20.01.2008 - Ölkrise - mal anders

09.05.
Raging Fyah - Running Away


Der 4. Track ihres Debut Albums "Judgement Day": "Running Away". Als Video dienen ... weiter

07.05.
Akua Naru - The Block


Eine "live & aflame" Session des Tracks "The Block" von Akua Naru, zusammen mit de... weiter

04.05.
Raging Fyah - Judgement Day


Die sechs Mann starke Kombo 'Raging Fyah' mit ihrer Single 'Judgement Day' vom gle... weiter

Schon mal was von der Tortilla-Krise gehört? Die neoliberale Globalisierung der Ernährungssicherheit? Warum warnen die Vereinten Nationen vor dem Einsatz von Bio-Spirt? Verstärkt das Umsatteln auf Biosprit gar die Klimaerwärmung? "Neoökologisches" oberflächliches Gedankengut macht das Leben anderswo extrem teurer, komplizierter, ja unwürdiger!
Das Karussel beginnt sich gerade erst zu drehen, Co²ntra CO2, aber nicht mit dem Hummer!

(für weitere Infos einfach mal z.B. "Mais" in der heise-Suchmaschine oder auch google eingeben)


Autor:
Markus

Quelle:
www.heise.de



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Kommentare
das stimmt schon. nahrungsmittel sollten nicht zur energiegewinnung eingesetzt werden. dies müssten klare gesetze regeln.
energie lässt sich auch noch wunderbar vielen abfällen der menschen herstellen.
King_Peter am 21.01.2008 10:40
aber es ist doch längst erwiesen, dass man raps und olivenöl auch aus benzin gebrauchen kann, bleifrei ist es auch noch und der co² ausstoß hält sich in grenzen. außerdem sollte man olivenöl ohnehin nie friotieren, weil es dann toxische eigenschaften hat, mit rapsöl ist es glaub ich auch so, aber nicht so extrem. und billiges olivenöl enthält sogar roh gengend schadstoffe, ich denke, dass man es lieber für den energieverbrauch verwenden solte als zum essen nahrungsmittel können zurenergiegewinnung eingesetzt werden
ungeölt am 21.01.2008 12:10
auch wieder ein schwieriges thema. wenn wir hier in europa einen lebensmitte-überschuss haben, warum wird dass dann nicht nach afrika geschickt? ich weiß, dass man damit der wirtschaft nicht hilft, aber das zu als sprit zu gebrauchen finde ich auch nicht richtig.

auf die ganze idee sind die leute doch nur gekommen, weil die subventionen für agrar in europa zur überproduktion führen.
Ireena am 21.01.2008 16:15
schon n perverser Gedanke, Lebensmittel verheizen, wenn anderswo Leute hungern...
Aber dafür gibs ja genug andere Beispiele....
Karsten am 21.01.2008 22:29
Die Subventionen der EU bewirken nicht nur billige Lebensmittel hier bei uns. Viele landwirtschaftliche Erzeugnisse werden vernichtet, manchmal ist dies aber auch zu teuer und die Lebensmittel werden nach Afrika geschickt um dort verteilt zu werden. Allerdings NUR weil dies für die Regierung billiger ist.

