28.06.2008 - Junge Europäer für Legalisierung

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Eine Umfrage, di eim Auftrag der EU-Kommission durchgeführt wurde ergab, dass etwa 30 Prozent der europäischen Jugendlichen eine Legalisierung von Haschisch befürworten würden.

Auch unter den deutschen Jugendlichen war etwa jeder Dritte für die Legalisierung, in den Niederlanden und Tschechien waren es sogar mehr als die Hälfte aller Befragten.





Autor:
Lisa

Quelle:
www.pr-inside.com



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Kommentare
Ich kenne auch viele die Kiffen und diee wollen auch, dass das bald legal wird. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das dann so gut wäe, ich biin daa neural.
Hannibalxxx am 13.07.2008 12:31
ach, Cannabis wäre meines Erachtens nur der erste Schritt für viel weitgehendere Legalisierungskampagnen. Viele Kiffer würden gar nicht erst mit Dealern und anderen Drogen in Berührung kommen und auch Jugendschutz lässt sich besser durchführen. Darüberhinaus bekommt der Staat jede Menge Steuergelder. Und in Holland kiffen die leute auch nicht mehr als in den Ländern, wo es nach wie vor völlig untersagt ist. Bin auch für die Freigabe von Heroin, gemäß den Projekten in Frankfurt und Hamburg(?), wo die Leute auch richtiges Zeugs bekommen können in sog. Fixer-Stübchen. Alle Rauschstoffe müssten erhältlich sein, damit der Schwarzmarkt und die ganze Dealerei ein für alle mal vom tisch ist. Ich glaube dass ein "Fachverkäufer" der zugleich ärtzlich ausgebildet ist, eine bessere Ansprechperson für drogenabhängige ist, die Stoff brauchen, als ein dealer, der sich im gegenteil zum Fachartz sich nicht über die gesundheit gedanken macht sondern nur sein Gewinn im Kopf hat. Außerdem würde dann kein gestrecktes zeug mehr verkauft werden woran die allermeisten leute leider sterben. Sterile Spritzen würden das AIDS-Risiko vermindern. Wichtig ist nur, dass das Heroin billiger und sauberer ist, als das von der Starße. Muss kwasie zum produktionspreis abgegeben werden, damit sich abselut keine Dealerei mehr lohnt. Weiche drogen wären schonmal der richtige Schritt in eine andere drogenpolitik.
Karsten am 13.07.2008 17:41
Stimmt, die würden da sicjher wenger mit Dealern in Kontakt treten oder irgendwie vorgemerkt werden, wenn Hanf erstmaal legal wäre. Ich denke auch, dass durch eine Legalisierung vielen die Angst genommen würde es zu prbieren. Aber der Konsum hat auch so seine Nachteile, denke ich, zum Neispiel Halluzinationen und solche Sachen, Apthiem,....
Hannibalxxx am 13.07.2008 17:45
Und wenn dann die Leute kaputt sind? Arbeiten fällt dann aus ... und wie bekommen die neues Heroin, was sie brauchen? Bezahlen können sie es ja nicht ... soll dann jeder einfach nehmen können was er will? und wer dann nich mehr arbeiten kann, bekommt es vom Staat? Manche können sich dann also für ein Leben auf Drogen entscheiden?

Die Entwöhnung mit sauberen Drogen ist perfekt, nur darf es nicht so kommen, dass es ein Konsum mit sauberen Drogen wird. Denn die harten Drogen ruinieren die Menschen.
Michael am 13.07.2008 17:56
Genazu, finde ich auch, solange der Konsum unter Kontrolle bleibt, ist dem Ganzen ja nichts auszusetzten und das ist aber bei Alkohol und Zigaretten doch genau das selbe und die sind eben aauch legaal.
Hannibalxxx am 13.07.2008 18:02
natürlich!! aber harte Drogen vom schwarzmarkt sind unrein und töten noch viel mehr Menschen. Harte Drogen von Schwarzmarkt sind sau teuer weil sie verboten sind, da lohnt es sich schon eher zu strecken. und weil sie so sau teuer sind kommt es zu beschaffungskriminalität und zu prostitution, was bei "staatlichem" Heroin nicht der Fall wäre, weils spottbillig ist oder gar umsonst. und ich finde dass man den tot von menschen nicht einfach in kauf nehmen darf, nur weil man denkt, es würde weniger konsumiert nur weil man es verboten hat (was, siehe cannabis, einfach nicht stimmt). es ist viel klüger das Problem bei der Wurzel zu packen und die ganze illegale Produktion , Handel und Verkauf überflüssig zu machen. Übrigenst wird die Freigabe von Echtstoffen (und auch Cannabis) von organisationen gefordert, wie dem Selbsthilfe-Verband von "Eltern von (toten) drogenabhängigen Kindern." Die sind sicher nicht für noch mehr kaputte Menschen, sondern sind der meinung, dass ihre Kinder bei einer anderen Drogenpolitik noch am LEBEN sein könnten.
Karsten am 13.07.2008 18:05
Es muss halt nur garantiert werden, dass das Zeug zur Entwöhnung genommen wird und nicht zum Konsum, richtig?
Michael am 13.07.2008 18:07
genau, an erstkosnumenten geben die auch nix ab, nur leute, die schon drinne sind im teufelskreislauf.
Karsten am 13.07.2008 18:20
Puha, hier wird viel in einen Topf geschmissen. Cannabis ist nun mal ein Genussmittel, meiner Meinung ist das Verbot hier völlig fehl am Platze. Die Leute die kiffen wollen, kiffen halt... weil sie es eben wollen.

