25.02.2008 - Schwimmen im Burkini

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Der Burkini ist das etwas stoffreichere Gegenstück des Bikinis und verhüllt viele muslimische Frauen, die trotz der Verhüllungsvorschrift nicht auf das Schwimmen verzichten wollen.

Allerdings ist der Direktor eines Schwimmbades im niederländischen Zwolle nicht so begeistert. Er hat die muslimischen Frauen aus den regulären Öffnungszeiten verbannt, da sich andere Besucher von den verhüllten Frauen irritiert oder gestört fühlen könnten.

Er verwies allerdings auf die Sonder-Öffnungszeiten, während denen andere Bevölkerungsgruppen wie etwa Übergewichtige oder Nacktschwimmer Zugang zu dem Schwimmbad haben.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.express.de



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Kommentare
Im Quelllink gibt es übrigens ein Foto und die Abstimmung hat gezeigt, dass 71 % der Leser finden, dass sie den Artikel gut finden und auch der Meinung sind, dass verhüllte Menschen nicht ins Schwimmbad gehören.
Lisa am 25.02.2008 21:09
Hallo ich bin Sanaz und komme aus Iran, sorry fuer mein Deutsch. Ich bin glaeubige Muslima und will dehalb nicht auf Kopftuck oder Burka verzichten aber moechte so gerne mal Schwimmen lernen (und nicht nur im seichen Wasser rum gehen) und das geht mit den normalen Burka nicht. Deshalb finde ich das ist eine sehr gute unt interesante Idee sowas zu machen! Warscheinlich werden Sie den Beitrag jetzt entfernen oder so, aber das zeigt nur das muslimische Frauen noch nicht akzeptiert in unsere Kultur sind!
sanaz am 26.02.2008 14:38
na ja, ich finde es jetzt nicht so toll, muss ja ziemlich schwer sein, drinnen zu schwimmen, aber andererseits hat jeder das recht seine religion zu wählen und sie in vollen zügen auszuleben!

