07.06.2008 - Keine Organspende wegen Cannabis-Konsums

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In 12 amerikanischen Staaten ist der Konsum von Cannabis für medizinische Zwecke legal und wird sogar von verschiedenen Ärzten unterstützt. Jedoch werden selbst diesen Konsumenten Steine in den Weg gelegt, die manchmal nicht überwunden werden können.

So starb am 1. Mai Timothy Garon im Alter von 56 Jahren nachdem ihm zum zweiten Mal einen Platz auf der Lebertransplantationsliste verweigert wurde. Die Bedingungen für Organspendeempfänger werden in den USA nämlich vom behandelnden Krankenhaus festgelegt und so hatte man es Timothy Garon zur Auflage gemacht ein 60-tägiges Drogenbehandlungsprogramm abzuschließen bevor man ihn für eine Organspende in Erwägung ziehen würde.

Timothy Garon wurde es zurvor von einem Arzt erlaubt, zur Linderung von Übelkeit und Bauchschmerzen sowie zur Stimulierung seines Appetits, Cannabis zu konsumieren. Dieser Arzt wusste jedoch nicht, dass diese Behandlung eine solche Hürde für das dringend benötigte Transplantat bedeuten würde.


Autor:
Lisa

Quelle:
hanfjournal.de



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Kommentare
Wenn ich es richtig lese hätte er die 60 Tage Therapie gar nicht mehr überstanden oder?
Luck Ee am 08.06.2008 10:36
So verstehe ich das auch ...
Michael am 09.06.2008 09:39
So war es denke ich auch gemeint. Ich finde es schon ne schwierige Sache mit Drogen und Organspenden. Ein Raucher, der eine neue Lunge braucht sollte zumindest schon sagen "ich werd nie mehr rauchen" wenn er auf die Warteliste für eine Organspende will, genau das gleiche gilt meiner Meinung nach für Alkoholiker. Sie sind dann ja sogar ich sag mal mehr oder weniger dafür verantwortlich.

Aber dieser Timothy Garon hat ja auf eine Lebertransplatation gewartet und seine Leber wird wohl kaum vom Kiffen kaputt gewesen sein.
Lisa am 10.06.2008 15:18
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