28.05.2008 - "Eis-Bibliothek" mit Tiergenen

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Wissenschaftler des Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik wollen die "Eis-Bibliothek" - eine Sammlung verschiedener Tiergene - erstellen um diese wichtigen Informationen für zukünftige Generationen zu erhalten.

Experten schätzen, dass mittlerweile jedes vierte Säugetierart, jedes achte Vogelart und mehr als zwei Drittel aller Pflanzen vom Aussterben bedroht sind. Um die Artenvielfalt zu erhalten, sammeln Forscher in Norwegen bereits Samen vieler verschiedener Nutzpflanzen und eingefrorene DNA, Hautzellen, Spermien, Eizellen, Embryonen, Blut und Gewebe von Tieren werden in den USA, Großbritannien und Russland eingelagert.

Die Art von Konservierung ist jedoch kein Ersatz für den Umweltschutz und die Biotoperhaltung.


Autor:
Lisa

Quelle:
de.news.yahoo.com



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Kommentare
das finde ich wohl toll, aber wenn man nur die gene hat und kein lebensraum mehr existiert, dann hilft es auch nicht mehr so dolle.
Ireena am 30.05.2008 10:32
das ist wohl wahr. Tasmanischer Tiger-Gene konnten in einer Maus aktiviert werden las ich vor einer Woche. Verrückte Sache
Karsten am 30.05.2008 11:21
Ich mein ok ... aber fürwas benutzt man die Gene dann? Man kann doch trotzdem diese Tierarten nicht zurückholen oder?
Michael am 01.06.2008 10:15
Jau, das stimmt. Weil der Lebensraum dann ja doch zerstört ist. Vielleicht kann man sie irgendwann auf einen anderen Planeten ansiedeln und Menschen dürfen dann gegen eine bestimmte Gebühr diesen Zooplaneten besuchen.
Luck Ee am 02.06.2008 12:20
doch doch, Tasmanien geht noch klar was lebensräume angeht. leider wirds vorerst mit der klonierung des tasmanischen tigers nichts, weil nich zuwenig gene entschlüsselt worden sind, aber immerhin funktionieren die gene noch, das find ich erstaunlich. da gibs auch n bild von dem mausemyro, wo die beutelwolfgene eingefährt sind. sehr witzig, der knochenaufbau wird durch ein tiger-gen bestimmt. ich find das is schon echt sehr interessant was da abgeht.
natürlich ist klonierung nicht der richtige weg zur artenerhaltung, aber ich würde mich schon sehr über einen tiger freuen
Karsten am 03.06.2008 11:39
das versteh ich nicht. ist ein beutelwolf das gleiche wie ein tasmanischer tiger, oder warem sind die gene auch in den mäusen drin ?
Ireena am 03.06.2008 18:57
also beutelwolf und tasmanischer tiger sind das selbe
und es gibt halt eingelegte beutelwoljunge aus dem jahre 1886 und die haben dann noch intaktes fleisch mit gene usw. naja, die gene wurden entnommen umd as tier zu klonen mit hilfe des tasmanischen teufels was aber bisher nicht gelang, dann hat man ein gen entschlpüsselt und in einen mäuseemryo eingepflanzt um zu schauen ob es klappt und das tut es. das gen ist jetzt für den knochenwuchs der maus verantwortlich. erstaunlich, nach über 100 jahren immernoch funktionsfähig
Karsten am 03.06.2008 19:33
ja ok .. man kann dann die Gene mit vorhandenen Tieren mischen, aber wirklich die Tiere "zurueckholen" geht ja nicht .. oder? ich mein .. wie wuerde das denn funktioneiren? Man braucht ja ne "Basis" .. wie z.b. eine maus ...
Michael am 04.06.2008 09:46
das geht schon, ist auch schinmal geklappt. eine sehr seltene rinderart wurde dns entnommen, dann wurde die befruchtete eizelle eines hausrindes genommen, der nucleus (oder wie das heißt) entnommen und durch die dns des seltenen wildrindes ausgetauscht, dann wieder eingepflanzt. die leihmutter hat dann ein ganz anderes rind geboren. das gleiche wäre auch mit dem beutelwolf möglich. wenn man seine 30.000 gene entschlüsselt hätte, könnte man sie in die "entkernte" eizelle einer teufel-dame einpflanzen, die teufel-dame trägt den beutelwolf dann aus und wir hätten ein geklonten tiger. zugegeben, kein ersatz für artenschutz, aber höchst interessant.
Karsten am 04.06.2008 10:38
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