Aber Heroin ist da eine andere Sache. Das Zeug macht einem das ganze Leben kaputt, weil man so schnell abhängig wird und sich dann ALLES nur noch um den Stoff dreht. Ich finde es moralisch nicht vertretbar jemanden, der nicht abhängig ist Heroin zu geben mit dem Grund "es mal auszuprobieren".

Zur Entwöhnung mögen diese besagten Stübchen vielleicht gar nicht so verkehrt sein. Aber warum Heroin und nicht Methadon? Mit Methadon bekommt man keinen Rausch, aber die Entzugserscheinungen verschwinden, ober hab ich das falsch? So können die Abhängigen wenigstens ein einigermaßen normales Leben führen und gewinnen so vielleicht mehr Stärke den weichen Entzug durchzuführen.

Und von wegen "nicht mit Dealern und anderen Drogen in Kontakt kommen". Naja, wenn es Cannabis hier neben Pilzen und anderen Drogen in Coffee Shops zu kaufen gibt, ist die Gefahr, dass man dann sagt "ja, das probier ich mal aus" nicht viel größer? Weil man eben weiß, dass es nicht so gefährlich sein kann? Tatsache ist aber immer noch, dass Drogen bei jedem Menschen anders wirken und Sucht nun mal nicht so pralle ist... egal ob es die Sucht nach einer legalen oder illegalen Droge ist.
Lisa am 14.07.2008 10:40
Ich finde es moralisch nicht vertretbar jemanden, der nicht abhängig ist Heroin zu geben mit dem Grund "es mal auszuprobieren".
--> ich glaube nicht, dass die Fixer-Stübchen an neugierige Erstkonsumenten Heroin abgibt. Glaubst du nicht Lisa, dass wenn leute Rauschmittel (schon viel weichere Rauschmittel wie Pilze, Cannabis, LSD usw) in Geschäften unter Fachberatung kaufen würden, die Leute erst gar nicht soweit gehen würden und sich heroin spritzen. Bis zum heroin ist es immerhin ein weiter Sozialer Abstieg, der mit dem Abhängen in "kaputten Dealer-Kreisen" und dem Zusammenbruch der familiären Verhältnisse, dem Job oder Schule zusammenhängt. Wenn man Konsumenten wirklich ersthaft aufklärt und sie über das pro und contra informiert, dann würden die allermeisten aus einsicht bei cannabis, pilzen oder lsd bleiben und eben nicht mit kokain, crack oder Heroin weitermachen. sie würden diesen Sozialen Abstieg nicht in dieser form erleben. zudem fällt die beschaffungskriminalität und prostitution weg, vermindertes AIDS-Risiko auch noch.
was die Sache mit dem Mathadon angeht: Bei weitem nicht alle sind mit Mathadon zufrieden, es ist vllt sehr gut zur Entgiftung usw. und wer damit glücklich ist, soll damit auch glücklich werden, aber es gibt genug leute, die damit eben nicht zufrieden sind oder die es nicht vertragen, die dann doch beim "guten alten H" bleiben.
Und von wegen "nicht mit Dealern und anderen Drogen in Kontakt kommen". Naja, wenn es Cannabis hier neben Pilzen und anderen Drogen in Coffee Shops zu kaufen gibt, ist die Gefahr, dass man dann sagt "ja, das probier ich mal aus" nicht viel größer? Weil man eben weiß, dass es nicht so gefährlich sein kann?
--> siehe Holland, dort wird prozentual weniger gekifft. Außerdem kommt auch hier jeder irgendwann mit cannabis in berührung, auch wenn man nicht konsumiert, die möglichkeit wird fast jedem bei uns geboten. wer kiffen will tut es sowieso, und denen, denen es susoekt ist, die lassen es auch sein wenns legal ist. viel schlimmer ist es wenn jungentlich denken,, hmm, Cannabis ist verboten, aber gar nicht so schlimm wie ich dachte, gilt das selbe (ammenmärchen) ach für XTC? Mal ausprobieren..." das ist doch nur das resultat einer dämonisierung von cannabis.
im übrigen denke ich, (um zurück zur legalisierung aller drogen zu kommen) dass der mensch auch frei genug sein sollte sich selber zu grunde zu richten. Der konsum, also das schädigen seiner eigenen gesundheit sollte nicht verboten sein aus gründen der persönlichen freiheit. nicht staatlich kontrollierte abgabe oder handel und produktion sowie besitz von heroin würde auch nach der freigabe verboten sein, nur dass es dann keinen mehr geben würde (zumindest in dem ausnaße) weil es sich finanziell einfach nichtmehr lohnt, wenn der kunde lieber sauberes, billiges Heroin vom Staat bekommt als überteuertes und dreckiges bei dealer....
Karsten am 14.07.2008 11:03
Also prüfen die Fixer-Stübchen ob jemand abhängig ist oder nicht? Wie entscheiden sie wer dort kaufen bzw. konsumieren darf und wer nicht?

