20.05.2008 - Förstern in Deutschlands Großstädten
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Anscheinend sind deutsche Städte artenreicher als man im ersten Moment so denkt. Denn in immer mehr Großstädten, wie im aktuellen Beispiel Essen, werden Förster benötigt um sich etwa um stillgelegte Zechen oder verlassene Industriegelände zu kümmern.
Früher wurde in vielen Zechen des Ruhrgebiets Steinkohle gefördert, doch nun liegen sie einsam und verlassen in den Städten. Allerdings kann sich hieraus schnell ein ganzer Wald entwickeln - angefangen mit Kaninchen, die den nötigen Dünger bringen. Sie lassen Moose und Stauden wachsen, später sogar Sträucher und Birken.
Die Industriebrachen wirken fast schon idyllisch, wenn der Zilpsalp sing und der Habicht über den Bäumen Kreist. Vielleicht sieht man sogar eine der seltenen Kreuzkröten, die sich in einem Tümpel entspannt oder einen Fuchs, der seine Jungen zwischen alten Autoreifen versteckt.
Doch natürlich sind diese "wilden Städte" kein Ersatz für Naturschutzgebiete, da hier nur die stärksten und anpassungsreichsten Tiere eine wirkliche Chance haben.
Autor:
Lisa
Quelle:
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