Bei der Windenergie entstehen jedoch lediglich 11 bis 37 Gramm, bedingt durch die Herstellung und den Transport der Windräder. Außerdem sind die CO2-Emissionen der Windenergie rückläufig, bei der Atomenergie hingegen steigen sie.
Des Weiteren bestehen bei der Atomenergie weiterhin die ungelösten Abfall- und Sicherheitsprobleme. Allein in Deutschland entstehen jährlich 400 Tonnen hochradioaktiver Müll, der jahrtausendelang vor sich hin strahlen wird. Und das wohl größte Problem ist die Sicherheit der AKWs. Dies kann auch durch bessere Techniken nicht abgeschaltet werden, da bei Unfällen meist der Faktor Mensch die größte Rolle spielt.
Autor:
Lisa
Quelle:
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