30.01.2008 - Design-Klimaschutz

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Auf der diesjährigen Modemesse "Fashion Week" in Berlin wird ein Designerlabel namens LAC ET Mel seine erste klimafreundliche Collection präsentieren. Das Unternehmen kompensiert seinen CO2 Ausstoß durch Klimaschutzinvestitionen in Nepal.

Durch den neuen Geldgeber wird es WWF möglich sein ein Projekt gegen CO2-Emissionen weiter auszubreiten. Und zwar hilft man im Rahmen dieses Projektes Bauern Biogasanlagen zu errichten. Das Gas, das beim Faulen von Rinder- oder Schweine-Mist entsteht kann dann zum Kochen oder für Gaslampen genutzt werden.

Jede der 2.000 seit dem Jahre 2006 gebauten Anlagen spart pro Jahr ca. zwei bis drei Tonnen CO2-Emissionen ein. Außerdem wird der Lebensraum von gefährdeten Tieren wie Tigern oder Pandas geschützt, da die Bauern nicht mehr in den Wald müssen um Feuerholz zu schlagen.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.wwf.de



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Kommentare
solang die wirklich nur gülle nehmen für die biogasanlagen isses ok - aber glaube kaum, dass das dabei bleibt. um wirklickh profit aus den anlagen zu schlagen, müssen energiepflanzen verwendet werden und das sind meistens nahrungsmittel. - folglich ist die ganze aktion in ersterlinie medienwirksam.
aufforstungsaktionen bzw. parabolspiegelkocher für tropische gebiete während viel effektiver.
King_Peter am 30.01.2008 22:15
finde ich auch, es gibt zwar viele, die sich wirklich für die umwelt einsetzen, aber einige davon sind ja nur schwarze schafe, die sich nur wichtig machen wollen. wie zum beispiel beim live earth konzert, da hats ja leute gegeben, die sind da aufgetreten und haben was davon erzählt, wie sehr ihnen die umwelt am herzen liegen würde bla bla und dabei resiten die alle in eigenen flugzeugen an und dann hatten sie noch das oder das. das bringt doch keinem was, außer bewunderung für leute wie madonna, aber der umwelt schadet es mehr!
en!ce-fan am 30.01.2008 22:23
Mit den Biogas-Anlagen kenne ich mich ehrlich gesagt nicht so gut aus, aber WWF ist doch ziemlich seriös am Umweltschutz interessiert, oder nicht?

Mit ist vor allem aufgefallen, dass dieses Designer-Label nicht die eigenen Emissionen senkt, sondern versucht sich mit den Geldern, die es WWF spendet, ein gutes Gewissen zu kaufen. Das war mein Eindruck.
Lisa am 31.01.2008 08:59
modedesign und umweltschutz ist ein widerspruch in sich, ich kaufe lieber gebrauchte klamotten oder bnesser - ich behalte meine eigenen , denn davon hab ich ja eh schon genug!
es gibt nur eine wahrheit am 31.01.2008 18:01
hm... hab letztens erst in ner zeitschrift noch von biologischer wolle gelesen. Das heißt: Es werden keine Pestizide verwendet. Das Futter für die Schafe ist organisch. Antibiotoka werden nur eingeschränkt eingesetzt. Die Anzahl der Schafe pro Fläche ist begrenzt, damit es zu keiner Überweidung kommt. Die Wolle wird nicht mit Chlor behandelt.

Und einige Firmen verwenden zB dann auch vorzugsweise naturwolle... das ist wohl ähnlich an Bedingungen... außer dass die zB auch auf minimierte trasnportwege noch achten und keine hormone zuführen etc pp. also biologische haltung quasi.

find also man kann im kleinen schon was tun, aber das schlägt sich heut zu tage gerade natürlich dann wieder kräftig auf den Preis aus. Wobei bei dieser organischen Wolle ging das noch... soweit ichd as beurteilen kann.
naja. passte grad so gut ^^
kayso am 31.01.2008 22:50
ja, WWF ist ein seriöser verband - das wollte ich auch nicht anzweifeln. viel mehr wollte ich auf die perversität hinweisen, dass gerade solche vereine auf spenden und solche medien aktionen angewiesen sind.
sonst würde der otto-normale-RTL-trash-TV-zuschauer sich für nichts dergleichen interessieren. Immerhin fließt so geld und aufmerksamkeit in die richtige richtung - aber noch lange nicht an die richtige stelle. und genau da sitzt der hase im pfeffer!
an dem punkt kritisiere ich WWF, dass die wahl der förderungsprojekte nicht gezielter ausgesucht wurde.
King_Peter am 31.01.2008 23:07
die sind wahrscheinlich so auf geld angewiesen, dass sie darauf nich achten können. Vermute ich jetzt einfach mal.
der beitrag von kayso find ich, ist sehr viel versprechend. Ist sicherlich auch teurer, aber das sollte es uns wert sein.
Leider ist es wahr, dass sich die Frimen ein gutes Image kaufen, indem sie einen auf ökologisch machen, aber wenn sie dann wirklich ökologisch SIND, dann is doch alles super!
Der Leons Club hat sicherlich auch nur beim Moor-Entrümpeln mitgeholfen damit die in die zeitung kommen und einen auf Umweltschutz machen, aber das is schon okay, dafür habven sie ja auch kräfig mitgeholen, das kompensiert sich dann.
Karsten am 01.02.2008 11:21
ja ich denke man kann da schon einiges tun auch heut zu tage... Die Frage ist eben in wie weit sich das auch so effektiv nutzen läst, dass das bis in die Otto-Normal Modegeschäfte dringt und nicht nur von so luxus Designern betrieben wird. Ich mein, ist ja ein guter Anfang, aber da geht doch sicher auch mehr =)
kayso am 01.02.2008 14:51
stimmt und selbst wenn bei rtl etwas drüber läuft, dann interessierrt sich der ottonormaltrashtvfan nicht für den ökologischen nutzen dieser sache, die denken sich dann wohol eher 'boah, modemarke xy ist im fernsehen' oder 'wpow, die ,odels, die gerade im fernsehen kömmen, die sind soo hübsch', als an die umwelt! (wäre aber auch von rtl hilfreich, wenn sie in der berichterstattung nicht wieder diese mageren models zeigen würden, die die modemarke auf ihren knochigen körpern kutschieren, sondern lieber schafe oder sowas, weil diese tussen einen ja wirklich asblenken!)
es gibt nur eine wahrheit am 02.02.2008 17:43
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