24.03.2008 - Über die Restavèk-Kinder

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Aufgrund der schrecklichen Armut, die auf Haiti herrscht, werden dort viele Kinder zu Sklaven. Mütter haben oft nicht die finanziellen Mittel um alle ihre Kinder aufzuziehen und geben deshalb oft ihre Töchter in andere Familien, die etwas mehr haben. Hier werden sie jedoch schamlos ausgenutzt. Oft müssen sie 16 Stunden am Tag arbeiten, damit sie es "wert sind" von der neuen Familie Lebensmittel zu bekommen.

Diese Kindersklaven werden "Restavèks" genannt und sind in der geistigen Entwicklung anderen Gleichaltrigen oft weit hinterher. Die Tagesschau hat mit einem Mädchen, dem eben dies widerfahren ist, gesprochen. Sie sagte, dass sie in ihrer Familie zwar geschlagen werde wenn sie etwas falsch mache, man sie sonst jedoch gut behandle. Doch träumen konnte die 15-Jährige, die bereits seit 8 Jahren als Kindersklavin lebt, nicht mehr.

Im Tagesschau-Artikel heißt es: Was würdest du machen, träume ich ihr vor, wenn ein Engel käme und du einen Wunsch frei hättest? "Ich würde ihm sagen: Bitte nimm mich mit zu dir in den Himmel", sagt sie. Und was sie im Himmel dann tun würde? "Na, natürlich, das was man mir befiehlt."


Autor:
Lisa

Quelle:
www.tagesschau.de



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Kommentare
krass ... vor allem der letzte Absatz ...
Michael am 24.03.2008 16:39
...zum Sklaven erzogen...
Karsten am 24.03.2008 18:06
Echt arg! Aber ist Trotzdem besser als wen man sie in ihrer eigentliche Familie gelassen hätte, so hat sie wenigstens mehr zu essen! Und wrer weiss wie man sie bei ihrer Mutter behandelt hätte. Aucch nicht anderst, dann wäre die warscheinlich auf die schiefe Bahn geraten, halt Drogen und Prostitution und so. Ihr Lebenist zwar nicht gerade wünschenswert, aber ganz erlich: besser hats sie es so. Klar wäre es besser wen sie ganz normal in dieser Familie leben würde, aber trotzdem ist es eine Besserung gegenüber ihrer alten Familie. Hier wird sie nicht grunddos geschlagen sondern nur wen sie was falsch gemacht hat. Und mehr Geld und bessere Lebens Qualität hat sie deshalb auch.
Metal-Sanaz am 25.03.2008 02:25
Sollte man sich denn mit sowas zufrieden geben? Man kann alles in gutes Licht rücken, die Sache ist nur, dass man die eigentlichen Probleme damit ausklammert. Man könnte sich auch die Frage stellen, ob es für sie nicht besser ist tot zu sein, statt ein Leben in Sklaverei zu führen.
Karsten am 25.03.2008 13:34
Vielleicht habe ich das Thema in der News nicht ganz optimal zusammengefasst. Wer da noch Hintergrundinformationen braucht sollte sich am besten mal den Text im Quelllink durchlesen.

Mir hat sich hier vor allem die Frage gestellt ob ein Leben ohne Liebe und Kindheit lebenswerter ist als ein Leben, in dem man nicht ganz so viel Essen hat. Bitte nicht falsch verstehen, klar kann man ohne Essen nicht überleben...
Lisa am 25.03.2008 14:20
Ich find Karstens Kommentar wohl ganz passend ... Das größte Problem ist echt, dass die Kinder dort vom Regen in die Traufe geraten. Traurig.
Michael am 25.03.2008 20:22
Deprimierend, dass es sowas immer noch geben muss :(

naja, klar nahrung ist wichtig und ohne geht ja nun mal nicht. aber genauso wichtig ist das sozio-emotionale umfeld für die Entwicklung eines Kindes. Das sieht man ja teils auch schon an den Aussprüchen der Kleinen dann.

Aber naja... wie lässt sichd as ändern?!
Haiti....
kayso am 26.03.2008 17:51
Finde ich echt schlimm und das schlimmste daran ist aber, dass denen das so anerzogen wurde dass die das auh noch gut finden...
en!ce-fan am 27.03.2008 12:43
ja. so ist das ja leider in vielen ländern. die kultur und die spezifischen werte, normen & ansichten haben eben doch einiges an einfluss...
kayso am 28.03.2008 03:05
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