28.01.2008 - Kinder-Uni ab 5. März

09.05.
Raging Fyah - Running Away


Der 4. Track ihres Debut Albums "Judgement Day": "Running Away". Als Video dienen ... weiter

07.05.
Akua Naru - The Block


Eine "live & aflame" Session des Tracks "The Block" von Akua Naru, zusammen mit de... weiter

04.05.
Raging Fyah - Judgement Day


Die sechs Mann starke Kombo 'Raging Fyah' mit ihrer Single 'Judgement Day' vom gle... weiter

Am 5. März startet, wie auch in den drei Jahren Jahren zuvor, die sogenannte Kinder-Uni in Frankfurt.

Die Flyer werden in den nächsten Tagen gedruckt und ab dem 10. Februar können sich die 3.-6-Klässer anmelden.

In der Europa-Universität finden dann mittwochs einstündige Vorlesungen statt, in der Themen dann extra vereinfacht vermittelt werden. Die Angehörigen können ihre Kinder aus einem Nachbarsaal dann per Live-Übertragung beobachten.

Den Anfang macht Professor Heinrich Amadeus Wolff, der erklären möchte warum Wahl wichtig sind.


Autor:
Michael

Quelle:
www.moz.de



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Kommentare
Finde ich wohl ne gute Idee. Allerdings müssen die Vorträge wohl richtig gut gemacht werden, damit den Kindern die Stunde nicht tierisch lang vorkommt und nachher deswegen keiner mehr studieren will.
Michael am 28.01.2008 22:46
Gerade Professoren sind da oft sehr trocken, finde ich. Aber es gibt natürlich auch welche, die richtig gut auf Kinder einstellen können.

Vor allem finde ich auch das Thema anzumerken. Wahlen sind ja nun einmal wirklich wichtig und den Kindern das unparteiisch klar zu machen ist eine schöne Sache.
Lisa am 28.01.2008 22:49
das ja süss.
wobei ich mir das auch nich einfach vorstelle... die SO sehr zu fesseln. Aber 3. bis 6. Klässler... 8-11 Jahre ca... na, ne Stunde sollten die auch hinkriegen.

Zudem... bei der Wahlbeteildigung mal wieder am Wochenende wissen wohl heutzutage auch genug Ältere Leute nicht wieso Wahlen wichtig sind ^^
kayso am 28.01.2008 23:34
man ich will auch Vorlesungen die "extra vereinfacht" sind :-)

Super Sache, auch wenn mich das Thema "Warum Wahlen wichtig sind" irgendwie schon wieder stört, man der Schädel gibt ken Ruh!

Warum gibt es die Möglichkeit, die Kinder Video-zu-überwachen? hä
Markus am 28.01.2008 23:35
geringe Wahlbeteiligung ist nicht immer gleich Unwissen, sondern bewusster Boykott, da eine aktive Wahl auch immer die subjektive Legitimierung des Systems mit einschließt!

Warum sind denn Wahlen wichtig?

Idealistischer Gruß
Markus am 28.01.2008 23:37
Ja gut... so kann mans auch wieder sehen. aber dann sollte es Mecker Verbot geben. *befind*

Hey, hab ich mich da ausgeschlossen bei den älteren Leuten?! ;)
Wo kann man sich noch mal anmelden? ;)
kayso am 28.01.2008 23:38
Meckern is schön blöd, jein, ich steh mehr auf konstruktive Kritik und meckern nur an manchen Tagen, wenns regnet z.B., oder wenn gewählt wird und sich nichts ändert, obwohl sich doch so einiges getan hat und theoretisch einiges machbar wär, was praktisch an einer zu hohen Nase scheitert, kann mir noch wer folgen?

Ich finde man darf nicht meckern, wenn man wählt!

Versteht man mich? Wayne!
Für Wahlboykott!

müder idealistischer Gruß
Markus am 28.01.2008 23:47
ich versteh dich schon.
Ein Boykott von Einheitswahlen haben großen politischen Charakter (siehe Kuba, wobei dort ja wenig boykutiert wurde) also ich find, man sollt schon wählen gehen, davon lebt die Demokratie. Und wenns darum geht die Antidemokraten (NPD) ausm Landtag rauszuhalten, sollte man auch wählen gehen, was in Brandenburg beispielweise sehr wichtig ist, bei uns eher weniger, die NPD hat ja kaum Stimmen.
Auf der anderen Seite find ich es schade, wenn Leute zur Wahl gehen um irgendetwas zu wählen, was dann wiederum entweder CDU oder SPD wird, also, kwasie, einfach nur irgendwo zischen den Parteien, von denen man mal irgendwo was gelesen oder gehört hat. Denn letzten Endes zählt das Zufallskreuz genauso viel wie das eines überlegenden nachdenkenden Menschen. Wenn man unpolitisch ist und einfach irgendwas ankreuzt verfälscht das die Ergebnisse, spiegelt nicht die wahren Verhältnisse wieder. Wir hätten nie 7,1 % (unglaublich) in NDS bekommen, wenn alle unpolitischen wählen gegangen wären, die hätten dann einfach SPD oder CDU gewählt, weil sie die anderen Parteien gar nicht kennen. Wer ne Meinung vertritt sollte wählen gehen, wer kein interesse an Politik hat sollte zuhause bleiben. Es sei denn antidemokratische Kräfte haben die Chance ins Parlament zu kommen.
Karsten am 29.01.2008 13:12
wenn du sagst dass die leute, die kein interesse an politik haben nicht wählen sollten, dann bekommt die npd ja noch mehr prozente. weil deren anhänger gehen ohne ausnahme alle wählen.