PS: Wetten, dass es in der Türkei wieder einen Megaaufstand geben wird, sobald dort solche Bade3anzüge auch nur legal sein werden und alle gleich wieder panik haben werden, weil sie die Sharia fürchten!
Günni am 26.02.2008 19:12
Ich finde es gut, wenn es extra Oeffnungszeiten gibt fuer z.B. diese Burkas oder so, da ich denke, dass viele Leute sich vllt unwohl fuehlen, wenn sie als einzige in dem Schwimmbad sind. Aber diesen Leuten den Zugang zu normalen Zeiten zu verbieten, finde ich so ... naja ...
Michael am 27.02.2008 08:10
also... ich hm....
ich find das scheiße.
ja ich mein.... klar wäre ich auch wohl etwas irritiert wenn ich im schwimmbad einem solchen outfit begegne (und die extra öffnungszeiten find ich auch ne ganz nette idee soweit... für leute die es wollen halt) aber irgendwie finde ich es mal total stumpf leute ausm schwimmbad zu "verbannen" weil sie ZU VIEL anhaben und es andere ja irritieren könnte. also bitte... wenn man danach geht was einem im schwimmbad iritieren könnte da schicke ich bei solcher strenge gleich die hälfte der anderen Besucher hinterher.
Ich finds daneben...
und naja, massen werden es wahrscheinlich ja auch nich gleich sein, oder?! ^^
kayso am 27.02.2008 08:32
Finde ich auch genauso, jeder darf so schwimmen kommen wie er will, oft gibt es auch eltern, die nur wegen ihrer Kinder hier sind und auch ihr normales Zeugs anlassen (nur dasssie halt nicht ins wasser gehen) und wie viele fettleibige Hartz IV Empfänger habe ich schon in einem öffentlichen Pool getroffen, die miotsamt ihrem Goldkettchen ins Wasser gegangen sind und neulich sah ich einen (höchstwahrscheinlichen) Satanisten, der sich ein verkehrtes Krweuz auf den Oberarm tätowieren ließ (OH, das kann er ja nicht einfach so abnehmen), das sind genauso Religiöse Symbole und wenn man schon einen Burkini verbietet, dann sollte man auch das verbieten, denke ich.
Günni am 27.02.2008 11:32
Das wäre auf jeden Fall krass, aber schon gerecht...
Lisa am 27.02.2008 16:11
das es irritiert ist wohl wahr, liegt halt daran, dass es ungewohnt ist. Eine Frau die in einem muslimisch geprägten Raum oben ohne oder gar nackt baden geht, würde sicher auch sehr schnell Ärger mit dem Ordnungsdienst oder der Polizei bekommen, dabei ist es doch letzten Endes vollkommen normal. Klar, ich kanns auch irgendwo verstehen wenn konservativ geprägte Leute sich darüber aufregen und behaupten, dass Christen in den muslimischen Staaten wesentlich weniger Minderheitenschutz oder gar keinen Minderheitenschutz genießen und wir deshalb genauso das Recht hätten die muslimische Religion aus der Öffentlichkeit zu verbannen.
Letzten Endes sollten in Öffentlichen Räumen genrell keine religlösen Symbole zu sehen sein. Das heißt nich, dass einzelne Leute nicht durch ihr Äußeres Religion ausdrücken sollten. Das sollte jeder Mensch entscheiden können wie er will, solange andere Menschen sich nicht angegriffen fühlen (was z.B. bei Nazisymbolen berechtigt wäre, auch wenn das keine Religion in dem Sinne ist) deshalb finde ich es auch nicht schlimm, wenn muslimische Frauen mit sonem Anzug schwimmen gehn. Aber jetzt mal was anderes was mich irgendwie ins Grübeln gebracht hat:
Bin letztens übern Flur mit nem Kumpel inner schule gelatscht und wir schauten in eine Klasse in der kleine Kinder waren. Ein Mädchen trug einen Schleier auf grund ihres Glaubens. Und der Kumpel meinte zu mir, dass er es scheiße fände, dass das Mädchen ihren Schleier in der Schule trägt. Ich meinte zu ihm, dass ihm das doch scheiß egal sein könne, das jeder seine religion so ausleben solle, wie es ihm / ihr passt solange niemand anderes zu Schaden kommt.
Und dann sagte er etwas, das konnt ich ihm nicht wiederlegen.
,, Und wieso darf ich dann nich meine Cap (er isn Hopper) im Unterricht tragen. Das ist doch auch irgendwo Ausdruck meiner Einstellung oder meines Glaubens, wenn auch nicht in christlicher Hinsicht." Naja, Unrecht hat er sicherlich nicht. Althergeholte, konservative Ansichten haben die Caps aus den Klassenräumen verbannt, aber bei Religionen werden ausnahmen gemacht. Aber hat nicht jeder das recht, an das zu galuben was er /sie gut findet, und das dann sozusagen als Religion zu bezeichnen?.... Entweder oder ganz oder gar nicht, den Menschen in seiner individuellen Selbstverwirklichung voll und ganz unterstützen, und das auch in der Öffentlichkeit, oder alles was ausdruckt eines Glauebns oder einer Religion sein könnte völlig und ganz zu verbieten (in öffebtlichen Einrichtungen). Von letzterem sollten wir absehen.
Karsten am 27.02.2008 20:24
ganz ehrlich...ich kanns abselut nicht verstehen wie man religiös sein kann, und grade der muslimische Glaube ist FRAUENVERACHTENDER als alles andere!!! Der moderne intelligente Mensch braucht keine Religion sondern Internationalismus und Solidarität!
Karsten am 27.02.2008 20:27
@Karsten: Es ist immer eine reine Ansichtssache. Bitte sowas auch beachten und nie seine eigene Meinung als das einzig richtige darstellen. Es gehoert immer das ganze Umfeld, Geschichte, Kultur dazu. Und manche Mensche sind so einfach gluecklich.
Michael am 28.02.2008 10:33
Schon klar, aber sind es nicht die Religionen, die überall in der Welt Leid verbreiteten? Ohne Glauben wäre die Menschheit geeinter und besser dran, und Religionen haben sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart ständigf gewalt erzeugt. Kein krieg und keine Seuche hat soviele Opfer gekostet wie Kriege, die im Namen der Religion geführt wurden, bzw, die als Religionskriege getarnt wurden (ich kritisiere nicht nur den Fundamentalismus, ganz gleich welcher Regligion, sondern auch die Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, weibliche genitalverstümmelung usw)