Das hat zur Folge, dass in einigen Ländern Afrikas schon gar keine Zwiebeln mehr angebaut werden, weil es billiger ist dort europäische Überproduktionen zu kaufen. (Ich habe da mal eine Reportage im TV gesehen und ich glaube es war das Beispiel Zweibeln, bin mir aber nicht ganz sicher). So kann sich eine Wirtschaft natürlich nicht aufbauen bzw. erholen.
Lisa am 21.01.2008 22:34
naja, dann muss man den freien Wettbewerb etwas zügeln, und Höchstproduktionsmengen einführen. Lieber auf biologie und qualität setzen, dafür etwas höhere Preise fordern, aber insgesamt weniger überproduzieren. Was Afrika angeht, so wäre es klüger, die bei der überproduktion verschwendeten kosten einzusparen, und sie dort zu unterstützen, wo Hilfe zu Selbsthilfe machbar ist. Ihnen also Know-How vermitteln, Maschinen geben, darüberhinaus die Schulden streichen, die Tobin-Steuer einführen und die daraus gewonnen Gelder in den Aufbau Afrikas und die Umwelt investieren, faire Preise für afrikanische Produkte zahlen, und die Überproduktion in Afrika verhindern.
Die Lösung der Probleme liegt in einem Mix aus staatlicher, öffentlicher und privater Wirtschaft.
Das oben gegannte Beispiel soll wohl beweisen, zu welchen Auswüchsen und fehlentwicklungen eine rein private Wirtschaft führt: zu schreiender Sozialer Ungerechtigkeit, Demokratieabbau, Verletzung der Menschen- und Grundrechte, wirtschaftl. Abhängigkeit, kriegerischen Konflikten und Zerstörung der Umwelt als unsere Lebensgrundlage! Wer das leugnet (z.B. FDP und CDU/CSU) lebt an der Realität vorbei oder will die Probleme nicht sehen... wahrscheinlich ist 2tes der Fall
Karsten am 22.01.2008 14:17
Schwierig schwierig aber zunächst einmal möchte ich sagen, dass diese Subventionen von der EU kommen und einen sozialen Hintergedanken haben. In einer vollkommen freien (privaten) Marktwirtschaft hätte es nie Subventionen und somit keine Überproduktion gegeben.

Man kann die Subventionen jetzt auch nicht einfach abschalten, weil viele in der Landwirtschaft tätige Personen mit ihrem Job dann nicht mehr überleben könnten.

Überproduktion in Afrika wird es wohl so schnell nicht geben, da muss erstmal angefangen werden überhaupt für die eigene Wirtschaft zu produzieren, was den Wohlstand der Leute dort sicherlich steigern würde.
Lisa am 22.01.2008 21:53
oh doch Lisa, es gibt eine gewaltige Überproduktion an Cashcrops in Afrika! Um ihre Schulden abzubezahlen produzieren sie so viel wie möglich für den Export nach Europa, Asien oder Amerika. Nach dem Motto, je mehr ich leiste, desto mehr geld bekomme ich, und desto schneller kann ich die Schulden abbezahlen und wirklich geld verdienen. Sie vergessen, dass alle so denken, wodurch ein Überproduktion geschaffen wird und die preise auf dem Weltmarkt ins bodenlose rutschen.
Grade die private Wirtschaft produziert zu viel. Wenn es in einer privatkapitalistischen Wirtschaft keine Überproduktion gäbe, dann würde doch jeder alles verkaufen können, dann gäbe es gar keinen Konkurrenzkampf um Absatzmengen, dann gäbe es keine Pleitegeier, keine Arbeitslosen, keine soziale Ungerechtigkeit. Subventionen können Überproduktion schaffen, wenn sie dumm verwendet werden. Aber das is ja nicht die Absicht der Subventionen. Subventionen sollen schwache Industriezweige stärken, oder wichtige Güter und Dienstleistungen für sozial schwache Menschen erschwinglich machen (siehe DDR, Busfahren und Grundnahrungsmittel, Mieten und Bildung waren günstig, Bildung sogar umsonst, ohne das System der DDR befürworten zu wollen, doch in einigen wenigen Punkten hatten sie uns etw. vorraus)
Karsten am 23.01.2008 20:08
ich denke das kann man so und so sehen. in einer privaten marktwirtschaft bleibt den unternehmen selbst überlassen was und wieviel sie produzieren, ganz anders als im kommunismus, da wird genau dies nämlich vom staat gesteuert.

normalerweise wird ein unternehmen dann nur etwas produzieren wenn es die waren auch verkaufen kann bzw. wenn es einen gewinn erwartet.

die überproduktion in der eu agrarwirtschaft ist einzig und allein auf die subventionen der eu zurückzuführen. diese bezuschussen die landwirte für hohe produktionsmengen, damit die arbeitsplätze erhalten werden. ein landwirtschaftlicher betrieb ist natürlich nicth so einfach aufzugeben.

als folge werden so viele produkte erzeugt, dass es zu viele sind um sie zu verkaufen und deshalb vieles davon einfach wieder vernichtet wird.
Ireena am 23.01.2008 20:15
das versteh ich schon wohl, mit den Eu-Subventionen. Sind sinnlose Subventionen, letzten Endes können die das was sie produziert haben genauso gut ins Meer kippen, damit die Preise stabil bleiben. Die subventionen sollten dann lieber in alternative energien gesteckt werden, um dort arbeitsplätze zu schaffen. oder den ökologischen biologischen anbau fördern, damit die Quantität zurück geht, die qualität jedoch steigt. Falls die produkte dann zu teuer werden, sodass die geringverdiener sich die neuen, teureren wenn auch besseren produkte nicht leisten können, dann müssen diese eben subventioniert werden, damit sie erschwinglich bleiben. usw. Es gibt da sicher Mittel sowas zu vermeiden. Aber überproduktion sollte nich subventioniert werden.
Karsten am 24.01.2008 15:41
du sprichst davon alternative energien zu fördern und den geringverdienern den zugang zu teuren produkten zu ermöglichen, aber woher willst du das geld denn dann nehmen?
Lisa am 24.01.2008 18:52
Es ist genug Geld da. Statt den Konzernen ständig Steuergeschenke zu machen könnte man eine Börsenumsatzsteuer einführen, eine Reichensteuer (Vermögenssteuer) und die Tobin-Steuer, sprich, eine Steuer auf alle internationalen Devisengeschäfte, sie würde zwischen 0,05 und 1 % liegen. Die Einnahmen aus einer EU-weiten Einführung würden bei einem Steuersatz von 0,01% bei 38 Mrd. $ liegen, eine weltweite Einführung würde Erträge von etwa 125 Mrd. $ bringen. Ist ne Menge Asche. Geld ist genug da, wir müssen es denen nehmen, die zuviel davon haben und zu mächtig werden, um es denen zu geben, die es benötigen.
Karsten am 25.01.2008 12:57
sprich die leute die viel geld haben bezahlen für die umwelt und die armen menschen und die armen menschen bezahlen nichts. aber dann braucht man ja auch schon mal gar nicht mehr anfangen zu arbeiten.
Ireena am 25.01.2008 17:25
ich glaube, die Tobin-Steuer würde keinem Reichen weh tun. Selbst wenn sie 1% betragen würde, das ist ein Fliegenschiss im gegensatz zu dem was die Leute verdienen. Der merkt doch gar keinen Unterschied in seinem leben. Er kann sich immernoch alles kaufen, jedes seiner Bedürfnisse wird befriedigt.
Die Vermögenssteuer muss auf mind. 50% angehoben werden. Zu sagen, der Anreiz zu arbeiten würde wegfallen, halte ich für lachhaft. generell ist der letzte eintrag eher unsinnig, wie ich finde. Der kleine Mann ist finanziell wesentlich stärker betroffen als der Vermögende. Aber die, die Unmengen durch Ausbeutung verdienen, die sollen fast nichts für unsere Gesellschaft tun? Und wo bleibt der Sinn für Gerechtigkeit? Deutschland ist steinreich...und ich finds etwas mies den Bedürftigen gegenüber die Ultrareichen zu begünstigen, zu schützen. Die Gehälter stehen in keiner Relation zueinander.
Karsten am 26.01.2008 12:18
es ist ganz schön einseitig die verantwortung einfach auf die leute abzuschieben die geld haben und nicht alle davon sind ausbeuter. wenn jemand jahrelang forscht, schließlcih solarzellen entwickelt und die in ganz europa verkauft und damit sehr viel geld mahct, warum soll er dann 50 % seines einkommens abgeben und zusätzlich noch 1 % auf seine geldgeschäfte oder was das war?

