08.04.2008 - Schwächere anfälliger für Drogen?
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Einige Wissenschaftler aus San Diego haben kürzlich anhand von Javeneraffen untersucht welche sozialen Schichten am ehesten dazu neigen Drogen zu konsumieren.
Zunächst einmal haben sie die Javeneraffen an Kokain gewöhnt und sie dann in einer Stresssituation vor die Entscheidung "Futter oder Kokain" gestellt. Datei stellte sich heraus, dass die Affen mit niedrigen sozialen Stellungen sich eher für ihre Dosis Kokain als für das Futter entschieden haben.
Dies hängt wohl vor allem mit dem Belohnungszentrum im Gehirn zusammen. Bei den Affen mit einem hohen Rang ist das Belohnungszentrum ständig aktiv, so dass sie sich wohl fühlen und eher nach dem Futter greifen. Bei den niedrig gestellten Tieren arbeitet das Belohnungszentrum auf Sparflamme, so dass sie durch die Drogen eine positivere Wirkung erfahren.
Autor:
Lisa
Quelle:
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