22.05.2008 - Deutsche Bauern gegen afrikanische Farmer

09.05.
Raging Fyah - Running Away


Der 4. Track ihres Debut Albums "Judgement Day": "Running Away". Als Video dienen ... weiter

07.05.
Akua Naru - The Block


Eine "live & aflame" Session des Tracks "The Block" von Akua Naru, zusammen mit de... weiter

04.05.
Raging Fyah - Judgement Day


Die sechs Mann starke Kombo 'Raging Fyah' mit ihrer Single 'Judgement Day' vom gle... weiter

Hier wollte ich einmal auf die europäischen Agrarexportsubventionen zu sprechen kommen, die deutschen Landwirten hilft ihre Erträge hoch genug zu halten, kleinen afrikanischen Bauern jedoch die Grundlage jedes Handelns nehmen. In einem Greenpeace-Report wird es wie folgt beschrieben:

"Der Hintergrund dieser Subventionen ist, dass landwirtschaftliche Produkte nicht im Inland abgesetzt werden können, ihr Verkauf auf dem Weltmarkt aber normalerweise an zu hohen Produktionskosten scheitern würde - die deutschen Erzeugnisse sind einfach zu teuer. Um den Marktpreis zu stützen, werden deshalb seit vielen Jahren Exportsubventionen gezahlt, die die Agrarprodukte im Ausland billiger machen.

Für die Hersteller ist das ein gutes Geschäft, für die Steuerzahler und die einheimischen Bauern in den Empfängerländern aber eine Katastrophe: Wenn deutsches Milchpulver dank staatlicher Zuschüsse plötzlich billiger wird als die lokal erzeugte Milch in Westafrika und der Karibik oder wenn deutsches Geflügelfleisch in Afrika preiswerter zu haben ist als das heimische Federvieh, macht das den lokalen Markt kaputt. Verlierer bei den Agrarexportsubventionen sind deshalb sowohl die Kleinbauern in den Empfängerländern als auch die deutschen Steuerzahler, die für diesen Irrsinn zur Kasse gebeten werden."


Autor:
Lisa

Quelle:
www.greenpeace.de



Zur Startseite
Zur Übersicht aller News

Kommentare
nix neues, soweit ich weiß gegen wir 46% des Eu-Haushaltes dafür aus, jeder deutsche zahlt um die 400 euro jährlich für die Agrarsubvention. Das ist mies, vorallem der dritten Welt gegenüber,w as ein grund ist, warum fast jede Konferenz von IWF und WTO aufgrund des Nord-Süd-Konfliktes abgebrochen wird. Klar, wir können nicht forden,w as wir selber nicht einhalten. Witzig ist auch, dass eine sooo wirtschaftsliberale CDU, die immer freie Marktwirtschaft will, bei den Bauern, den treuen Wählern, plötzlich völlig protektionistisch eingestellt ist. Schrittweise abbauen und anderswo besser und sozialer einsetzen, und somit der Dritten Welt Chancen gewähren.
Karsten am 22.05.2008 20:34
nix neues, soweit ich weiß gegen wir 46% des Eu-Haushaltes dafür aus, jeder deutsche zahlt um die 400 euro jährlich für die Agrarsubvention. Das ist mies, vorallem der dritten Welt gegenüber,w as ein grund ist, warum fast jede Konferenz von IWF und WTO aufgrund des Nord-Süd-Konfliktes abgebrochen wird. Klar, wir können nicht forden,w as wir selber nicht einhalten. Witzig ist auch, dass eine sooo wirtschaftsliberale CDU, die immer freie Marktwirtschaft will, bei den Bauern, den treuen Wählern, plötzlich völlig protektionistisch eingestellt ist. Schrittweise abbauen und anderswo besser und sozialer einsetzen, und somit der Dritten Welt Chancen gewähren.
Karsten am 22.05.2008 20:34
Danke für die Zusammenfassung Karsten.

Klar nichts Neues, das Thema wurde in vielen Kommentaren schon mal angeschnitten, aber wir hatten noch keine News. Deswegen, und weil Greenpeace jetzt vor Gericht fordert die Liste der Subventionsempfänger zu veröffentlichen (viele auch unberechtigt, aber haben halt Anspruch drauf), wollte ich es nochmal in ne News aufnehmen.
Lisa am 22.05.2008 21:35
klar, man kann nicht oft genug darauf hinweisen, hoffentlich lesen es auch leute, die es vorher noch nicht wussten.
hab auch gehört, dass viele wesentlich mehr abkassieren, als ihnen zusteht. Korrputionsskandale seien keine seltenheit, musste ich fürs abi lernen.
Karsten am 22.05.2008 21:54
Die Spitzenempfänger der Agrarsubventionen müssen jetzt übrigens veröffentlicht werden. Greenpeace hatte das gefordert um so Missbräuche aufzudecken.
Lisa am 24.05.2008 18:08
Durch die Veröffentlichung der Agrarsubventionsempfänger wurde jetzt bekannt, dass der Zigarettenhersteller Philip Morris ebenfalls Subventionen der EU erhalten hat. Im Jahr 2006 handelte es sich zum Beispiel um 540.000 Euro, die nun wirklich wo anders besser angelegt gewesen wären.
Lisa am 07.06.2008 22:09
lol, Kippen muss man nun wirklich nicht subventionieren.
Kolibri am 08.06.2008 17:18
na genau das habe ich mir auch gedacht. in der herstellung subventionieren und im verkauf stark versteuern? da stimmt was ganz gewaltig nicht
Ireena am 09.06.2008 20:40
stellt sich die Frage, wie das mit den "normalen" Subventionen weitergehn soll. Opfern wir unsere Landwirtschaft? Auf Dauer kanns so aber auch nich weitergehn.
Kolibri am 09.06.2008 21:55
es muss weiterhin agrarwirtschaft geben, aber es sollten keine unnötigen überschüsse produziert werden. natürlich gehen dann einige arbeitsplätze verloren, aber es entstehen auch immer neue, wie zum beispiel momentan in der bio-strom- und it-branche. da müssen sich die jungen leute auf dauer anpassen und sich entsprechend fortbilden.

ist es nicht günstiger ein paar arbeitslose zu finanzieren als die agrarsubventionen aufrecht zu halten?
Ireena am 11.06.2008 21:26
das hab ich mir auch schonmal gedacht. und vllt gegenfalls mit dem gesparten geld fortbildungskurse und umschulungen zu finanzieren.
Karsten am 12.06.2008 13:17
Wär ne Möglichkeit, könnt ja mal den Politikern schreiben ;-)
Lisa am 14.06.2008 11:47
Name:
Kommentar:

 Bitte die Buchstaben und Zahlen eingeben: