05.04.2008 - Besser riechen bei Gefahr

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In der Northwestern University in Chicago fanden kürzlich Untersuchungenüber den Einfluss von Gefahr auf den menschlichen Geruchssinn statt . 12 Probanden wurden von Wen Li und seinen Kollegen in einem Experiment 2 Düfte zum Schnuppern vorgeführt, einmal unter „normalen“ Umständen und einmal während man ihnen Elektroschocks verabreichte.

Die Düfte waren sich sehr ähnlich und konnten im Normalzustand nicht unterschieden werden. Schon nach wenigen Elektroschocks jedoch waren die Versuchspersonen fähig die Düfte auseinander zu halten (mit einer Trefferquote von 70%).
Es ließen sich auch Veränderungen der Aktivitäten in den für Gerüche zuständigen Hirnregionen feststellen. Es wird dadurch angenommen, dass schlechte Erfahrungen schon im Vorhinein die sinnliche Wahrnehmung steigern können. Somit wäre es möglich, dass Menschen Gefahren quasi im Voraus riechen könnten. Evolutionär gesehen eine wichtige Sinneswahrnehmung – man denke an Duftunterscheidung von Löwe und Reh etc.

Wen Li und seine Kollegen halten den Geruchssinn für einen recht unterschätzten Sinn des Menschen: "Der menschliche Geruchssinn hat ein viel größeres Leistungsvermögen, als man für gewöhnlich meint."




Autor:
kayso

Quelle:
www.spiegel.de



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Kommentare
fand ich ziemlich cool...
auch wenn ich die vorstellung von diesem experimnt schon bisschen amüsant finde.... so... typ riecht keinen unerschied.
Wird unter storm gesetzt und kriegt dabei diese dinger wieder unter die nase gehalten.... "LOS RIECH DU SAU!" ;)
da würd ich auch n unterschied erkenn ganz schnell *g*
kayso am 05.04.2008 19:14
Lol, danke für diesen netten Comment... tut doch richtig gut am Montag Morgen mal zu lachen :-)
Lisa am 07.04.2008 10:25
*verneig* gern geschehen :)
kayso am 07.04.2008 10:32
Aber auch schon etwas traurig zu erfahren wie sehr unsere Sinne eigentlich geschult sind un wie selten man die heutzutage noch bracht und die dann doch wieder verkümmern.

Der Mensch hatte sich früher schon mal einigermaßen an die Natur bzw. Gefahr angepasst und jetzt wären wohl nur noch wenige von uns in der Lage sich selbst in der Wildnis zu versorgen.
Lisa am 08.04.2008 17:35
stimmt, leider konzentriert man sich heutzutage fast nur mehr auf die augen (vorallem durch diese ganzen printmedien und tv) und vl noch etwas auf die ohren und auf geruchs- oder geschmackssinn lässt m,an sich gar nicht mehr ein oder auf dden tastsinn. ich habe zufällig mal irgendwo gelesen, dass kinder erhebliche schwierigkeiten dabei haben sollen, verschiedene geschmacksrichtungen von einander zu unterscheiden, das finde ich selber sehr hart.
dancehallfreak am 09.04.2008 02:21
das stimmt wohl. Ich denke, dass Leute die Nasen aber auch immer weniger bewusst benutzen, weil es an den meisten Orten eine absolute Geruchsueberflutung gibt ... z.b. in grossstaedten. ...
Michael am 09.04.2008 08:44
stimmt, durch duie ganzen abgase kann man dan auch viel wenioger riechen. und diese ganzen intensiven geruchstoffe in gewissen fertigprodukten gibts da ja auch noch, dadurch verlenen die leute, echte tomaten zu erkennen und zu riechen. oder vanille, das riecht in natura auch anders und weniger intensiv als künstlicher geruch und geschmack im langnese.-eisbecher und für erdbeeren gilt da das selbe.
dancehallfreak am 09.04.2008 14:13
ja das mag wohl stimmen.... eine etwas andere art der evolution... ;)
aber so schnell evrschwinden gewisse dinge auch nich, also ich kann mir vorstellen wenn wir dieser lage wieder ausgesetzt werden würden, hätte mand as teils wieder ganz flott drauf. wenn man so lang überleben würde... ^^
kayso am 12.04.2008 17:38
stimmt, wahrscheinlich tragen wir ihn die ganze zeit in uns, konzentrieren uns aber nicht darauf.
clemens am 12.04.2008 21:00
Ja, habt ihr mal von den Kindern gehört, die in der Wildnis mit Tieren aufwachsen, so alla Tazan oder Mogli?

Vor 15 Jahren oder so gab es noch einen Fall von einem Mädchen aus der Ukraine. Aus irgend einem Grund wurde die ald 2- oder 3-Jährige von Wölfen aufgezogen und lebte viele Jahre mit denen. Die hat sich die komplette Sprache angeeignet, was ja vielleicht noch verständlich ist, aber sie hatte auch einen total genialen Geruchssinn und ihr ganzer Körper wies auch eine Art Fell auf um sich vor der Kälte zu schützen. Sobald sie allerdings wieder in der Zivilisation war, waren die Haare auch wieder weg.

Das zeigt auf jeden Fall, das noch mehr in uns steckt als wir eigentlich so im Alltag zeigen.
Lisa am 14.04.2008 10:57
ja, so was ähnliches hab ich auch schon mal gehört, sagt dir der fall kaspar hauser etwas?
clemens am 15.04.2008 00:10
Hab mal bei Wikipedia nachgeschlagen... sehr interessant. Kommt von ihm dann auch wirklich der Ausdruck "Kasperle Theater"?
Lisa am 15.04.2008 10:10
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