13.07.2008 - Zerstört Afrika sich selbst?
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Jedes Jahr treffen sich die G8 Staaten und seit Jahren ist die sogenannte "Hilfe für Afrika" ein beliebtes Thema. Hier versuchen die Staatschefs dem Rest der Welt zu zeigen wie viel Gespür und Mitgefühl sie für die wahre Not in der Welt haben. Doch helfen die Versprechen nach Hilfe auch wirklich?
Die Tagesschau schreibt, dass kein G8-Gipfel Afrika retten kann und die Annahme, dass mehr Entwicklungshilfe der G8-Staaten mehr Entwicklung für Afrika und damit zum Beispiel mehr Nahrungsmittel bedeute schlicht absurd sei. Angeblich würde das wahre Problem aus zu vielen Massenmördern in Afrikas Präsidentenpalästen bestehen, welche eigentlich vor den internationalen Gerichtshof in Den Haag gehören würden, wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
So sei die Hölle in Simbabwe nicht auf fehlende Entwicklungshilfe der G8-Staaten zurückzuführen, sondern unter anderem auf den Nachbar Südafrika. Das Land versorgte den Staatsterroristen Robert Mugabe jahrelang mit Geld, Waffen und Militärausbildern.
Und Äthiopien hungere nicht, weil es zu wenig Saatgut habe, sondern weil die Machthaber des Landes gerne sinnlose Kriege führten und deshalb die größte Armee Afrikas finanzierten.
Und das wunderschöne naturverwöhnte Kenia, das ein reines Touristenparadies sein könnte, leidet unter seiner korrupten Elite. Diese plündert lieber die Staatskasse und hetzt Bevölkerungsgruppen gegeneinander auf als an das Wohl der Bevölkerung zu denken.
Autor:
Lisa
Quelle:
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