Karsten am 28.02.2008 10:55
Also, zu dem in der Schule wollte ich sagen, ich denke,. jeder Hopper darf eine Cap aufsetzen, jeder darf Dreads haben und jeder sollte auch sich so kleiden, wie es einempasst, finde ich, wenn es um Musik geht zumindest oder Anti-NaziShirts, solange es nicht irgendeinen Glauben mitsich bringt. (Abstriche muss man vl bei manchen Goths machen, wenn sie ein Ankh tragen oder wenn sie Satanisten sind und diese Symbole haben). An unserer Klasse gibt es auch Hopper, Goths, Punks, Emios, Reggaehörer, Ökos, wieso sollemn sie dann nicht so aussehen. Ich verstehe das nicht wie es an eurer Schule ist, dass man sich zwar religiös kleiden darf, aber nicht nach seiner Musik/Kulötur, denn Kunst , egal ob Musik oder jetzt irgendeine andere Richtung hat noch nie Kriege begonnen, Religion aber immer, eigentlich sollte das genau umgekehrt sein.
Günni am 28.02.2008 12:33
ja, stimmt, musiker haben ja noch nie schaden gemacht, wobei es schon so einige rapper gibt, die sich gegenseitig abschießen müssen (vl darf er seine cap deswegen nicht tragen), ganz im gegensatz zur religion, aber ich glaube gar nicht, dass es dort erlaubt ist, ein kopftucvh zu tragen, wahrscheinlich ist es eher so, dass sie einfach nur zu ignorant ist um sich mit regeln und vorschriften auseinander zu setzen! bei uns herrscht aber immernoch das problem, dass kirche und staat nicht gesetzlich von einander getrennt werden müssen, soweas gibt es in anderen ländern mit muslimischerminderheit schon seit jahren, zb gibt es in der türkei fast nirgendwo frauen in der sczhu8le oder am strand die einen burka tragen oder einen burkini, unsere muslimas dagegen sind da schon weit traditioneller und man sieht sie überall imkopftuch (und in der türkei sind fast 2/3 muslimisch, bei uns vl gersde mal 5%, trotzdem sieht man in Deutschland kopftücher vuiel häufiger), das nur mal um es zu veranschauulichen. aber so lange es nur beib en symbolen bleibt.
ps: und nacktbaden ist bei uns außerhalb des fkk gebietes übrigens auch nicht erlaubt, klar kann man einfach einen ungenutzten strand wählen und da nackt reinspringen und wenn man glück hat, dann hats keiner gesehen oder an machts in der nacht oder im eigenen pool aber grundsätzlich ist es nicht erlaubt und leute, die das tum oder fkkmachen werden immernoch böse angeschaut als ob sie pervers wären
en!ce-fan am 28.02.2008 13:36
@ en!ce-fan: Staat und kirche sind in Deutschland aber sehr wohl getrennt, es gibt zwar ne Kirchensteuer aber damit hat der Staat nix zu tun. Glaubst du wirklich, dass in Deutschkland mehr Kopftücher getragen werrden als in der Türkei? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Karsten am 28.02.2008 14:39
ja, außerdem ist es doch so, dass es noch immer klassenzimmer mit kreuzen gint und leute, die kreuze tragen in deutschland, zum beispiel in form einer kette
en!ce-fan am 28.02.2008 16:32
ja klar, das ist ja persönlich, das ist ja dein Ding, genau wie andere Kopftücher tragen. Kreuze gibs bei uns in der Schule nicht, ich weiß gar nicht ob die überhaupt hängen dürfen außer an privatschulen.
ein Beispiel für einen Staat wo Regilion und Staat eins sind ist z.B. der Iran,
wenn wir staat und kirche nicht trennen würden, so könnte man im Extremfall dafür bestraft werden, dass man verhütet, weil dann die kirche das oberste gericht wäre...aber soweit lassen wir es ja nicht kommen
Karsten am 28.02.2008 17:54
genau, keine macht der kirche. oder der moschee oder wie diese religiösen sachen auch immer heßen mögen
en!ce-fan am 28.02.2008 20:00
das stimmt doch alles nicht, was ihr sagt. das ist doch alles nur quatsch! ich weiss nich, wie das alles mit den anderen religionen ist, aber ich glaube nich das die nur krieg wollen, nein alle religionen tretten für den frieden ein. seid ich den kuran das ertste mal auf deutsch gelesen habe we3iss ich das und beschäftige mich auch sehr damit. und ich denke wen alle menschen religiös währen dann wäre es hier sicher eine bessere welt. vieleicht währet ihr auch nich immer so negativ eingestellt, wenn ihr jeden tag mehrmals bbeten würdet und auch den weg zu gott finden würden so wie ich es getan habe. den faßt alles was ihr schreibt ist so negativ und ihr habt gegen alles was. und der intelligente moderne mensch von heute braucht sicher auch religion. sei es auch nur satanismus jeder braucht etwas wer an nix glaubt, der ist in der heutigen welt verloren. aber warscheinlich bin ich schonetwas älter und reifer als ihr und schon intelligenter, bis vor 4 oder 5 jahren war ich nähmlich auch noch nicht so gläubig und wusste nich was ich mit religion anfangen soll und meine eltern haben mich nur mühsam in die muschee geschleppt, aber jetzt habe ich endlich den weg zu gott gefunden! und ich hoffe das euch das auch so in ein paar jahren passiert das ihr die erkenntnis erlangt und endlich zu gott betet. hört nicht auf das was die medien und die alle sagen und besinnt euch auf gott den er wird euch den wahren weg zeigen!
e. am 29.02.2008 13:41
Ob jemand an einen Gott, Allah, Jah, etc glaubt oder nicht, sollte jedem einfach selbst ueberlassen sein. Wichtig ist es nur, dass jeder auch dem Anderen die Freiheit anrauemt anderer Ansicht zu sein.