jeder muss mithelfen nicht nur die "reichen ausbeuter". und deutschland ist nicht steinreich. wenn es so wäre und so einfach das budget gut zu verteilen dann wäre es ja wohl so.
Ireena am 26.01.2008 13:38
es gibt nur leider zuviele, die dafür sorgen das das Geld, welches definitiv da ist, nicht verteilt werden SOLL...
Natürlich muss jeder mithelfen, nicht nur die 10%, die 66,6% des Geldes besitzen, von dem der größte teil auf irgendwelchen Konten vor sich her schimmelt. Aber wer nunmal jeden Euro umdrehen muss, der hat nicht das Geld für hohe Steuerabgaben womit man Umweltschutz und Sozialsysteme fördern kann. Die Geringverdiener leiden unter der Ökosteuer, verfluchen sie, aber der, der am umweltschädlichsten lebt,auf kosten der Umwelt reich wird, für ihn ist sie ohneweiteres erschwinglich, grade zu unbedeutend. Jeder muss was tun, natürlich, aber die, die die Mittel dazu haben, in einem unsagbar krassen Überfluss, die wollen NIX machen. Kann man ihnen nichtmal übelnehmen. es herrscht nunmal konkurrenzkampf um Mindestlöhne. Und Umweltschutz ist nunmal oftmals unproduktiver als Umweltzerstörung und Ausbeutung der Umwelt. Soziale Standarts sind auch eher wirtschaftshemmend. es ist alles eine Frage der Schwerunkte. Ist einem ein hypermordernes Handy wichtiger als der erhalt der Umwelt. Ist uns Überfluss und Industrialisierung wichtiger als biologie und gerechtigkeit. Und ich setz meine Schwerpunkte in der Friedensschaffung, dem Erhalt unserer Natur und der Sozialen Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, das ist wichtiger als Dunkelschwarze Zahlen.
@Ireena : Das klingt ja grade zu als ob du ein Verfechter und Befürworter der Globalisierung und der Gesellschaftlichen Entwicklung seist. Findest du dass wirklich gut und gerecht, bzw moralisch einwandfrei?
ps. die Tobin-Steuer wird nicht nur von Hugo Chavez und den Linken gefordert sondern auch von vielen Politkern der Mitte, sowie einigen europäischen Regierungen. Ursprünglich wurde die Steuer von einem ganz und gar nicht linksgerichteten Menschen, mit anderen Absichten und Zielen, entwickelt. Auch wenn man linke Werte nicht gutheißen will, muss alles, was links schimmert nicht gleich "Marke-DDR" sein.
Karsten am 26.01.2008 15:08
nur weil ich etwas gegen deine meinung sage heißt es nihct, dass meine meinung das komplette gegenteil ist.

ich finde, dass du das ganze etwas theoretisch betrachtest. die reichen sind böse die armen sind gut und müssen geschützt werden, aber so einfach ist es nicht.
Ireena am 26.01.2008 15:32
ich sehe nichts wirklioch negatives an der energiegewinnung aus nahrungsmittel, denn immerhin sind sie ja ganz natürliche stoffe, aber ich hab mich mit diesem thema auch noch nicht so wirklich auseinandergesetzt. die ruisiken davon wären eben, dass diese nahrungsmittelö mal knapper würden, aber man kann sie imgegensatz zu erdöl und erdgas ja einfach nacjhpflanzen.
clemens am 26.01.2008 15:55
Wir habens geschafft ;)
doch, usnere politischen Positionen sind schon ziemlich gegensätzlich --> Liberalismus vs. Sozialismus
Karsten am 28.01.2008 12:11
Jedem das Seine kann ich dazu nur sagen, will hier ja niemanden bekehren. Aber Irie Révoltés haben sich zum Wahl-Boykott auch schon einmal Gedanken gemacht. In einem ihrer älteren Lieder singen die so etwa

