16.03.2008 - Homosexualität größere Bedrohung als Terrorismus?

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Sally Kern ist eine republikanische Abgeordnete aus Oklahoma. Vor einiger Zeit sprach sie mit ihren Parteifreunden ganz offen über ihre Meinung zu Homosexuellen: "Die homosexuelle Agenda zerstört dieses Land, das ist einfach eine Tatsache". Glücklicherweise kam alles ans Licht, als man später diese Gespräche im Internet fand.

"Studien zeigen, dass keine Gesellschaft, die Homosexualität vollständig angenommen hat, mehr als ein paar Jahrzehnte überdauert hat" so Kern. Ihrer Meinung nach seien Schwule gefährlicher als der Islam und der Terrorismus.

Mittlerweile wird die Politikerin zum Glück für ihre Aussagen kritisiert, doch die eigene Partei in Oklahoma steht weiter hinter ihr.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.20min.ch



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Kommentare
Krass, oder nicht? Ich verstehe nicht wie man ohne überhaupt ein echtes Argument zu haben so einen Schwachsinn erzählen kann.
Lisa am 16.03.2008 10:07
ich glaube, sie is da ganz und gar nicht allein. Homophobie ist doch unverzichtbar für einen besonders gutbürgerlichen. Was meinte Frau von der Leyen noch gleich? Hat die da nich auch so etwas unterstützt, dass Homosexuellen geholfen werden müsse..?
Das trauen sich die Konservativen nicht laut auszusprechen, aber tief im inneren haben die ein problem sich mit homosexualtät auseinanderzusetzen und haben angst davor.
Karsten am 16.03.2008 19:12
wie kommst du darauf?
Ireena am 17.03.2008 21:21
naja... homosuealität ist ja auch im verhältnis gesehen noch gar nich so lange anerkannt. ich meine in lexikas die 300 jahre alt sind steht das noch als krankheit drin. ^^
Ich meine homosexualität gabs schon immer auf dieser welt (sogar bei tieren btw) und erst mit dem christentum geriet das doch überhaupt in verruf.
Klar inzwischen ist das alles etwas reformiert wurden und wird mehr anerkannt, aber viele haben da einfach weiterhin noch ein tierisches problem mit.
Wenn man allein bedenkt wie schwierig es für viele ist überhaupt sich zu outen und dazu zu stehen.... das spricht doch teils auch schon etwas für sich... weil es einfach im kopf immer noch etwas als verrufen und tabuthema gesehen wird.
Zumindest von zu vielen Menschen noch.
kayso am 18.03.2008 02:12
Aber wenn zwei Menschen sich finden und sich lieben, dann sollten doch alle anderen auch glücklich sein und sich für diese Menschen freuen.
Lisa am 18.03.2008 07:43
ja klar. völlig meine meinung.
nur leider sehen viele das eben anders, weil die das als "unnormal" und "pervers" empfinden. was ne welt ^^
kayso am 18.03.2008 10:36
Wie ich darauf komme.
Im Christentum gabs da immer schon so ein problem mit Homosexualität, denn in der Bibel ist ja schließlich nur von Mann und Frau, Adam und Eva die rede. Deshalb war für Christen das ganze ein problem, bei dem Römern übrigenst überhaupt nicht. In der abendländischen Kultur sah das anders aus, sodass Homosexualität noch im letzten Jahrhundert unter Strafe stand. Wieso aber die Bürgerlichen. Im Zuge der Industrialisierung ist das Bürgertum entstanden, es hat versucht ansehen und wohlstand durch geldvermehrung und akademische Titel zu erlangen (der adel hatte ja von geburt seinen titel). Im Zuge der Industrialisierung entstand soziale Ungerechtigkeit und eine neue Klasse, die proletarier. Um sich von der arbeitenden Schicht abzugrenzen, haben die gutbürgerlichen natürlich legitimationsquellen gesucht. Es entstand eine bürgerliche scheinmoral, der zu folge, der mensch seine triebe unter kontrolle haben müsse und unfehlbar sei. Disziplin, ordnung, gehorsam zeichnen den Bürger der damaligen zeit aus sowie vollkommene treue dem glauben gegenüber, der mensch versucht aufzuhören mensch zu sein, will viellieber eine unfehlbare maschine werden. Da das auch nur menschen waren, die ihre eigenen menschlichen eigenschaften und fehler haben, konnte das nicht hinhauen, weshalb diese bürgerliche moral nur nach außen hin intakt zu sein schien während hinter verschlossenen gadinen ganz andere sachen abliefen, aber darüber wurde natürlich geschwiegen. Gesellschaftlich unmoralische dinge wie Homosexualität (was damals super derbe unmoralisch war) wurden natürlich gebrantmarkt und als unnatürlich angesehen. Wer es war, hats verdrängt und wer es nicht wahr der hats gehasst. Sich nun mit homosexualität auseinander zu setzen, das widerspricht dem bürgerlichen selbstverständnis der heilen gesunden und intakten welt nach außen. Und viele Konservative denken da heute nicht anders drüber. Natürlich, das leben hat sich geändert, die zeit geht weiter, aber tief im inneren schlummert dieser spießbürgerliche geist welcher unverständnis für andersdenkenden und vorallem andersseienden in sich trägt.
Karsten am 19.03.2008 17:44
ja. das ist wohl leider für viele wahr :(
kayso am 19.03.2008 18:16
stimmt, schlimm, dass es immer noch leute gibt, die versuchen, andere einfach so zu diskrimminieren, sei es aufgrund von hautfarbe, geschlecht oder sexualität, aber in der tat ist es noch viel schlimmer solche worte von einer politikerin zu hören. natürlich muss man als politiker nicht zwangsläufig alles auf erden kommentarlos tolerieren, aber es ist eben schon mal eion unterschied, ob das jetzt irgendein hartz iv empfänger auf irgendeine wand kritzelt oder ob es ein politiker offiziell im tv sagt. sue haben nun mal vorbildwirkung für viele menschen, die sie damit auch in eine homophobe richtung weisen, wärend man sich bei irgendwelchen anonymen sprayern oder internet postern einfach nur denkt #was fürn idiot' und dann einfach weitergeht. desweiteren fühlen sich garantiert mehr homosexuelle durch diese art von bemerkung beleidigt und schlimm ist es dann schon, wenn es auczh noh von offizieller seite kommt und schwulenfeindliche wandbotschaften oder was auch immer erreichen vl ein paar leute und womöglich ist unter ihnen nicht mal ein schwuer zu finden. außerdem erwartet man von einer uniabsolventin mehr weltoffenheit und soziale kompetenz als von einem arbeitslosen hauptschulabsovlenten
clemens am 20.03.2008 23:23
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