13.03.2008 - Demonstrationen gegen Abtreibung

09.05.
Raging Fyah - Running Away


Der 4. Track ihres Debut Albums "Judgement Day": "Running Away". Als Video dienen ... weiter

07.05.
Akua Naru - The Block


Eine "live & aflame" Session des Tracks "The Block" von Akua Naru, zusammen mit de... weiter

04.05.
Raging Fyah - Judgement Day


Die sechs Mann starke Kombo 'Raging Fyah' mit ihrer Single 'Judgement Day' vom gle... weiter

Brasilianische Abgeordneten hatten kürzlich gefordert es Frauen leichter zu machen eine Schwangerschaft abzubrechen. Bis jetzt ist dies in Brasilien nur möglich, wenn entweder für die Frau Lebensgefahr besteht oder das Kind durch eine Vergewaltigung entstand.

Die katholische Kirche ist aber wie bekannt gegen die Abtreibung und hat nun 600 Plastik-Föten in ihren Gemeinden in Rio de Janeiro verteilt und zeigt kurze Filme von Abtreibungen. "Dies sind harte und klinische Bilder, aber sie zeigen die Realität", so ein Pfarrer.

Nach Schätzungen werden in Brasilien pro Jahr rund eine Million illegale Schwangerschaftsabbrüche durchgefährt.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.spiegel.de



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Kommentare
Sehr schwieriges Thema ... aber diese Ganzen "Pro Live" Fanatiker sind echt schlimm...

http://www.youtub...

Der Typ hats raus :-D...zwar auch sehr plaktiv aber lustig und teilweise sicher wahr...
Timo am 13.03.2008 20:57
rein rational betrachtet, ist Abtreibung nicht verwerflich. Es gibt immer mehr menschen auf diesem planeten, nur gut dem entgegenzuwirken. und ein fötus spürt ja schließlich keinen schmerz. trotzdem wird einem bei dem gedanken bange. Man sollte soetwas wirklich sehr gut überlegen. es hängt meines erachtens sehr viel davon ab, ob die frau das mit ihrem gewissen vereinbaren kann, denn, dass kind wird ja niemand vermissen, es war ja noch gar nicht da, aber den gedanken etwas vernichtet zu haben, was ein mensch geworden wäre, damit kommt sicher nicht jeder zurecht. die frau sollte die möglichkeit haben, ich glaube auch nicht, dass die abtreibungserleichterung in der DDR dazu geführt hat, dass heute aus Ostdeutschland solche schrecklichen meldungen von Kindstötung zu hören sind, wie uns manche politiker glauben lassen wollen. Aber bei solchen Fällen wäre Abtreibung die bessere Lösung.
Karsten am 13.03.2008 21:07
Naja, ich denke nach wie vor nicht, dass Menschen anderen Menschen das Leben nehmen sollten. Wir sind doch alle zivilisiert, oder?

Bei Vergewaltigungen und wenn für einen selbst Lebensgefahr besteht ist das schon eine andere Geschichte.
Lisa am 14.03.2008 19:47
naja, wir haben ja auch schließlich den Tod schon tausendmal getötet. Da greift man auch in den natürlichen Lauf der Dinge ein, wenn Menschen am leben erhalten werden, dank modernster technik, warum also nicht auch den umgekehrten schritt zulassen? Versteht mich nicht falsch, ich bin kein befürworter der Abtreibung, aber ich warne davor, Abtreibung zu illegalisieren. Mütter, die ihr Kind nicht haben wollen, kommen vllt sonst in ihrer Verzweifelung auf ganz andere Ideen, die weitaus unzivilisierter sind als Abtreibung. Es ist genauso wie mit dem Drogenkonsum, nur weils verboten ist, heißt es noch lange nich, dass es keiner mehr macht. Dann fahren die Frauen nach Polen oder Holland um ihre Kinder abzutreiben, oder versuchen es womöglich auf eigene Faust. Und das ist wesentlich schlimmer.
Karsten am 15.03.2008 12:48
Du hast schon recht, die Mütter die ihre Kinder nicht wollen, die tun denen nach der Geburt vielleicht noch schlimmeres an als sie abzutreiben. Allerdings könnten sie die Kinder ja auch zur Adoption freigeben und die Regierung könnte die Bestimmungen für Ehepaare, die ein Kind adoptieren wollen etwas heruntersetzen.

Ich persönlich habe nur Angst, dass sich weniger Leute Gedanken um Verhütung machen, wenn sie sowieso abtreiben können wie sie lustig sind. Verstehste was ich meine?
Lisa am 16.03.2008 10:04
klaro, abtreibung soll nicht zur "mittags-pausen-behandlung" werden.
jo, deswegen gibts ja die Baby-klappe, aber die hat ja auch nur mäßigen erfolg. scheinbar sind vorallem junge mütter sowas von überfordert, dass viele diese möglichkeit gar nicht in erwägung ziehen.
Adoptionen sind wirklich nicht einfach zu bekommen, ich glaub, man muss viele auflagen erfüllen, was natürlich auch vernünftig ist, aber diese sind doch schon sehr hoch.
Solche Regelungen, dass Frauen zuvor eiun psychologisches Gespräch führen müssen, und Hilfe vom Staat bekommen, damit nicht finanzielle gründe die Frauen zur Abtreibung zwingen, sind gut.
Karsten am 16.03.2008 19:00
ein sehr schwieriges thema.
ich finde auf jeden fall auch dass es nicht verboten werden solle. klar sollte man sich voher vernünftig gedanken machen und nich einfach durche gegend poppen wie nix gutes nur weils ja die gute abtreibung gibt (abgesehen davon dass es immerhin ein eingriff bleibt, und die sind einfach nie wirklich "spass")....
aber es gibt die illegalen abtreibungen ja eben eh... und naja, inige waren auchs chon so verzweifelt dass sie sich selber verletzt haben beim versuch das kind selber abzutreiben. das ja auch net sinn der sache irgendwie, dann lieber geregelt und kontrolliert. ich hab zB auch gelesen, dass in japan teils sehr unbesorgt mit abtreibungen umgegangen wird... und da mit der verhütung das auch bisserl schwieriges thema is wohl.

ist sicher zu einem großen teil eben auch einstellungssache und abhängig von kulturellen werten und normen schätze ich.
aber wäre es nich wieder viel sinnvoller mehr energie darauf zu verwenden vorbereitungsarbeit und aufklärung zu leisten umd as gewissen zu steigern als einfach etwas zu verbieten?!
weil tut mir leid, wem verhütung so unwichtig is bzw ne abtreibung so egal... der wird glaub ich so oder so dann n weg finden wenner erstmal schwanger is.
kayso am 18.03.2008 02:36
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