31.03.2008 - Kein NPD-Verbotsverfahren?
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Die unions-geführten Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Sachsen, Hamburg und Hessen gaben jetzt bekannt, dass sie sich weitern werden dem Bundesministerium Matterialsammlungen für ein NPD-Verbotsverfahren zur Verfügung zu stellen. Zunächst eine schockende Nachricht, die von den zuständigen Personen jedoch begründet wurde.
Bezüglich des Verbotsantrags von 2003 sagte etwa Joachim Hermann, Bayerns CSU Innenminister, er sehe "keine Chance, dass ein neues Verfahren zum Erfolg geführt wird". Weiter warnte er: "Das Schlechteste wäre, wenn die NPD noch einmal obsiegen würde." Man müsse zunächst genauer wissen was sich im "braunen Sumpf" abspiele. Hiermit schließt er den Abzug der V-Leute aus NPD-Kreisen aus.
Berlins Innensenator von der SPD hingegen bedauerte die Entscheidung von der Union. Auch Lothar Bisky von der Linken pocht auf ein neues NPD-Verbotsverfahren, jedoch ohne Abzug der V-Leute.
Autor:
Lisa
Quelle:
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