ich finde es auch falsch zu sagen, dass viele der stimmen für die cdu/csu oder spd nur zufallsstimmen waren. ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele der linkspartei-wähler die einfach nur gewählt haben, weil sie arbeitslos sind und sich dadurch mehr geld erhoffen.
Ireena am 29.01.2008 13:22
letzteres stimmt natürlich. Die Linke vereint die Protestwähler (und Anhänger), die SPD und CDU die unpolitischen Wähler (und Anhänger), ausgleichende Gerechtigkeit. Natürlich sollte man wählen, aber dann sollte man sich auch im Klaren sein was man wählen will. Wer sich komplett aus der Politik heraushält, sich keiner Partei in gar keiner Weise zu ordnen kann, dem bin ich nicht böse, wenn er oder sie nicht wählt. Immernoch besser als das zu wählen was Papa zu Hause sagt, oder was in der Zeitung propagiert wird....aber keine Frage, schlimm ist es dass nur ca. die Hälfte der Leute Interesse hat am Wählen. Wie wollen wir Volksabstimmungen auf die Reihe bekommen, wenn keiner Bock hat abzustimmen. Wobei ich glaube, dass die Politikverdrossenheit abnehmen würde, wenn die leute nicht irgendwelche Parteien und Typen wählen würden, sondern selbst die Macht hätten haben über Gesetze zu entscheiden.
Karsten am 30.01.2008 11:47
Ja und jeder stimmt ständig ohne das nötige Hintergrundwissen über alles ab? Volksabstimmungen ok, aber nur in einigen Fällen. Nicht ständig.
Luimann am 30.01.2008 13:08
Sehe ich genau so. Nichts ist gefährlicher als Leute, die nur die Hälfte mitbekommen und dann wieder für das Abstimmen was sie im Fernsehen/Zeitung oder so hören oder lesen.

Gerade das würde zu Unnützen Entscheidungen führen. Es ist schon gut so, dass Experten in Ihren Fachrichtungen abstimmen. Wer von uns kann es sich schon zumuten genug über die Rentenreform oder so zu wissen um darüber zu entscheiden?
Lisa am 30.01.2008 13:46
das mit dem nicht wählen gehen = Vorteil der NPD hat sich irgendwie so eingebürgert, das kann man durch nichts beweisen, ich denke eher, dass das den großen "Volks"parteien zu Gute kommt.

Ich würde gern Thesen und Themen wählen, so im Wahl-o-mat-Stil, aber das würde wohl auch nicht funktionieren.

Ich bleib dabei, wer wählen geht darf nicht (so viel) meckern :-)
Markus am 30.01.2008 18:06
natürlich würden Volksabstimmungen bei relevanten Themen genutzt werden, Themen die jeden etwas angehen. D.h. nicht alle 3 Wochen wählen gehn. Vor jeder Volksabstimmung muss natürlich wochen vorraus schon aufgeklärt werden. Jede Partei (damit sind nicht nur politische Parteien gemeint, auch Verbände, Vereine usw) vertritt und erläutert ihre Meinung, sodass jeder genügend Pro- und Contra-Argumente hat, um sich für das eine oder andere zu entscheiden. Es ist nunmal so das ein gewaltig großer teil der leute denken : die da oben machen eh nur was sie wollen, wieso dann noch wählen gehen, kann ich besser vorm Fernseher sitzen, das is bequemer. Und das kann ich ihnen nichtmal übelnehmen, denn der einzelne hat fast gar keine Mitbestimmungsrechte. Man macht alle paar Jahre 2 Kreuze, bei irgendwelchen leuten, die einem mehr oder weniger sympatisch sind (ich wette, wenn man ne super heiße Kandidatin hätte, sie bei den männlichen Wählern z.T. eher mit ihrer Oberweite punkten kann als mit Argumenten) und ein kreuz bei einer Partei, von der man zumindest glaubt, dass sie einen einigermaßen vertreten kann. Die Abgeordneten sind nur mit ihrem Gewissen gegenüber den Bürgern verpflichtet - Lügen ist legal !!! (Umwelt)verbände haben kaum politische Macht, fast gar keinen Einfluss, dabei leisten sie sehr viel für unsere Gesellschaft. Es gibt einfach riesige Demokratiedefizite, sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft. Natürlich muss auch im Bildungswesen Politik eine wesentlich größere Rolle spielen. Im Kindergarten müsste den Kinder beigebracht werden, was Mitbestimmung und Demokratie bedeutet. Dass sie erkennen, dass sie alles verändern können, mitbestimmen können, wenn man sich beteiligt. D.h. viel mehr Freiräume für Kinder in der Gestaltung ihrer Freizeit, ihres Umfeldes, ihrer Spiele.....
Natürlich kann man auch Einfluss ausüben, auf die Politik, ohne Abgeordneter zu sein. Dafür brauch man aber sehr viel Geld, das ganze ist illegal und nennt sich Bestechung, und gesellschaftsfördernd ist dieser Einfluss leider auch nicht. Ein Mix aus parlamentarischer und direkter Demokratie bei wichtigen Gesetzen und Entscheidungen sowie bei der Wahl des Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten. Gleichzeitig Politik im Bildungswesen eine größere Rolle einräumen und viel mehr Aufklärungsarbeit leisten, die Mitspracherechte von gemeinnützigen Vereinen und Verbänden stärken!
Karsten am 30.01.2008 18:19
Ich bin jetzt natürlich kein Mann und kann nicht aus Erfahrung sprechen, aber es ist bewiesen, dass Frauen die eher männlich und markant aussehen mehr Erfolg im Berufsleben haben, ganz einfach weil Männer ihnen viel zutrauen. Deswegen denke ich schon mal nicht, dass Frauen mit großer Oberweite automatisch die besseren Wahlergebnisse hätten. Sympathie, klar, die spielt ne Rolle.