Der Drang nach Heroin, wie du ja schon sagtest, hängt nicht nur mit den Abhängen in "kaputten Dealer-Kreisen" zusammen, sondern auch mit der familiären Situation, dem Job der Schule etc. Wer sich also vorher nach dem erstmaligen Konsum von Heroin sehnte, wird es dann vielleicht auch noch tun. Auch wenn es weiche Drogen frei käuflich zu erwerben gibt.

Es müsste schon ein Konzept geben, bei dem wirklich nur den Abhängigen geholfen wird... wenn sie Hilfe wollen. Da stimme ich dir absolut zu.

Deine letzten Sätze sagen mehr oder weniger "jeder Mensch hat auch das Recht sich kaputt zu machen". Einen Lebensstil kaputt zu nennen ist wahrscheinlich nicht ganz richtig, schließlich hat jeder Mensch ja andere Vorstellungen vom Leben, stimmt schon.

Wer von Heroin überzeugt ist, soll es einfach nehmen, da kann man wahrscheinlich auch nicht gegenwirken. Aber wer bezahlt dann dafür wenn jemand sich "enscheidet" regelmäßig Heroin zu nehmen, abhängig wird und dann nicht mehr arbeiten möchte/will/kann?

Klar, eine offene Politik für Cannabis ist gut, 100-prozentig und so würde es wahrscheinlich nicht mehr so viele Ich-Kiffe-Weil-Es-Verboten-und-Somit-Cool-ist-Leuten geben. Aber da liegt das Problem wieder wo anders. Jedem Jugendlichen sollte es vorgelebt werden, dass man nicht machen sollte um cool zu sein... wenn es nicht Kiffen ist wird es etwas anderes (gefährliche Mutproben oder so), da hilft nur eine Stärkung der Persönlichkeit... zumindest denke ich das.
Lisa am 14.07.2008 11:31
wie genau das "Fixer-Stübchen-Projekt" funktioniert weiß ich nicht, werde mich aber klug machen. weiß nur, dass es das in 2 deutschen großstätten gibt, und das es von einer rot-grünen regierung eingeführt wurde und das die sprecher dieser regierungen sehr posetiv darüber berichteten und eine ausweitung forderten. Die leute, die dort hingehen sind wirklich körperlich abhängig, sie bekommen eine ärtzliche grunduntersuchung, damit sie ungefähr bescheid wissen über ihren gesundheitszustand. Hilfe wird natürlich auch angeboten. mehr weiß ich auch nicht darüber
Okay, natürlich sollte ich einen drogenreichen lebensstil nicht als kaputt bezeichnen, dass wäre sehr intollerant und bewertend, weil wie du schon sagst, aus sicht des betrachters immer anders geurteilt wird. trotzdem denke ich, dass harte drogen den menschen körperlich kaputt machen, wenn auch etwas schlecht ausgedrückt.
"Aber wer bezahlt dann dafür wenn jemand sich "enscheidet" regelmäßig Heroin zu nehmen, abhängig wird und dann nicht mehr arbeiten möchte/will/kann?"
--> erstmal denke ich, dass auch solche leute vermittelbar sind, sofern sie zu körperlicher arbeit noch fähig sind. die anderen werden natürlich zu pflegefällen, die das gesundheitssystem belasten. aber wo genau besteht denn der unterschied zwischen der vision des "freien heroins" und der heutigen situation??? heutzutage wird das gesundheistsystem genauso stark belastet. da imzuge der freigabe der konsum von heroin stark zurückgehen würde glaube ich, dass das gesundheitssystem auf dauer stark entlastet wird. aus finanzieller sicht gar nicht mal so schlecht also (auf lange zeit gesehen) außerdem sollte das leben und überleben im vordergrund stehen nicht der finanzielle aspekt.
"Wer sich also vorher nach dem erstmaligen Konsum von Heroin sehnte, wird es dann vielleicht auch noch tun. Auch wenn es weiche Drogen frei käuflich zu erwerben gibt. "
--> stimmt natürlich. auch in NL wird Heroin konsumiert, obwohl cannabis zumindest geduldet wird. aber ich bin mir sicher, dass die eine oder andere drogenkarriere gar nicht erst entstehen würde, wenn Karl heinz mit 15 nicht bei Joe um die Ecke sein Gras gekauft hätte, bei dem er 4 Jahre später seine Todesspritze bekommen wird (weil er sich anfreundete und ich falsche kreise geriet), sondern von seinem großen bruder der es von der Aphotheke (oder Coffee-Shop) hat, wodurch der verheerende Kontakt mit Joe nie zustande gekommen wäre..



