27.01.2008 - Bahn als Alternative zur Luftfracht?

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Die Deutsche Bahn, die in letzter Zeit mit ihren hohen Fahrpreisen und teuren Preisen viele ihrer Kunden vergrault hat, hat kürzlich eine, wie ich finde, positive Neuheit vorgestellt.

Und zwar handelt es sich hierbei um die längste Zugstrecke der Welt, von Peking nach Hamburg. In Zukunft soll täglich ein Zug mit einer durchschnittlichen Fahrzeig von ca. 10 Tagen in beide Richtungen fahren und so vor allem transportintensive und dringend benötigte Waren nach Deutschland bringen. Dies ist günstiger als Luftfracht- und schneller als Seefrachtsendungen. Gut für die Wirtschaft, aber für uns?

Nunja, zukünftig sollen viele Luftfrachtsendungen über die Schiene nach Deutschland kommen, was natürlich weniger schädliche Emissionen durch Kerosin bedeutet.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.abendblatt.de



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Kommentare
Ob allerdings wirklich eine Umschichtung von Luftfrachtsendungen auf die Schiene erfolgt oder ob einfach mehr und zusätzliche Güter über die Schiene kommen weiß bis jetzt natürlich niemand.
Lisa am 27.01.2008 15:14
wasn Stress wegen den ganzen Spurbreiten, aber muss sich ja lohnen...
Emissionen werden dadurch auf jeden Fall eingespart, auch wenn ichs immer wieder komisch finde ein großes Fass aufzumachen, wenn Güter, die unter menschenverachtenden Bedingungen hergestellt werden, egal welcher Art auf egal welchem Weg in die "freie" Welt transportiert werden - aber da macht sich der Stereotyp wohl keine Gedanken drüber...
Markus am 28.01.2008 22:25
Natürlich muss hier ein Umdenken stattfinden, gar keine Frage. Aber ich denke dass es genau der falsche Weg wäre den Transport der Waren zu blockieren oder zu behindern. Dann würde sich die Wirtschaft einfach ein anderes Billig-Lohn-Land suchen und niemanden würde es groß stören.

2006 oder so gab es Einfuhrbeschränkungen für Textilien aus China und plötzlich kamen alle Stoffe aus der Türkei. Ob sich dort jemand um die Arbeitsbedingungen oder die Umwelt kümmert wage ich doch stark zu bezweifeln.
Lisa am 30.01.2008 10:53
in der türkei? wieso sollten sie sich nicht an die richtlinien hallten und das sag ich jetzt nicht nur, weil ich ein richtiger türkeifan bin! die haben glaub ich ein höheres bip als die chinesen und weil das fast in europüa ist denke ich, dass es da sicher genauere kontrollen gibt.v ausserdem hat china ja angeblich nicht mal tierschutzrechte, wie soll das dann erst mit arbeit aussehen da werden hänerinnen beschäftigt für weniger als demn dortigen mindeslohn (viel weniger als bei uns), die arbeiten bis zur erschöpfung und die betriebe haben viel zu wenig sicherheitsvorkehrungen und wie oft hat man schon von unglückern in chinesischen fabriken gehört? ich schon oft, aber noch nie von einem Brand in einer türkischen fabrik. da geht sicher alles viel fairer zu.
en!ce-fan am 30.01.2008 22:53
Ich habe selber Fotos von den chinesischen Fabriken gesehen, das ist wirklcih schlimm. Aber in der Türkei gibt es auch nciht genug Vorschriften und das hat nichts mit dem BIP zu tun.

Gerade in den ländlichen Regionen nimmt man es mit Vorschriften, wenn sie vorhanden sind, nicht so genau. Das ist in China das gleiche.
Lisa am 31.01.2008 09:34
ebenfalls wunderbar nachgedacht sowohl für die innerdeutsche wirtschaft als auch für die umwelt. die ganze aktion spart mit sicherheit unmengen an emissionen ein, obwohl man denke ich viele züge fahren lassen muss um eine schiffs-sendung mit kontainern zu kompensieren.

zu den arbeitsbedingungen: die dürften in fast allen anderen ländern zumindest schlechter sein als in deutschland. wir haben so ziemlich die höchsten arbeitsschutz bedingungen etc. indien zum beispiel ist auch nicht so super.
Ireena am 02.02.2008 12:37
in der türkei gibt es anscheinend auch keine guten arbeitsbedingungen, frag doch mal deinen freund! vor kurzem soll auch ne illegale türkische fabrik explodiert worden sein, wahrscheinlich wäre das mit rechtmäßigen bedingungen nicht passiert. aber eigentlich war das drt eh illegal
es gibt nur eine wahrheit am 02.02.2008 18:07
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