22.05.2008 - Südafrika - Was momentan passiert...

09.05.
Raging Fyah - Running Away


Der 4. Track ihres Debut Albums "Judgement Day": "Running Away". Als Video dienen ... weiter

07.05.
Akua Naru - The Block


Eine "live & aflame" Session des Tracks "The Block" von Akua Naru, zusammen mit de... weiter

04.05.
Raging Fyah - Judgement Day


Die sechs Mann starke Kombo 'Raging Fyah' mit ihrer Single 'Judgement Day' vom gle... weiter

Viele von euch haben uns ja schon direkt gefragt was momentan in Südafrika los ist, wegen verschiedenen deutschen Nachrichten über Kämpfe in Johannesburg und Kapstadt, die sich gegen Flüchtlinge aus Simbabwe richten. Diese Menschen fliehen aus ihrem Heimatland und hoffen in Südafrika auf nichts anderes als ein sicheres Leben. Doch die einheimische arme Bevölkerung hat Angst um ihre Jobs und richtet den aufgestauten Hass gegen die Flüchtlinge.

Im Quelllink ist eine Bildergalerie von NTV, die Leute machen teilweise wirklich schöne und informative Sachen.

Doch die einheimische Reggae-Massive bleibt nicht ruhig, hier der Appell einer unserer südafrikanischen Freunde, Seven Raggasouljah, der selbst Reggae macht und viele Events veranstaltet:


It's sad to see the current state of affairs in our country, and I know it happens in other countries too but there have been over the last couple of years a number of xenophobia-related attacks on black foreigners in our country. These past two weeks though have been the worst and it is a problem that our politicians have been failing to acknowledge.

That said, we know that we cannot rely on politicians to make things work. My appeal is for everyone to voice their opinion against this matter and please feel free to post comments on the group site. Personally I feel that the affected communities are living in terrible social conditions and their plight has fallen over deaf ears over the years. We cannot however sit still and comment from a distance because it could happen closer to your home too at some point. Let us make every effort possible to counter xenophobia in much as the same way we fight against racism, sexism and all the negative isms. The more people voice their concerns, the more pressure we apply on the authorities to make a meaningful intervention.

Foreign imigrants and refugees have not come here because they want to take our work but there are serious problems in their countries and they were hoping that South Africa would be a safe haven for them. Now there lives are threatened and some have died already. How soon we forget that when we were fighting for freedom, many African countries allowed our freedom fighters to live there, even at the risk of South African troops invedaing their countries and causing harm to their people. We cannot abandon our brothers and sisters in their time of need.

Let us give them hope and show love and condemn the attacks on them in the most serious of terms. Remember - "EMANCIPATE YOURSELVES FROM MENTAL SLAVERY, NONE BUT OURSELVES CAN FREE OUR MINDS". Peace to one and all and let's all say a BIG NO TO XENOPHOBIA!!

Eine afrikanische Internetseite, die sich mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit befasst findet ihr unter http://www.forgood.co.za/dogood/action_now/Pages/default.aspx


Autor:
Lisa

Quelle:
www.n-tv.de



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Kommentare
krass, als ich gestern das im tv gesehn hab hatte ich auchüberlegt ob ich euch mal frage ob ihr da so was von mitkriegt ;)
und ZACK. du kannst Gedankenlesen ;)
kayso am 22.05.2008 23:27
Die Nachrichten sagen nichts gutes über Südafrika, ich dachte vorher dass es ein recht stabiles Land sei
Luck Ee am 23.05.2008 21:50
ich hab es auch gehört und es sind ziemlich schlimme bilder. hoffentlich darf die wm in 2010 dann trotzdem noch dort stattfinden
Ireena am 25.05.2008 17:55
Und Südafrika wird wohl noch die WM 2010 austragen dürfen, was viel für die einheimische Wirtschaft bedeutet. Die Yahoo-News schreiben:

"Die fremdenfeindliche Gewalt in Südafrika hat nun auch den Weltfußballverband FIFA beschäftigt. Das Exekutivkomitee erklärte nach einer Sitzung im australischen Sydney, man setze auf die Fähigkeit des Gastlandes der WM 2010, die Lage in den Griff zu bekommen. Die FIFA habe weiter volles Vertrauen in Südafrikas Organisation der WM. Bei der vor gut zwei Wochen gegen afrikanische Zuwanderer kamen bislang mindestens 56 Menschen ums Leben."
Lisa am 27.05.2008 13:10
Mmm ... aber wie gestern hier im Fernsehen kam, haben sie die Situation nun größtenteils einigermaßen unter Kontrolle ... aber kaum ist eine Gefahr gebannt, muss sich gegen die nächste gewehrt werden: Seuchen, Krankheiten und vor Allem AIDS in den Flüchtlingslagern.
Michael am 27.05.2008 21:08
wie schrecklich :(
vielleicht sollte man häufiger mal an sowas denken wenn man seine kleinen alltagssorgen als ach so lebensglückbedrohend empfindet....
kayso am 28.05.2008 02:59
absolut ... ich denke, dass einen so eine Reise echt wohl praegt ... Sachen ueber die in Europa halt als "Probleme die wir loesen sollten" einfach diskutiert werden, sind hier Alltag und dann sieht das ganze schon anders aus ... auch im Bezug auf den Lebensstandard in Europa bekommt eine ganz andere Sichtweise ... selbst in Suedafrika, was im Prinzip sehr weit ist ...
Michael am 28.05.2008 08:46
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