@Karsten: Auch wenn ich selber kein besonders religioeser Mensch bin, darf und kann man nicht alle glaubenden Menschen so ueber einen Kamm scheren. Kriege gibt es meistens dann, wenn Leute zu stark an etwas glauben und davon ausgehen, dass ihre Meinung die einzige richtige ist. Das traf in der Vergangenheit zwar meist auf Religionen zu, aber auch andere "Ideale". Und offiziell sind Religion und Statt zwar getrennt in Deutschland, aber in der Realitaet is das nicht der Fall. So sind z.B. die meisten Kindergaerten in religioeser Traegerschaft. Man hat zwar die Moeglichkeit einen anderen dann zu waehlen, aber bei Kindergartenplaetzen is das z.B. nich ganz so einfach.
Michael am 29.02.2008 14:18
ich fginde schon, das ich tollerant bin, was andere reliogionen angeht, mir ist egal ob wer an gott oder ja oder allah glaubt, hauptsache er hat überhaupt einen glauben!
e. am 29.02.2008 14:26
Warum? Wenn jemand an nichts glaubt, sollte das genauso tolleriert werden ...
Michael am 29.02.2008 14:33
ich für mich persönlich kann nicht gläubig sein, ich würde mich selber betrügen, wäre nicht im Einklang mit mir. Gut ich hab ne andere religion, die politik, an die ich glaube, verhält sich sicherlich ähnlich. Selbstverständlich sind eig. so gut wie alle Religionen für den Frieden. Ein Jesus Christus war sicherlich eine sehr sehr bedeutende politische Persönlichkeit, ein sehr positiver Mensch. Aber was über Jahrhunderte, Jahrtausende aus seiner Lehre geformt wurde, war sicherlich nicht seine Absicht. Es ist war wenn ein herr Marx sagt: Religion ist Opium des Volks. Schließlich wurde zumindest die christliche religion viele Jahrhunderte benutzt um die kleinen, geknechteten Menschen zu trösten und für die Aubeutung gefügig zu machen. Kriege wurden im Namen der Religion geführt und heute gibts n Haufen Fundamentalisten egal ob Muslime, oder Christen oder sonst was, die nun wieder terror und religion miteinander verbinden und großen Schaden anrichten. Man muss die Geschehnisse als eine Kausalkette betrachten und sehen wem welche Schuld zukommt. Nehmen wir den Afghanistan und den Irakkrieg: Hätten Fundamentalisten keinen 11.September geschaffen, so hätte es diese kriege nie gegeben und zigtausend Zivilisten in Afganistan würden noch leben. (Natürlich haben die USA auch ihren teil dazu beigetragen) Ich habe auch kein problem mit Menschen, die religiös sind, solange sie sich solidarisch ihren Mitmenschen gegenüber verhalten und keine Unterschiede zwischen geschlechtern oder religionen machen. Aber der Fakt ist das immer wirklich immer Konflikte dank religionen hervogerufen wurden, egal wo man hinschaut, religion erzeugt leid sehr sehr oft. Daher meine an der realität orientierte antireligiöse haltung. Das auch andere Ideale in der vergangengeit verraten wurden streite ich nicht hab, Stalinismus kritisiere ich genauso ausnahmslos.
@Michi: was das mit den Kindergärten angeht, so gib ich dir recht, viele sind katholisch oder evangelisch, aber das ist großteils so weil wir aufm Land leben, in Städten sieht die ganze geschichte sicher anders aus, da gibts einfach zuviele nicht getaufte Menschen, als das man es sich erlauben könnte nur auf die Kindergärten in kirchlicher Hand zurückzugreifen.
Karsten am 29.02.2008 15:19
@Karsten: Leider wohl nicht. Ich habe das letztens mal im ARD Morgenmagazin mitverfolgt.
Michael am 29.02.2008 16:10
komisch, wenn es eine so große Nachfrage gibt, nach kindergartenplätzen, dann müsste es doch auch genügend Investoren geben, die eine KiTa eröffnen...unabhängig von der Kirche. Ich bin übrigenst sehr glücklich im katholischen Kindergarten gewesen, damals hab ich auch noch alles geglaubt, was man uns erzählt hat. Schade find ich es im nachhinein nur, dass man nur mit Katholiken untereinander war, hätte sicher gern auch viele Evangelische Kinder kennengelernt. Da sollte man doch keinen Unterschied mehr machen. Und was ist kindern die einen migrantenhintergrund haben und eine andere religion angehören, dürfen die dann etwa nicht in den Kindergarten? Das wäre doch schlimm, das wär abselut das beste Mittel der Integration, denn Kinder haben uns da einiges Vorraus
Karsten am 29.02.2008 16:18
@Karsten: Auch in katholischen Kindergärten gibt es evangelische oder nicht-getaufte Kinder oder auch ganz andere Religionen. Danach gucken die Kindergartenleiter nicht.

