24.03.2008 - Trauriger Rekord im Irak

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04.05.
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Die USA haben dieses Jahr zu Ostern einen traurigen Rekord zu vermerken. Vergangenen Sonntag ist die Zahl der im Irak-Krieg getöteten US-Soldaten nämlich auf über 4.000 angestiegen. Vier Soldaten wurden an diesem Tag südlich von Bagdad durch einen panzerbrechenden Sprengsatz getötet.

Über die im Krieg gestorbenen Iraker gibt es keine Statistiken (oder diese werden nicht veröffentlicht). US-Präsident Bush ließ durch eine offizielle Sprecherin verkünden, dass er jedes einzelne Leben, das im Irak gelassen wurde bekümmere. Seinen Kurs werde er jedoch nicht ändern.

Momentan befinden sich noch 158.000 US-Soldaten im Irak. Knapp 30.000 Amerikaner wurden dort verlätzt und ein Drittel von diesen wird wohl auf Dauer behindert bleiben wird.


Autor:
Lisa

Quelle:
de.news.yahoo.com



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Kommentare
das war wirklich der unnötigste krieg überhaupt...
bushhasser am 25.03.2008 12:14
Die Bundesregierung sollte daraus lernen und die eigenen Soldaten aus Afghanistan ziehen. Das hat mit "internationaler Verantwortung" nix mehr zu tun.
Hier mal n paar Informationen und Zahlen zum AfghanistanKrieg.

Was hat es auf sich mit Afghanistan?

Im Jahre 2001 begannen die USA und ihre Verbündeten, als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11.September, ihren Krieg in Afghanistan. Er richtete sich neben der für die Anschläge verantwortlich gemachten Terrororganisation Al-Qaida auch gegen das seit Mitte der 1990er Jahre in Afghanistan herrschende islamisch-fundamentalistische Taliban-Regime, das der Beherbergung und Unterstützung Osama bin Ladens und anderer hochrangiger Mitglieder von Al-Qaida bezichtigt wurde. Hierfür jedoch gibt es bis heute keinerlei Beweise.

Was hat Deutschland damit zu tun?

Seit über 6 Jahren ist Deutschland am sog. „Krieg gegen den Terror beteiligt“.
Warum eigentlich? Was unter rot/grüner Regierung mit der „bedingungslosen Solidarität“ mit den USA begann, entwickelte sich zu einem gravierenden Fehlschlag deutscher Außenpolitik. Ziel des Einsatzes war es, die internationale Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten und das afghanische Volk von der Terrorherrschaft der Taliban zu befreien. Was ist daraus geworden?
Rund 30.000 Deutsche waren in den letzten Jahren in Afghanistan im Einsatz. Trotzdem kann von einer Verbesserung der Sicherheitslage nicht die Rede sein. Im Gegenteil, die Taliban erstarken, die Anzahl der Anschläge hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Trotzdem soll die Truppenstärke von derzeit 3500 auf bis zu 4500 Soldaten erhöht, das Einsatzgebiet ausgeweitet und das bislang auf ein Jahr befristete Mandat auf 15 oder 18 Monate ausgedehnt werden!

Opferzahlen!

Auf Seiten der USA und ihrer Verbündeten gab es bisher 763 Opfer zu beklagen, darunter 25 Deutsche.
Über die Zahl der Opfer unter den Zivilisten kann nur spekuliert werden. Einige Studien gehen davon aus, dass über 3.600 Zivilisten durch US-Bombardierungen ums Leben kamen. Andere Quellen berichten von 20.000 bis 49.600 Menschen, welche als Konsequenz durch die Invasion starben. Kann man angesichts solch hoher Opferzahlen überhaupt noch von einer Befreiung des afghanischen Volkes die Rede sein? Die Antwort lautet NEIN!

Wie viel kostet uns der Afghanistaneinsatz?

Die Bundesrepublik Deutschland gab allein im Jahr 2006 27,9 Milliarden Euro für die Bundeswehr aus. Für den Afghanistan-Einsatz sollen bis 2010 fast eine Milliarde Euro zu Verfügung gestellt werden. In humanitäre Hilfe jedoch wurden bisher gerade einmal 73 Millionen Euro investiert. Das heißt: der größte Teil unseres Geldes fließt direkt ins Militär. Dieses Geld wird anderswo dringend notwendiger benötigt!


Karsten am 25.03.2008 13:41
@Karsten: Woher hast du die Informationen? Bei Zitaten am besten eben immer den Quelllink mit angeben, damit man einschätzen kann aus welcher Sichtweise berichtet wurde.
Lisa am 25.03.2008 14:22
hab ich vor n paar wochen erstellt, das Flugblatt.
was die finanzierung angeht so liefert die bundesregierung die meisten infos (bundesregierung.de) selbst. was die Opferzahlen angeht so habe ich unterschiedliche quellen gefunden, was ja auch aus dem text hervorgeht. Was die aufstockung der soldaten angeht, so hab ich auch ne menge links gefunden bei google news (war zu den Zeitpunkt ganz aktuell in den nachrichten), da die dort genannten zahlen von quelle zu quelle gleich waren, geh ich davon aus, dass sie auch wohl stimmen. hab mich bemüht gute und glaubwürdige quellen zu benutzen.
Karsten am 25.03.2008 15:23
Ja, bei mir steckte eigentlich nur dahinter, dass es informativer ist, wenn man genau weiß woher die Informationen kommen, aber natürlich glaube ich das, was du zusammengesucht hast.