"Wenn Wahlen wirklich etwas verändern könnten, dann wären sie verboten. Die Regierung will ihre Macht wahren und um den Bürger das Gefühl von Macht zu geben, lässt man ihn wählen".
Lisa am 30.01.2008 11:00
jo, das haben Reggae/Ska-Künstler so an sich, dass sie meist sehr sozial,- globalisierungs,- und kapitalismuskritisch sind, ein Grund warum ich die Texte oft so liebe...
und das wundert mich auch ganz ehrlich gesagt:
auf der einen Seite die Künstler, die Musik und die Aussagen ihrer Musik gut finden und unterstützen (durch diese geniale Seite) aber politisch das andere Ufer vertreten....irgendwie gegensätzlich find ich. (wobei mit dem anderen Ufer natürlich nichts faschistisches oder rassistisches gemeint ist)
Karsten am 30.01.2008 12:48
Nicht alle Reggae-Musiker sind der Ansicht, dass man den Kommunismus wieder einführen sollte. Reggae-Liebhaber zu sein bedeutet nicht bedingungslos Meinungen anderer Leute anzunehmen, sonder vielmehr sich seinen eigenen Kopf zu machen.
Lisa am 30.01.2008 18:31
seh i8vh genauso. man kann sich meinungen zwar anhören und drüber nachdenken, aber man soll sich seinen eigenen kopf machen was man gut findet und was eben nicht. das ist nuicht der sinn einer musik, anderen zu sagen das ist jetzt gut und das ist jetzt schlecht.
en!ce-fan am 30.01.2008 23:01
lol, Reggaemusiker hab ich auch nie als Kommunisten bezeichnet, eher als sozialkritische Leute die, den Neoliberalismus/Kapitalismus und die Globalisierung ablehnen.
Du (Lisa) stellt die unter Kommunismus die DDR vor, welche damit wirklich gar nix zu tun hatte. Mir geht es mehr um den vom Marx und Engels wissenschjaftlichen Kommunismus, um die kommunistische Theorie, die einwandfrei ist. Aber zurück zu den Reggae-Interpreten.
Sie träumen von einer besseren Gesellschaft, vernab dieser profitorientierten Wirtschaftsordnung, und genau das liebe ich an ihren Texten, die Aussagekraft und die Wahrheit, die sie beinhalten. Was meine politische Ansicht angeht, so habe ich diese nicht von Reggaemusikern übernommen. Das hat sich so entwickelt und es verblüfft mich immer wieder, wieviele Parallelen es zwischen den Texten einiger Reggaekünstler und meiner eignene politischen Einstellung gibt. Ich glaub, es gibt fast keine Künstler die sich einer Partei zugeordnet fühlen, das sind die aller wenigsten, aber wenn man ihre Aussagen politisch einordenen würde, so wären diese ganz klar LINKS. Linke Werte sind Gleichheit, Brüderlichkeit, Solidarität, Freiheit, Frieden, Soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit, und genau diese Werte greifen viele viele Künstler dieser Musikszene auf.
Karsten am 31.01.2008 12:06
Ich habe nie auf die DDR angespielt und auch nur gesagt, dass man sich seinen eigenen Kopf machen sollte und das tust du ja auch.

Die Umstrukturierung der Gesellschaft kann nicht mit einer plötzlichen Änderung der Politik kommen. Man muss "von unten" aufräumen und ein Umdenken bei den Menschen zu provozieren. Viele Reggae-Musiker sind meiner Meinung nach nicht gegen die Demokratie sondern mehr für ein soziales Miteinander, Nächstenliebe und natürlich auch weniger Geldgier. Das ist mir persönlich auch wichtiger.
Lisa am 31.01.2008 12:42
die Revolution muss "von unten" kommen, das hat auch schon die liebe Rosa Luxemburg gesagt, sehr wahr sehr wahr.
Die Umstrukturierung der Gesellschaft wird sich leider nie vollziehen, sonst hätten uns die Religionen schon den Weltfrieden und das Paradies bescherrt, das einzige was Macht hat ist die Politik und das Geld (letzteres noch viel viel mehr), wenn sich je etwas verändert, was unwahrscheinlich ist, dann durch die Politik. Nächstenliebe ist schön und gut, aber unrealistischer als die kommunistische Utopie. Leider Leider
Karsten am 01.02.2008 11:13
also soll man den kommunismus diktieren?
Ireena am 01.02.2008 11:37
anstreben, niemals diktieren, mensch das hatten wir doch lange Jahre....
Karsten am 01.02.2008 12:04
ich sehe das genauso, es soll zwar eine welt geben, in der gleichheit, frieden und fairness herrschen, aber für ein kommunistisches system stehe ich auch nicht, obweohl ich den kapitalismus entschieden ablehne. da denke ich halt sdo wie die reggaeleute...
es gibt nur eine wahrheit am 02.02.2008 17:34
kommt halt drauf an, was mensch unter Kommunismus/Sozialismus versteht. Der Begriff ist leider sehr negativ behaftet, aber Umfragen haben ergeben, dass wenn man "sozialistische Inhalte" umschreibt, die Mehrheit der Befragten einem demokratischen Sozialismus befürworten würden...
Karsten am 03.02.2008 12:00
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