12.06.2008 - Entschuldigung bei Ureinwohnern

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Der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper hat sich in einer historischen Erklärung bei den Ureinwohnern Kanadas entschuldigt. In den 70er Jahren hatte die Regierung mehr als 150.000 Kinder von Ureinwohnern aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und sie in staatliche christliche Internate gesteckt. Hierdurch versprach sich die kanadische Regierung eine bessere Integration der Ureinwohner in die kanadische Gesellschaft, doch in den Internaten herrschte damals körperlicher und sexueller Missbrauch.

Die etwa 80.000 noch lebenden Betroffenen, die damals aus ihren Familien gerissen wurden enthalten jetzt eine Entschädigung von insgesamt ca. 3,2 Milliarden Euro. Viele von ihnen verloren mit der Zeit den Kontakt zu ihren Eltern und deren Kultur und der Indianische Führer macht das erfahrene Trauma für den Alkoholismus und Drogenmissbrauch in den Reservaten verantwortlich.


Autor:
Lisa

Quelle:
de.news.yahoo.com



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Kommentare
Schon erschreckend was da früher alles passiert ist, das war mir bisher noch nicht bekannt. Gut finde ich, dass man sich jetzt offiziell entschuldigt hat und eine Entschädigung zahlt. Das wird natürlich die verlorene Zeit und den Kontakt nicht ersetzen, doch ist eine Geeste, die man bei solch schlimmen Verbrechen schon oft von einer Regierung erwartet.
Lisa am 12.06.2008 20:52
Haben die Kanadier sich mal überlegt, dass die Ureinwohner die nach solchen Aktionen erst recht nicht leiden können?
Luck Ee am 14.06.2008 14:17
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