Karsten am 14.07.2008 12:00
Okay, wenn du noch mehr Informationen findest, kannste die gerne hier hin posten, interessiert mich sehr.

Ob, und wenn ja wie sehr, das Gesundheitssystem sich hierdurch entlasten lässt hängt natürlich davon ab wie viele Konsumenten nachrücken. Klar sollte "das leben und überleben im vordergrund stehen und nicht der finanzielle aspekt", aber irgendwoher muss das Geld ja nunmal kommen. Und momentan ist es so, dass schon viele Hochqualifizierte das Land verlassen, weil ihnen Lohnsteuer, Sozialabgaben etc. zu hoch sind...
Lisa am 14.07.2008 12:48
ziel einer freigabe, sogar das hauptziel, ist die zahl der drogenabhängigen auf dauer zu SENKEN, wenn es mehr drogenabhängige geben würde im Zuge der Freigabe, so müsste diese SOFORT wieder eingestellt werden. Mehr geld durch mehr Sozialabgaben wären NUR dann von Nöten, wenn mehr leute abhängig werden würden, was das genaue gegenteil von dem ist, was man erreichen will. Daher denke ich eher an eine Entlastung als an mehr Kosten. was weiche Drogen angeht, so würde der Staat richtig derbe Steuern abkassieren können, die er sich jeden tag während der Illegalität von Cannabis, entgehen lässt. Übelegt mal: Ein Euro Steuer pro Gramm, was da so in einem Jahr zusammenkommt.....zudem weniger Kosten durch polizeiliche Arbeit bezüglich BtmG-verstößen und weniger Gerichtskosten
Alles in allem denke ich, dass eine andere Drogenpolitik mit mehr Liberalität und staatlicher Kontrolle sowohl menschlich als auch moralisch und finanziell besser geeignet ist als die heutige
Karsten am 14.07.2008 13:13
Karsten am 14.07.2008 13:37
Ja, das Konzept hört sich doch gar nicht so schlecht an. Da muss ich dir zustimmen. Ob es klappen kann wird sich wohl nur in der Praxis zeigen. Ich bin gespannt.
Lisa am 16.07.2008 11:41
Wow, ich bim aber auch der Meinung, dass Cannabis die Hirnzellen weniger beschädigt als Kokain oder Hretoin oder andere harte Drogen, sowas würde ich auch nie aisproieren wollen.
Hannibalxxx am 16.07.2008 12:04
Anlässlich des Gedenktages der Drogentoten, hat der besagte Verband Eltern von verstorbenen Drogenabhängigen nochmal die Forderung gestellt Heroin auf rezept an Abhängige zuverteilen. Gründe seien die wesentlich bessere Verträglichkeit als Methadon (sowohl körperlich als psychisch) und das Wegfallen der Gefahr einer Erkrankung im Zuge des Mathadonkonsums. SPD, Grüne und Linke sind dafür, Union strinkt dagegen. SPD will aber verschäfrte Bedingungen als bisher bei dem projekt vorgesehen. Man müsse nicht nur körperlich süchtig sein, sondern müsse auch Heroin intravenös (also fixen) konsumieren und mehrere vorrangegangene gescheiterte Therapien gehabt haben.
Was ich krass fand war die Aussage eines Vaters der ungefähr folgendes gesagt hat: "mein sohn wär noch hier, wenn er sauberes heroin bekommen hätte, die leute wissen ja gar nich was da drinne ist, im straßenheroin. Mit sauberen heroin kann man ja, banal gesagt, 100 jahre alt werden."
Karsten am 21.07.2008 17:23
das mit den schwarzen war irgendwie keine überraschumng, so konservativ wie die sind, haben die wahrscheinlih sogar was gegen das normale rauchen, aber ok, dass andere wieder dafür sind.
Hannibalxxx am 21.07.2008 20:08
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