13.01.2008 - Schimpansen erfunden Schutz vor Malaria

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Bisher wurde es als Verhaltensstörung gedeutet, dass Schimpansen des Nationalparks in Uganda vor und nach dem Essen eines bestimmten Mahagonigewächses Erde mitaßen. Doch Wissenschaftler des naturhistorischen Museums in Paris ist es jetzt gelungen den Sinn zu deuten.

Sie simulierten chemisch die Verdauung der besagten Pflanze - einmal mit und einmal ohne Erde. Hierdurch konnte nachgewiesen werden, dass der Verzehr der Pflanze (jedoch nur zusammen mit Erde) den Erreger von Malaria gut hemmen konnte.

Diese Wirkung ist auch bei Medizinmännern aus Uganda verbreitet. Sie benutzen dieses Verfahren unter anderem um Durchfallerkrankungen zu heilen.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.wissenschaft.de



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Kommentare
Da sollte man sich doch öfter mal was von den Tieren und Mutter Natur abgucken...
Lisa am 13.01.2008 17:24
würde ich auch so machen, aber ich hoffe das funktioniert auch nur mit der erde
allesfresser am 13.01.2008 18:02
wow also das finde ich wirklich beeindruckend. ich frag mich wirklich woher die schimpansen das wussten, oder ob das einfach deren innerer trieb ist?

ich weiß wohl, dass wildpferde sich auch immer heildende kräuter (und ich meine jetzt mal kein weed) suchen und die fressen. damit retten die sich selbst das leben. normale pferde können das nicht und sterben dann oft an koliken oder so.
Ireena am 13.01.2008 19:16
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