22.05.2008 - Deutsche Bauern gegen afrikanische Farmer
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Hier wollte ich einmal auf die europäischen Agrarexportsubventionen zu sprechen kommen, die deutschen Landwirten hilft ihre Erträge hoch genug zu halten, kleinen afrikanischen Bauern jedoch die Grundlage jedes Handelns nehmen. In einem Greenpeace-Report wird es wie folgt beschrieben:
"Der Hintergrund dieser Subventionen ist, dass landwirtschaftliche Produkte nicht im Inland abgesetzt werden können, ihr Verkauf auf dem Weltmarkt aber normalerweise an zu hohen Produktionskosten scheitern würde - die deutschen Erzeugnisse sind einfach zu teuer. Um den Marktpreis zu stützen, werden deshalb seit vielen Jahren Exportsubventionen gezahlt, die die Agrarprodukte im Ausland billiger machen.
Für die Hersteller ist das ein gutes Geschäft, für die Steuerzahler und die einheimischen Bauern in den Empfängerländern aber eine Katastrophe: Wenn deutsches Milchpulver dank staatlicher Zuschüsse plötzlich billiger wird als die lokal erzeugte Milch in Westafrika und der Karibik oder wenn deutsches Geflügelfleisch in Afrika preiswerter zu haben ist als das heimische Federvieh, macht das den lokalen Markt kaputt. Verlierer bei den Agrarexportsubventionen sind deshalb sowohl die Kleinbauern in den Empfängerländern als auch die deutschen Steuerzahler, die für diesen Irrsinn zur Kasse gebeten werden."
Autor:
Lisa
Quelle:
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