Und wenn jeder sich über alle Themen der Politik informieren müsste, könnte das "normale Leben", welches nicht nur aus Fernsehen besteht, nicht mehr so weiterlaufen wie es das jetzt tut. Genau deswegen gibt es ja Leute, die bestimmte Interessengruppen in der Politik vertreten... sogenannte Politiker. Das ist doch der Grundgedanke hinter dem ganzen.

Dass es falsche Leute gibt, die sich mit viel Geld da einkaufen ist auch klar. Aber es muss eben Parteien geben, sonst hat man ca. 80 Millionen Meinungen, die alle in den Raum gerufen werden und niemand versteht mehr etwas. Theoretisch kann sich jeder für die Wahl aufstelen lassen, wie etwa auch dieser Mann aus Hessen.

Natürlich klappt es nicht immer, aber alles über Volksabstimmungen zu regeln finde ich noch weniger sinnvoll.
Lisa am 30.01.2008 18:29
Wer nicht wählen geht, wählt (auch) NPD ist logisch. Es basiert halt auf einfacher Prozent Rechnung. Die absolut Überzeugten, ob links oder rechts, gehen wählen, weil sie dahinter stehen. Somit kann man wohl davon ausgehen, dass die NPD Leute weiter ihre Leute wählen werden. Nur wenn andere halt nicht mehr wählen, ist der Prozentteil derer, die NPD wählen natürlich höher.

Ich bleibe dabei: Wer nicht wählen geht, wählt den Falschen. Wenn schon boykott, dann wenigstens ne ungültige Stimme, weil dadurch die Gesamtmasse hoch gehalten wird.

Ich sehe das übrigens genau anders als du, Markus. Ich finde, nur wer wählen geht, darf auch rummeckern. Nur wer so zumindest öffentlich ne Stimme abgibt - und sei es ne ungültige - beteiligt sich an der Demokratie. Und nur derjenige sollte auch meckern. Nicht zu wählen, finde ich absolut keine Alternative. Wenn dann wenigstens ungültig.

@Karsten: Ja ein paar Volksabstimmungen zwischendurch sind garantiert nicht verkehrt. Wird ja auch in den Niederlanden oder so gemacht, wenn es z.B. darum geht, ob man eine EU-Verfassung will etc.
Michael am 30.01.2008 19:18
ich glaub in der Schweiz ist direkte Demokratie sehr stark ausgeprägt. Was die Volksabstimmung in der Frage " Eu-Verfassung, ja oder nein" angeht, so hat neben den Niederlanden auch Frankreich glaub ich abgestimmt, ebenfalls mit nein. Auch bei uns ist das prinzipiell möglich, aber dafür müssen viele Hürden genommen werden, wodurch es in der Realität sogut wie nie vorkommt.
@ Lisa: Solange wir an der parlamentarischen (der rein parlamentarischen) Demokratie festhalten, wird Politikverdrossenheit und sehr niedrige Wahlbeteiligungen an der Tagesordnung sein. Von wahrer Demokratie im Sinne der Herrschaft des Volkes, kann dann aber nichtmehr die Rede sein. Eher die Herrschaft der Abgeordneten, Hand in Hand mit den Wirtschaftsbossen, die mit ihrem Geld jeden ehrlichen Menschen zu einer Marionette machen, jeden Idealismus hinweg fegen, und der Politik das Image verpassen, unter dem sie grade leidet
Karsten am 31.01.2008 12:34
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