10.06.2008 - Gleichberechtigung der Religionen

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Aus einigen deutschen Klassenzimmern wurden Kreuze und andere religiöse Symbole bereits verbannt, doch in Bayern sind sie noch Gang und Gebe. Die Grünen wollen dies nun ändern und fordern die Schulen auf religiöse Symbole jeder Art aus Schulen zu enternen, dazu gehörten nicht nur Kreuze, sondern auch Kopftücher und Nonnentrachten.

Nur auf diese Art, so die Grünen-Franktionschefin Margarete Bause, lasse sich sicherstellen, dass keine Glaubensrichtung bevorzugt werde.

Der Kultusminister der CSU ist von diesem Vorschlag jedoch gar nicht begeistert. Seiner Meinung nach seien Kreuze wichtige Symbole für das "Leben nach christlichen Werten". Bayerische Lehrerverbände und die SPD leisten ebenfalls Gegenwehr.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.oberpfalznetz.de



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Kommentare
hmm, ich find, die Grünen haben damit völlig recht. Wer nach christlichen Werten Leben will, soll eine christliche Schule besuchen, wenn die Eltern sich wünschen, dass ihre Kinder von Pinguin-Frauen erzogen werden.
Staatliche Bildunsgstätten sollten darauf verzichten. Die 50er sind vorbei.
Kolibri am 10.06.2008 11:48
Aus staatlichen Gebäuden sollten religiöse Symbole schon entfernt werden, unser Staat hat schließlich nichts mit der Religion zu tun. Aber ich finde, dass jede Person seine Religion schon zeigen darf, sonst müssten einige von uns wohl auch ihre Dreadies fallen lassen
Luck Ee am 10.06.2008 22:34
allerdings und ich bin der meinung, dass jeder seine religion frei zeigen kann, ob durch kopftuch, dread locks oder ner kette mit kreuz dran. der staat sollte sich aber von all dem freisprechen
Ireena am 11.06.2008 21:29
Die Gefahr ist nur, dass wenn jemand z.B. ein Kopftuch trägt oder Kreuze, er damit Kinder beeinflussen kann während er vor der Klasse steht. Zumindest wird das so gesagt .. in wiefern das wahr kann ich nicht sagen ... aber wenn verbieten, dann alles ... außer auf Privatschulen von mir aus ... da wissen die Eltern ja dan was es für eine Schule ist ... man sucht sie sich ja aus ... bei staatlichen Schulen hat man meistens nicht so die Wahl .
Michael am 11.06.2008 21:45
so is es, wobei es dann, was Kopftücher angeht, es auch unfair ist keine Caps tragen zu dürfen. Entweder oder, schließlich kann auch eine Cap etwas mit Lebensphilosophie zu tun haben.
Karsten am 12.06.2008 13:51
Das stimmt schon und vielleicht ist es auch schwer da eine Grenze zwischen Lebeneinstellung und Religion zu ziehen. Viele Mädels tragen im Sommer ja auch Kopftücher, weil es niedlich aussieht oder so... dann dürften die es ja nicht, die religiösen aber schon?
Lisa am 12.06.2008 15:01
ne Grenze kann man dann wohl kaum ziehen. Habe schonmal von einer englischen privatschule gehört, die einem Schüler mit dem Verweis gedroht hat wenn er seine dreads nicht abschneidet. Das is auch übel. Jeder sollte so rumlaufen wie er es für richtig hält, solange dadurch nicht anderen Leuten die Sicht zur Tafel versperrt wird. In staatlichen Schulen sollten jedoch keine religiösen gegenstände zu sehen sein, denn dann dürfte ja jeder sein Symbol im Klassenraum aufhängen und wo kämen wir dann hin? Außerdem sind das zwei verschiedene Paar Schuhe.
Karsten am 12.06.2008 17:57
In staatlichen Schulen sind es auf jeden Fall zwei verschiedene Paar Schuhe, da muss ich dir zustimmen.

Aber in den Privatschulen kann ja praktisch jeder machen was er will. Es könnte ja auch jemand eine Privatschule eröffnen und nur Leute mit Dreads zulassen, wäre dann ja seine eigene Sache...
Lisa am 14.06.2008 11:44
Ich finde auch, wer auf Privatschulen geht ist selber Schuld
Luck Ee am 15.06.2008 23:49
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