Außerdem wird es nur Investoren für Kindergärten geben wenn diese auch mit einem Gewinn rechnen können, sprich enn die Eltern etwas für diese Erziehung bzw. Bildung bezahlen. Das ist doch nicht in deinem Interesse, oder?

Außerdem stellst du diese ganze Religions-Kriegs Sache etwas zu einfach dar. Nur weil ein Krieg aufgrund einer Religion angefangen wurde, heißt es nicht, dass er auch sonst geführt worden wäre.
Lisa am 29.02.2008 18:33
Naja, als ich im Kindergarten war, da waren glaub ich nur katholische bei uns, wir haben ja auch den evangelischen ebenfalls bei uns im Dorf, da wurd wohl recht gut getrennt, soweit ich mich erinner.
Nein, habe ich denn behauptet das das in meinem interesse ist (ich wusste das das kommen würde:) )??? Nein habe ich nicht, ich hab nur realistisch gedacht, und so läuft das nunmal in unserer Gesellschaft, dort wo eine Nachfrage besteht wird i.d.R. auch ein Angebot geschaffen, oder etwas nicht?
Nein, es ist nicht in meinem Interesse Profit aus den Bedürfnissen der Menschen zu schlagen. Ich bin selbstverständlich fühl kostenlose Kinderbetreuung oder zumindest stark vergünstigt, durch Subventionen die eben dort besser hingehören als zu Nokia! Und der Investor macht trotzdem seinen Schnitt, wobei Kindergärten in kommunaler verwaltung natürlich besser wären, da die dann nur kostendeckend arbeiten würden statt profit orientiert.
und jetzt zum letzten Punkt: Selbstverständlich war es nicht die religion, die kriege gemacht hat sondern die menschen, die an die Religion geglaubt haben. Sie wurde missbraucht, um kriege zu rechtfertigen bei denen es um macht und prestige ging und um reichtum. Aber die leute, die gekämpft haben, die wussten das nicht die haben folgendes gedacht: der ist mein feind, der erkennt nicht meinen Gott an oder beschreibt ihn anders als ich, deshalb..kopf ab!" anstatt zu erkennen, dass die kleinen leute am krieg nur verlieren können und allerhöchstens die Führungskreise der Siegerseite davon profitieren. Die Religion hat Unterschiede geschaffen, wo eig. gar keine wirklichen Unterschiede sind, da es nur die Umstände sind, der Zufall, der einen dies oder das werden lässt. wer das erkennt, der hat verstanden wie sinnlos der ganze Krieg und die Konflike waren. Aber es ist okay gläubig zu sein, das einzige was zählt ist tolleranz und respekt auf gegenseitigkeit basierend. Geographische und kulturelle grenzen müssen im geiste überschritten werden um alle völker dieser welt zu einen.
Karsten am 29.02.2008 19:11
Du glaubst, dass dort nur katholische waren weil der Kindergarten von eine katholische Einrichtung ist? Das ist falsch, die nehmen jeden auf und es wir auch "gemixt". Was meinst du denn wo sonst nicht-getaufte Kinder auf dem Land hingehen, nirgendwo?

