06.07.2008 - Ende des freien Internets in der EU?

09.05.
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07.05.
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04.05.
Raging Fyah - Judgement Day


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Morgen, am 7. Juli, werden in Straßburg zwei Ausschüsse des EU-Parlaments über die Zukunft des europäischen Internets beraten. Abgestimmt wird dann am 2. September.

Die Abgeordneten werden darüber entscheiden ob Internet-Provider zukünftig für die Inhalte verantwortlich gemacht werden, die über ihre Systeme übertragen werden und somit ihren Status als neutrale Informationsübermittler verlieren. Sollte dies der Fall sein, würden die Provider den Verkehr im Internet permanent und voll autmoatisch überwachen müssen.

Verschiedene Bürgerrechtler aus der EU, wie die französische Initiative La Quadrature du Net, das deutsche Blog Netzpolitik.org und die britische Open Rights Group schlugen bereits Alarm.


Autor:
Lisa

Quelle:
futurezone.orf.at



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Kommentare
arg, ich will im internet nicht überwacht werden und ich bin es zu sehr gewöhnt, um einfach gar nicht mehr online zu gehen oder nur mal was auf wikipedia nachzuschlagen. ich mag rs nämlich meine meinung zu schreiben und mit anderen leuten oder freunden, die jetzt auf eine andere schule gehen oder weiter weg wohnen zu chatten (icq) oder mich mit fremden auszutauschen. na jaa, da gibts aber ja noch email oder briefkontakte wenns hochkommt. aber wir haben auf dem pc keiine emailadresse das heißt ich muss webmail nehmen und briefchen sind zum geburtstag gut oder wenn ich meinen freunden aaus den ferien schreibe, aber ds wünscht man sich nur ws oder stellt fragen. man diskutiert da ganz anders als im echten leben. telephon gibts da auch noch, mach ich auch öfter wäre ja ne idee wert, weil ich auch gerne simse. aber wirklich n ersatz isses nicht.
hannibalxxx am 06.07.2008 21:24
So ein quatsch ... warum sollten die Provider dafuer haftbar gemacht werden? Und wie sollen die dann stuendlich kontrollieren, was bei ihnen auf den Server liegt? Das schlagen wieder leute vor, die von dem ganzen Kram ueberahupt gar keine Ahnung haben. War Schaeuble unsere Datenkranke dabei?

Und wie weit geht das dann? Ich meine .. ok, wenn NaziSeiten etc. verboten werden, aber wie wird dann definiert, was verboten ist? Das macht es fuer die normalen User nur schwierig ... wenn man will, kann man dann ja aber im Ausland hosten ... klappt auch mit Tauschboersen etc. ...
Michael am 07.07.2008 10:22
hmm, mir wärs in erster Linie lieber die Nazi-Vereinigungen würden verboten als die Internetseiten, die haben den Vorteil, dass man wichtige Einblicke in die rechte Szene gewinnen kann, die einem nützen, diesen Monstern das Handwerk zu legen, auch wenn sie natürlich umgekehrt der Verführung vermeintlicher Sympathisanten dienen könnte. Ach, lasst uns lieber die Freiheit des Internets erhalten.
Kolibri am 07.07.2008 20:34
naja ... nur wenn es irgendwelche onlien shops oder so sind? Bis du dann gegen die Betreiber was machen kannst, können die schon gut Material ausliefern ... sicher ... man sieht dann die Andere Seite, aber alle sehen das halt.
Michael am 07.07.2008 22:18
das Ding ist, du kannst den Vertrieb ohnehin nur verbieten, wenn die Symbole auch als verboten gelten. Eine reichsfahne z.B. gilt glaube ich nicht als verfassungsfeindlich solange kein Hakenkreuz etc. darauf zu sehen ist. Ich besuche eig. ganz gern mal in regelmäßigen Abständen solche Seiten, man muss halt auch informiert über den feind sein, und er ist nicht gerade kniperig was Informationen angeht.
Kolibri am 08.07.2008 10:35
Aber verbotene Sachen wie Kinderpornografie oder Nazi-Seiten kann man doch auch aufspüren ohne, dass das komplette Internet überwacht wird, oder? Allein schon wenn man Websites nach bestimmten Stichworten durchsucht, oder?

Naja, aber dann würden die auch auf helloweed stoßen ;-)
Lisa am 08.07.2008 13:50
genauso ist es nämlich! Wenn sie woltlen könnten sie erfahren, wer bzw von welchem PC aus welche Statements abgegeben wurden, oder nicht? Eine Äußerungen bezüglich Btm sind dann sicher nicht gerade "polizeiabweisend"
Kolibri am 08.07.2008 18:27
Sooo einfach ist das nicht. Es ist definitv nichts anonym im Internet, aber Einiges lässt sich auch umgehen und die richtigen "Experten" haben da wohl Ahnung von ...

EDie einfachste Möglichkeit ist es dann einfach Inhalte vom Internetcafe, Bücherei hochzuladen ...
Michael am 08.07.2008 20:45
ohgott, wo kommen wir da bloß hin? Die geheimdienste müssten mal offen legen, wieviel sie wirklich überwachen und nach welchen Maßstäben gearbeitet wird. Wenn ich auf dieser Seite einen Anschlag ankündigen würde, völlig seriös, würde das dann polizeiliche Konsequenzen mit sich ziehen, ohne dasein Zivilist, der dies im Internet gelsen hat, die Polis allamiert.
Kolibri am 09.07.2008 17:05
na wenn sie alles offen legen würden wäre es ja nich mehr geheim ;)

ich hab nichts zu verbergen, möchte aber auch nicht dass meine privaten e-mails oder icq überwacht oder gefiltert wird. leider habe ich keine vorschläge wie man sonst terroristen aufspüren könnte
Ireena am 10.07.2008 15:19
ich bin definitiv für die auflösung von geheimdiensten aller art!
Karsten am 10.07.2008 16:14
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