11.06.2008 - Afrikas Umwelt im Wandel

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04.05.
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Das UN-Entwicklungsprogramm (UNEP) stellte in Johannesburg einen Atlas vor, der auf 300 Fotos fundamentale Veränderungen in der afrikansichen Umwelt verdeutlicht. Unter anderem verringern sich die Gletscher auf dem Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, drastisch und auch der Tschadsee verschwindet mit der Zeit. Außerdem werden die Folgen der Waldrodung auf Madagaskar sichtbar und das enorme Wachstum der Millionenstädte geht deutlich hervor.

Achim Steiner fordert als UNEP-Chef ein dringendes Abkommen zum Klimaschutz zu schließen und für die Umsetzung schnellst möglich Gelder zur Verfügung zu stellen, da nicht mehr viel Zeit sei.

In mehr als 30 afrikanischen Ländern ist bereits ein Verlust des Artenreichtums und eine allmähliche Entwaldung zu beobachten. Die Gletscher des Kilimandscharo dürften bereits in 12 Jahren verschwunden sein.


Autor:
Lisa

Quelle:
de.news.yahoo.com



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Kommentare
Ist echt schockierend, aber selbst in Europa sieht das noch wesentlich besser aus, als hier ... wenn man sieht wie teilweise (im Alltag) mit der Umelt umgegangen wird, ist das schon extrem anders.

Muelltrennung gibt es gar nicht ... oft wird es auch einfach so weggeschmissen in den naechsten Wald, Strasse oder sonst was ... Abgasbeschrenkungen gibt es gar keine eigentlich - und es ist echt schon krass, wenn man husten muss, nur weil ein altes Auto an einem vorbeigefahren ist. Es wird zwar zum Stromsparen aufgerufen, aber nur weil nicht genug Strom fuer alle produziert werden kann. ... es gibt auf jeden Fall auch hier noch Einiges zu verbessern.
Michael am 11.06.2008 11:06
klar, aber die haben ja ganz andere probleme als das sie über Umweltschutz nachdenken. Das gute ist, was die nationalparks angeht, dass man damit viel Geld verdienen kann, dann lohnt es sich, denn reiche Leute gehen gerne auf Safari, und wenn es dann durch gute Schutzmaßnahmen und Bekämpfung der Wilderei gelungen ist z.b. die Zahl der Elefanten zu normalisieren, dann, auch wenn es grausam klingt, finde ich es okay, wenn versnobbte Amerikaner 10.000 Dollar dafür bezahlen, dass sie einen alten und kranken Elefantenbullen schießen dürfen. dadurch werden alte und kranke tiere ausselektiert und man verdient jede Menge Kohle, die man dann wieder in Schutzmaßnahmen stecken kann. Aber mit CO2-Begrenzungen kann man leider kein geld verdienen, das is der haken, weshalb ich glaube, dass es noch viele Jahrzehnte dauern wird, bis man auf solche sachen achtet. viele brauchen erstmal sauberes trinkwasser.
Karsten am 12.06.2008 18:03
Das Thema erinnert mich an eine News die wir hier mal hatten in der es hieß, dass Kinder "wohlhabender" Eltern Gedanken um Politik und Umwelt machen und die Kinder aus sozial schwächeren Familien sich mehr um nähere Probleme kümmern, wie zum Beispiel, dass die Eltern den Job verlieren und es der Familie dann schlechter geht. Wahrscheinlich kann man dies teilweise auf Afrika reflektieren.

Und bei dem Abschießen im Falle der Elefanten muss ich dir zustimmen. Nur geht es halt auch andersrum, wie wir bei unserer "Safari" in Südafrika festgestellt haben. Dort wurde uns erzählt, dass es Firmen gibt, die Löwenmännchen kaufen und dann reiche Europäer oder Amerikaner zu einer Jagd einladen von wegen "Jage 10 Tage lang Löwen in Afrika".

Diese reichen Touristen werden dann in einem Auto herumgefahren und irgendwann taucht plötzlich ein Löwe auf, der unter einem Baum schläft. Den dürfen die Touristen dann erschießen und nehmen voller Stolz ne Trophäe mit nach Hause. Was sie jedoch nicht wissen ist, dass diese Jagd-Firma die Löwen unter Drogen gesetzt und sie dann unter den Baum gelegt hat. Sie haben dann gar keine Chance mehr wegzurennen...
Lisa am 12.06.2008 20:39
Sicher haben die hier andere Problem ... aber es gibt hier ebenfalls Umweltminister und keine Ahnung was ... auch wenn solche Sachen oder halt Krankheiten wie AIDS hier ganz andere Probleme darstellen, nimmt es die Leute ja nicht permanent den ganzen Tag so mit. Und der ganz normalen Alltag im Geschäftsleben hat auch mit den ganzen Problemen nichts zu tun. Das ist fast wie in Europa ... das ist die extreme Trennung hier ...
Michael am 12.06.2008 20:52
@Lisa: sowas habe ich auch schonmal gesehen, videoaufnahmen, wie man löwen, die in gefangenschaft gehalten wurden, direkt neben dem käfig rausgelassen hat, die waren dann völlig verwirrt und ehe sie sich versahen, waren sie schon erschossen, für diese wichser. da platzt einem echt der kragen.
Karsten am 13.06.2008 00:59
wow was für horrorgeschichten.

afrika könnte auf jeden fall an umweltfreundlichem strom arbeiten. nur weil ein land ein problem hat, heißt es ja nicht, dass es sich um die anderen probleme nicht mehr kümmert.

ich weiß leider nicht wie viel industrie es in afrika gibt, aber mit sicherheit gibt es viele länder, die die umwelt mehr verschmutzen und andere darunter leiden lassen. es wäre bedauernswert, wenn gerade die afrikanische artenvielfalt verloren ginge
Ireena am 13.06.2008 10:54
Ja, das ist auf jeden Fall krass was da abgeht, aber es gibt natürlich auch Reservate, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt.

Aber zurück zum Thema, Afrika kann und sollte auch auf erneuerbare Energien umsteigen. Das Problem ist meiner Meinung nach der billige Strom hier (vielleicht weil Arbeitskraft so günstig ist und es kaum Sicherheitsvorschriften gibt). Für einen 4-Personen Haushalt bezahlen wir glaube ich insgesamt 20 Euro im Monat, oder so ähnlich, aber auf jeden Fall lächerlich wenig.

Wenn die Regierung dann auf erneuerbare Energien umsteigen würde, würde das wahrscheinlich zu viele Kosten bedeuten, der Strom würde teurer werden und die armen Menschen könnten sich vielleicht keinen Strom mehr leisten.
Lisa am 14.06.2008 11:35
Jau, es wäre wirlich schade wenn es bald kein 'Wildes Afrika' mehr gibt und die Landschaft flöten geht, in Afrika ist es schöner als irgendwo sonst
Luck Ee am 15.06.2008 23:48
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