04.07.2008 - Zoos - Gefängnisse für Tiere
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Ein "Zoo-Test", der kürzlich vom Stern veröffentlicht wurde, sorgt beim Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. für große Empörung.
Die beiden "Gewinner" des Tests sind Zoos im Raum Berlin und weisen trotz der guten Platzierung erhebliche Mängel auf. So ist etwa die Elefantenhaltung im Tierpark generell in der Kritik und das nächtliche Anketten der Tiere trage zu einer "völlig antwidrigen und nicht akzeptablen Haltung" bei. Eisbär Knut lebt fehlgeprägt in seinem Gehege und da in letzter Zeit Nachzuchten aus dem Berliner Zoo auf ungeklärte Weise verschwinden, ermittelt nun sogar die Staatsanwaltschaft. "Wie schlecht muss das Gesamtkonzept der anderen Zoos sein, wenn schon die auf die beiden ersten gesetzten Ränge gesetzten Zoos solche gravierenden Missstände aufweisen?"
Aufgrund der Vielzahl der gezeigten Tiere und des begrenzten Platzes ist eine artgerechte Haltung in Zoos einfach nicht möglich. Viele der Tiere leiden unter Verhaltensstörungen. "Solchen Zoos die Bewertung " sehr sehenswert" bis "passabel" auszustellen, wie dies in der Ausgabe des Magazins Stern Nr. 27 erfolgt ist, bedeutet, bewusst Haltungsmängel zu übersehen und damit Tierquälerei zu sanktionieren", so Dr. Jörg Styrie, Vorsitzender des bmt.
Autor:
Lisa
Quelle:
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