Bei Nokia ist es eben dumm gelaufen, aber du kannst sicher sein, dass Deutschland viel Geld in die Erhaltung der Arbeitsplätze hier vor Ort steckt. In den meisten Fällen klappt es ja auch.

Kostendecked zu arbeiten heißt nicht immer gut zu arbeiten. Ich würde lieber etwas Geld für die Kinderbetreuung ausgeben um dann zu wissen, dass es dort gut erzogen und gefördert wird.

Religionen sind oftmals nicht der Auslöser für Kriege sondern eine Ausrede. Viele Kriege werden auch aus politischen Gründen geführt, ob richtig oder falsch sei jetzt mal dahin gestellt.
Lisa am 02.03.2008 15:12
ja, aber die Leute, die den krieg ausführen, die haben oder hatten die Religion im Kopf, haben nur deswegen gemordet.
In der DDR waren KiTas umsonst und über den ganzen tag verfügbar. die waren uns auf dem gebiet einiges vorraus. Die Qualität war sicherlich nicht schlechter, die haben mir in sowas investiert als wir im Westen. Und leider ist ganz umgekehr Lisa! Dort wo privatisiert wird, wie zum Beispiel die Wasserversorgung in London, singt oftmals die Qualität und der preis steigt. In London hatte der Besitzer leider nicht genug Geld um die Pumpen aufzurüsten. Dann mussten die leute im 10. Stock nunmal bei ihren nachbarn duschen. Es mag positiv Beispiele geben, aber die sind die Ausnahme. I.d.R wird entlassen, gekürzt und verteuert. Die Leute haben auf sowas keinen Bock und stimmen daher wie in Leipzig mit weit über 80% gegen Privatisierungen im öffentlich eigentum.
Zurück zu den Kindergärten:
Die hohen kosten für dazu, dass die Kinder privat unterkommen, nicht zu einer verbesserung der erziehung oder so.
Karsten am 02.03.2008 16:21
Karsten, mit sind die Vor- und Nachteile der Privatisierung durchaus bekannt, das musst du mir nicht nochmal vorkauen.

Ich habe auch nicht gesagt, dass Kindergärten für eine Verbesserung der Erziehung stehen sollten sondern lediglich meine Meinung geäußert, dass ich lieber etwas mehr Geld ausgeben würde und mein Kind dafür in guten Händen wüsste.
Lisa am 02.03.2008 16:54
"ja, aber die Leute, die den krieg ausführen, die haben oder hatten die Religion im Kopf, haben nur deswegen gemordet." Nein, dies ist nicht immer der Fall, also stell es auch nicht so hin.
Lisa am 02.03.2008 16:55
oh doch lisa. Die geschichte lässt sich nicht verändern oder verdrehen. Weshalb streiten und töten sich die Menschen in Nordirland? weil der Kaffee kalt geworden ist??? sicher nicht! Weil die denken, der andere ist scheiße weil er nunmal der andere ist. Die religion hat ihn zum "anderen" gemacht.

