23.06.2008 - Täglich 4.000 Tote

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Die schlechte Trinkwasserversorgung in vielen Teilen der Erde führt dazu, dass täglich ca. 4.000 Menschen an Krankheiten sterben, die durch unreines Wasser übertragen werden. Wenn sich die Wasserversorgung nicht bald verbessert, werden bis zum Ende des Jahres vermutlich 1,6 Millionen Menschen sterben.

Morgen wird in Singapur eine Expertenkonferenz zum Thema Wasser stattfinden. Der Stadtstaat Singapur gilt als positives Beispiel für eine effektive Wasserwirtschaft. Hier wird sogar Abwasser zu sauberen Trinkwasser umgewandelt.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.derwesten.de



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Kommentare
So traurig es ist, denke ich, dass die 1,6 mio menschen sterben werden. Ich denke nicht, dass bis zum Ende des Jahre auf einmal die Komplett-Revolution auf dem Gebiet stattfinden wird. Traurig ...
Michael am 24.06.2008 09:07
unwahrscheinlich ist es auf jeden Fall. Das Nord-Süd-Gefälle wird eher größer als kleiner. Ich glaube, dass sich die zahlen eher nach oben verschieben werden als nach unten.
Kolibri am 24.06.2008 12:40
Man sollte aber nicht gleich die Hoffnung aufgeben, sondern schon so schnell wie möglich versuchen etwas an der Situation zu ändern...

@ Kolibri: Was meinst du mit dem Nord-Süd-Gefälle und wie bezieht sich das auf dieses Thema?
Lisa am 25.06.2008 09:24
Nord-Süd-Gefälle bezieht sich auf die immer größere Kluft zwischen dem reichen Norden mit seinen Industrienationen und einem relativ hohen Lebensstandart und großer Verschwendung von Ressourcen und dem bitterarmen Süden mit seinen Entwicklungsländern und den existentiellen Nöten, denen große teile der Bevölkerung dort ausgesetzt sind. Die Versorgung mit Trinkwasser wäre ohneweiteres zu gewährleisten, wenn man diesem Gefälle entgegen wirken könnte, wenn die Kluft nicht größer sondern kleiner werden würde. Schließlich hängt ja die Versorgung mit Trinkwasser von der Armut bzw dem reichtum eines Landes ab.
Kolibri am 25.06.2008 11:11
Ich würde eher sagen, dass die Menschen zum Äquator hin ärmer werden. Australien ist doch auch ganz südlich, aber nicht arm
Luck Ee am 26.06.2008 10:52
ja, der Begriff ist nunmal so genannt worden. So stehts zumindest in den Lehrbüchern.
Kolibri am 26.06.2008 14:35
Naja, es sind auch nicht immer die südlichsten Länder. Spanien hat zum Beispiel auch massive Probleme mit der Wasserversorgung... sind zwar südlicher als Deutschland aber nicht nahe oder unter dem Äquator.

Hier noch ein Link zur Wassersituation:
http://www.tagess...

Und noch ein Link von Yahoo in dem es heißt "Unsauberes Wasser ist nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für jede zehnte Erkrankung und sechs Prozent der Todesfälle weltweit verantwortlich":
http://de.news.ya...
tpl-who-gesundheit-wasser-ee974b3.html

Und hier noch eine NTV-Bildergalerie mit vielen Informationen:
http://www.n-tv.d...
Lisa am 26.06.2008 15:37
musst den begriff auch nicht auf den breitengrad genau festlegen. ist halt n grober begriff für die einteilung in industriewelt und entwicklungswelt
Karsten am 26.06.2008 18:50
Mjaa ... is auch schon sehr grob ... ich würde eher zu ner ärmeren Mitte tendieren
Michael am 26.06.2008 21:44
lol, man könnte genauso gut sagen, der Begriff Hausmeister ist unpassend. Ich habs mir nicht ausgedacht.
Karsten am 27.06.2008 18:29
Dann führt doch neue Begriffe ein ;)
Luck Ee am 29.06.2008 10:18
heisst ja auch ich mehr Hausmeister .. is doch schon lange "Facility Manager" oder nich? :)
Michael am 30.06.2008 22:13
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