Allerdings verschweigt dieser Text meiner Meinung auch einiges. Das Geld, das in die Bundeswehr investiert wird, dient nämlich nicht nur dazu Waffen zu kaufen oder Soldaten auszubilden. Die Bundeswehr wird nämlich auch zum Beispiel bei Überschwemmungen zur Hilfe der Bevölkerung eingesetzt. Sie dient auch oft dazu im Ausland Frieden zu stiften und der Bevölkerung beim Aufbau neuer Städte zu unterstützen.

Dies ist natürlich nicht immer der Fall, sollte der Vollständigkeit halber aber trotzdem genannt werden.
Lisa am 25.03.2008 20:39
hmm, versteh mich nich falsch aber stimmt leider nicht alles was du schreibst, habe ich aber vieles bis vor kurzen auch gedacht. Was die Kathastrophenhilfe angeht, so weiß ich nicht inwiefern Bundeswehrsoldaten da mithelfen oder obs da noch ne eigene spezialisierte "Truppe" gibt, aber gut möglich das auch Soldaten Sandsäcke und so stapeln (dafür bräuchte man jedoch keine militärisch ausgebildeten Soldaten, Kathastrophenhelfer würden reichen).
In wiefern sie Frieden stiftet ist fraglich, denn Besatzung wird nicht automatisch von jedem als Unterstützung angesehen. Aber mag sein, dass die Mehrheit der Bevölkerung auf seiten der westlichen Soldaten ist (das meinte der Jungoffizier ausm Emsland, der 2 Jahre dort war) Dieser Offizier, auch wenn er ganz andere Ansichten haben mag als ich, hat mir sehr gut gefallen, denn er hat Sachen gesagt, da hab ich mich gewundert, dass er sowas sagt (war nämlich ganzschön kritisch dieser mann). Aufbau neuer Städte? Von wegen. Er meinte ungefähr folgendes: Es heißt immer so schön, wir würden dort alles aufbauen, Straßen, Schulen, Krankenhäuser..aber wir sind doch Soldaten und keine Bauarbeiter. Wir haben doch gar nicht die Ausrüstung geschweige denn das Know-How. Wir passen nur auf, dass die Afghanen in Ruhe ihre Sachen aufbauen können und greifen dort ein wo es knallt. Und wir fungieren als Verbindungsmänner. Wenn uns gesagt wird, das irgendwo was fehlt leiten wir es an die afghanischen Behörden weiter, dann liegt die Arbeit bei ihnen. Mehr nicht.
So ungefähr lauteten seine Worte. Klar, es gibt auch humanitäre Hilfe, (73 Millionen Euro bisher, wobei das mittlerweile sicher mehr ist, wer weiß wieoft die Bundesregierung ihre Infos aktualisiert) Das meiste Geld wird halt für Soldaten ausgegeben, die kriegen nämlich satt Kohle, damit sie ihr Leben riskieren (angeblich 16.000 Euro für 3 Monate im Ausland), und halt Waffen, Flugzeuge, Fahrzeuge usw, die sind auch sehr teuer. Und was die Ausbildung von Polizisten angeht (was ja auch unter humanitäre Hilfe fällt) so waren aus ganz Deutschland bisher 2 (!!!) Polizisten in Afghanistan. Und aufm Papier steht, dass höchsten 5000 dt. Polis dahin gehn dürfen, wer sowas dann liest denkt sich, is ja super, wer aber weiß wieviele leute wirklich dort waren, naja, Papier ist bekanntlich geduldig. Ich denke, man versucht uns möglichst viel zu verschweigen, und die zahlen so hinzustellen, dass sie gut klingen. Natürlich gibts auch sehr positive sachen, projekte usw. Ich für meine Person wünsche mir nur, dass wir unseren Einsatz auf humanitäre Hilfe beschränken, und dort Wirtschaft ankurbeln, indem wir Gelder in den Bau neuer Schulen usw stecken statt in Soldaten. Und wenns dort keine Bau-Unternehmen gibt, dann kurbeln wir eben unsere Wirtschaft an und bezahlen usnere BauUnternehmen, die dann dort die Dinger baun.
Karsten am 25.03.2008 21:04
also ich finde, krieg ist immer schlimm, aber das mit den trupeen isz auch jart, es soll aber auch konzerne geben, die kriege finanzieren, weiß aber nicht weolche und ob das überhaupt so timmt
en!ce-fan am 27.03.2008 12:40
die Waffenindustrie vielleicht ;-)
Lisa am 27.03.2008 13:47
:) Es gibt und gab sicher Konzerne die am krieg verdienen und diesen gefördert haben. Klar, Waffenindustrie. Die Frage ist, was man unter krieg versteht. Bürgerkriege oder miltärische auseinandersetzungen, wenn es um machtpolitische wechsel geht können auch z.B. von der amerik. Friut Company bezahlt worden sein, die hat (auch wenns n veraltetes Beispiel ist) auch direkt dank ihres imensen Vermögens politische Situationen zu ihren Gunsten in ländern Lateinamerikas beeinflusst. Dass dann mal etwas geld für die eine oder die andere Konfliktpartei fließt, tja, das liegt ja auf der Hand, man will ja weiter schönen Handel machen und so unabhängigekeits- oder freiheitsbewegungen können da schon ganz störend sein. Ich will auch gar nuicht wissen wie viel Kohle die US-regierung für ihre Öl-Kriege bekommt von den Konzernen und Wirtschaftsverbänden, die abhängig vom schwarzen Gold sind. jaja, der Lobbyismus
Karsten am 27.03.2008 20:11
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