04.04.2008 - Euthanasie per "Tötungsautomat“?
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Debatten um Sterbehilfe gibt es immer wieder. Nun geht eine davon skurrile Wege. Der ehemalige CDU-Politiker Roger Kusch ist Fürsprecher für die Vertreibung der so genannten Selbsttötungsmaschine. Diese soll Schwerkranken die Möglichkeit zum Suizid zu geben. Es handelt sich dabei um einen kleinen Injektionsautomaten, der aus 2 Spritzen gleichzeitig ein Narkotikum & Kaliumchlorid in den Körper injiziert. Vorab muss nur durch einen Arzt eine Kanüle gelegt werden.
Diese Methode ist 100% tödlich und dauert ungefähr 4Minuten. Da der Käufer durch betätigen des Knopfes selber die Entscheidung trifft zu sterben, hält Kusch den Vertrieb des Tötungsautomaten für rechtlich straffrei. Heftige Kritik gibt es allerdings von Seiten der Hamburger Ärztekammer. Der Präsident Frank Ulrich Montgomery dazu: "Es ist unerträglich, wie dieser Mann die Ängste der Menschen vor dem Tod missbraucht, um sich selbst zu inszenieren." Montgomery pocht da eher auf die Notwendigkeit einer Sterbebegleitung und lindernd-medizinischer Betreuung um den Leidenden Angst und Schmerzen zu nehmen.
Autor:
kayso
Quelle:
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