Wer das Geld hat und auf der Gewinnerseite ist, der kann auch mehr Geld ausgeben und ne teure KiTa bezahlen oder gleich n Privaterzieher einstellen, leider sind nicht alle auf der Gewinnerseite Lisa! Aber ich bin auch nicht die richtige Person, erzähl mal einem Hartz-4-Empfänger deine Ansichten, der wird dir sicherlich was anderes aus seinem Leben erzählen.Aus erster Hand!
Was du mir vorwirfst kann ich ohneweiteres auf dich übertragen. Der Glaube an ein System was täglich tausende Menschenleben kostet ist für mich genauso unverständlich wie mein "realitätsfremder" Glaube an eine bessere Gesellschaft für dich.
Karsten am 02.03.2008 17:31
Ähm ... nein? Nicht alles was privatisiert wird, wird gleich schlechter. Auch sind positive Beispiele nicht unbedingt die Ausnahme. Es gibt auch genug Beispiele, dass staatliche Einrichtungen den Bach runtergehen. Das Problem is meistens nur, dass alles Geld kostet. Ob man das will oder nicht, aber Kosten fallen nun mal immer an. Und bislang arbeiten staatliche Apparate meisten so uneffezient, dass es nicht auf Dauer fiananzierbar ist. Sicher könnte man nun wieder sagen, dass irgendwelche Reichen mit ihren Steuern alles bezahlen sollen ... aber das is so momentan nun mal nicht möglich. Und solange der Wirtschaftsapparat des Staates nunmal so viel Quatsch macht - eben weil dann das Geld keine Rolle spielt ... trotzdem aber alles kostet - kommt man teilweise nicht drum herum.

Auch mir sind durchaus die Vor- und Nachteile beider Varianten bekannt, aber bitte hör auf immer alles über einen Kamm zu scheren und deine eigenen Meinung als die wahre Richtige darzustellen.

Bitte etwas mehr Toleranz gegenüber anderen Menschen und Ansichten und etwas weniger Arroganz in den eigenen Beiträgen.
Michael am 02.03.2008 17:35
Karsten, ich sage nicht dass das jetzige System gut ist, ich sage nur wer gleich alles kritisiert ohne wirklich Ahnung zu haben, der diskutiert dann etwas an der Realität vorbei. Deine Argumente sind total einseitig und die Nachteile beachtest du nicht einmal.
Lisa am 02.03.2008 17:44
ich finde es auch nicht gut,l dass die kindertagesstätten von irgendeiner religiösen organisation gefördert werden, aber noch schlimmer sind die koranschulen in arabien. nunja, wer das geld hat, der kann sich es hier aber gott sei dank aussuchen, in welchen kindergaren man sein kind schickt und selbst wenn nicht, bleint immer noch die möglickkeit seine kids auf einen rein stattlich finanzierten kindergarten zu schicken.
en!ce-fan am 02.03.2008 19:50
@Lisa: Was für Nachteile? Was fordere ich denn deiner Meinung nach? Ich möchte nichts geringeres als eine Wirtschaftsordnung, die gewährleistet, dass jeder von seiner Arbeit leben kann, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientiert, die sozial ist und Gerechtigkeit fördert statt Ungerechtigkeit zu erzeugen. Eine Wirtschaft, die auf unfaire Tauschbedingungen verzichten kann, Ausbeutung von Arbeitnehmern und Kinderarbeit verhindert und sich ökologisch korrekt verhält. Da seh ich keine Nachteile. Was ich kritisiere sind Missstände, die verändert werden müssen, da gibt es realitätsnahe Lösungen die ich z.T. aufgeführt habe (nicht nur bei diesem Artikel, sondern genrell). Mir kommt es eher so vor dass es egal ist was ich sage. Alles ist automatisch linksdogmatisch und falsch, auch wenns ganz woanders herkommt. Auch das is nicht tolleranz. Was als Arroganz interprtiert wird ist nichts anderes als die Reaktion auf vorherige "Anmerkungen" , dann werd ich manchmal etwas bissig. Und woher möchtest du wissen dass ich keine Ahnung habe? Natürlich ist das wirtschaftliche System sehr komplex, es gibt vieles was man beachten muss und unsere argumentationen sind eher oberflächlich, weil keiner reele Zahlen vorliegen hat, was z.B. die Finanzierung angeht. Aber das ist auch nicht zwangsweise notwenig, es geht mehr um die tendenzen, wie Lösungsansätze auszusehen haben oder aussehen könnten. Genau wie ich die unsozialen Auswüchse unseres Systems kritisiere ohne angeblich Lösungen aufzuzeigen, kristisiert man meine kritik ohne tatsächlich Lösungen vorzuweisen, woraus ich schließe, man ist damit größtenteils einverstanden und will nichts ändern. Meine Sicht der Dinge.
Karsten am 02.03.2008 20:37
Nein, ich zumindest kann sagen, dass ich nicht damit einverstanden bin. Soziales Handeln sollte aber nicht zwangsweise vom Staat kommen sondern manchmal auch von den Leuten an sich. Da muss jeder dann bei sich anfangen.

