11.03.2008 - Deutsche Obdachlosigkeit

09.05.
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07.05.
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04.05.
Raging Fyah - Judgement Day


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Emotionale Vernachlässigung selbst innerhalb der eigenen Familie, Gewalt, Trennung der Eltern oder Alkoholismus und Drogensucht sind einige Gründe, die deutsche Jugendliche von zu Hause ausbrechen lassen um auf der Straße zu leben. Hier leben sie oft von der Gesellschaft vergessen, hoffnungslos und ohne Perspektive auf eine bessere Zukunft.

Das Kinderhilfswerk "terre des hommes" schätzt, dass rund 20.000 Kinder und junge Erwachsene zumindest zeitweise auf deutschlands Straßen leben. Die zuständigen Hilfseinrichtungen erreichen jedoch nur jeden 2. betroffenen.

Allerdings ist ein kleines Licht am Horizont zu sehen, da 26 Hilfsorganisationen unter dem Namen "Bündnis für Straßenkinder" zukünftig mehr um obdachlose junge Menschen kümmern werde.

Im Link findet ihr weitere Informationen und auch ein Video. Ein sehr heikles Thema wie ich finde.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.tagesschau.de



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Kommentare
Also total krass fand ich das Beispiel von der Gymnasiastin, deren Vater Bürgermeister und Mutter glaube ich Geschäftsfrau war. Die hat anscheinend aber zu Hause keine Aufmerksamkeit bekommen und ist dann einfach raus auf die Straße.

Schon traurig was in unserer Gesellschaft so alles abgeht bzw. was eben nicht.
Lisa am 11.03.2008 20:32
Jep ... Gerade wenn beide Eltern "erfolgreich" sind, scheiterts bei den Kindern ...
Michael am 12.03.2008 07:34
das ist dann ein Ausbüchsen von zuhause, weil die Eltern sicher hohes Ansehen haben und einen großen Druck ausüben auf ihr Kind. Der von euch genannte Fall ist aber eher die Ausnahme denke ich. Grade solche Kinder sind so verwöhnt, dass sie nicht das Durchhaltevermögen haben lange alleine auf der Straße zu leben und zurecht zu kommen. Meistens sind die familiären Hintergründe eher schlecht und von Armut geprägt, weshalb Kinder abhauen.
Meines Erachtens, was nicht provokativ wirken soll, ist diese Form der Kinderarmut ein "Armuts"zeugnis für unseren Staat und unsere Gesellschaft. Leider ist es so: Je sozial schwächer die Familie, desto wahrscheinlicher Gewalt, Trennung der Eltern, Alkoholismus und Drogensucht usw innerhalb der Familie. Natürlich ist der Geldbeutel nicht der alleinige Faktor, der bei sowas eine Rolle spielt, aber der weitaus am entscheidenste! Dem muss mann entgegenwirken.
Karsten am 12.03.2008 18:16
ja schon traurig sowas.
naja, ich hab ab und an auch mal bei "die ausreißer" rein geschaut... und da haben die doch einige gezeigt wo die eltern duchaus umsorgens waren etc. aber eben so dinge passiert sind wie... mutter is gestorben und vadder war dann deprimiert und alkoholisiert.... und tod wurde eben nie verarbeitete etc. oder die eine is nachm abi einfach abgezischt... ^^ oder irgendwas in diese richtund halt. also wo es denen eigentlich nich wirklich schlecht ging zu hause, aber einfach irgendwas vorgefallen is was einen auf die straße trieb. ich mein klar, die zeigen da ja nur einen kleinen ausschnitt, aber ich weiß trotzdem nich ob man das so verallgemeinern sollte halt.
oder zB kumpel von mir arbeitet in dem bereich... die haben eben auch ganz viele erwachsene etc die früher halt auch lehrer und banker und k.a. was waren aber dann über schulden einfach abgerutscht sind. weil es geht hier ja auch nicht nur um die kinder nech...
aber mehr zu tun sollte man wirklich versuchen. Aber da sind sicher hilfsorganisationen und jobs wie streetworker schonmal schritte in die richtige richtung.
kayso am 18.03.2008 02:44
Ja, das wäre nicht schlecht. Die Obdachlosen bzw. Ausreißer sollten von der Regierung nciht einfach als "verloren" abgestempelt werden. Hier muss wirklich Hilfe geleistet werden.
Lisa am 18.03.2008 07:50
ja ebend. klar kann man nich alle und sofort erreichen... aber es ist zumindest ein anfang. das problem ist das ich denke das es teils wirklich viel zeit und halt engagement von leuten wie streetworkern erfordert um überhaupt manche straßen-lebende in diese richtung zu lenken. viele gerade von den jugendlichen etc sehen ja gar nich sooo, dass sie hilfe brauchen.

was mir letztens erzählt wurde, was ich auch krass fand... das es mal so ne doku gab in der u.a. über "pennerduschen" berichtet wurde. da sind dann in eingängen von geschäften so auf kniehöhe so düsen eingelassen die nachts dann schön regelmäßig wasser ausspucken, damit sich da kein penner niederlässt. natürlich mega gefährlich grad im winter etc und wenns unerwartet kommt. und schon irgendwie krass find ich.
Allerdings gibts auch gute Sachen wie die Möglichkeit für Penner ihre Sachen wegzuschließen über Tag, das wird glaub ich durch Spenden ermöglicht.

Hab da mal 'n Artikel gefunden, den such ich noch mal glaub ich ;)
kayso am 18.03.2008 10:49
Jep ... hab ich auch im Fernsehen gesehen vor einiger Zeit .. echt krass.
Michael am 18.03.2008 13:49
wobei es ja eben schon auch gute systeme gibt.... so halt ich wusste zB auch gar nichd as sich obdachlose jeden tag irgendwie geld abholen können bei der stadt. müssen sich halt nur registrieren dann etc.
kayso am 18.03.2008 14:49
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