Warum dein System einfach nicht funktionieren würde (meiner Meinung anch) ist, dass es viele Menschen gibt, die nicht bereit sind entweder für andere zu bezahlen, oder die sich denken, dass sie ja gar nicht arbeiten müssen um über die Runden zu kommen. Das was du vorhast funktioniert nur mit ausgewählten Menschen und wenn das System so gut ausgependelt wäre, dann würde es bei der kleinsten Änderung zusammenbrechen.

Für mich sind hier einige Lösungsansätze komplett an der Realität vorbei. Man kann die Menschen eben nicht zur sozialen Gerechtigkeit zwingen, he?

Ich denke, dass du auch weißt, dass die Verstaatlichung oder eben die Nicht-Privatisierung mitunter große Nachteile mit sich bringen kann. Du hast eben bei dem London-Beispiel doch schon angefangen einen Nachteil zu nennen. Und dann muss man auch alle Nachteile betrachten.
Lisa am 02.03.2008 20:48
ähm, ich glaub du hast dich bei dem Londonbeispiel etwas verlesen. ich kritisiere da nämlich die Privatisierung und die Nachteile. Ich will auch keine reine Verstaatlichung von allen Produktionsmitteln sondern kommunale Verwaltung (ich gib zu, die Idee hab ich übernommen) von Bereichen, die dringend notwendig sind für den Menschen (Stadtwerke, also Wasser, Strom, Bildung und Gesundheit). Das ist übrigenst nix außergwöhnliches. öffentliches eigentum gab und gibt es überall. Wir wollen verhindern, das noch mehr privatisiert wird, weil dann z.B. die Bahnstrecken stillgelegt werden, die sich nicht rechnen und nicht gewinnbringend sind. Die Bedürfnisse der menschen stehen nicht mehr im Vordergrund sondern private Interessen und das halte ich für undemokratisch und nicht immer gerecht. Es ist ja auch nicht so, dass ich mit demokratischen Sozialismus eine Planwirtschaft anstreben würde. Man muss ein perfektes Gleichgewicht ´finden. Die Wirtschaftsinteresse muss sich menschlichen Bedürfnissen und dem Erhalt der Umwelt unterordnen. Mehr Transparenz für Arbeitnehmer, einen ausbau der demokratie in der wirtschaft. Man muss schauen inwiefern man auch Konzerne in öffentliches eigentum bzw in kollektive umwandeln kann und was das Folgen hat sowohl posetiv als negativ, aber das hat nix mit Planwirtschaft zu tun, keine Sorge. Aber darauf möcht ich jetzt nicht genauer eingehen, Es ist wichtig einfach möglichst viele Vorschläge zu machen wie genau demokratischer Sozialismus wirtschaftlich aussehen muss und die besten elemente setzen sich durch und lassen sich übertragen. Das ist ein großer gesellschaftlicher Prozess der von allen strömungen mit gestaltet werden muss. Daraus wird sich etwas besseres ergeben. Ich will auch keine Revolution in Deutschland sondern Reformsozialimus auf ganz friedlichem und demokratischen Wege! Oberstes Ziel ist der Sozialfaktor und die Umweltfrage, dann kommen Gewinninteressen. Aber es auch wichtig im kapitalistischen System Verbesserungsvorschläge zu machen. und die sind oft gar nicht so realitätsfremd.
Karsten am 02.03.2008 21:56
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