05.01.2008 - Druck auf chinesische Sportler

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In acht Monaten finden die Olympischen Spiele in Peking statt und der Druck auf die Sportler wächst mit jedem Tag. Eine Umfrage ergab, dass die chinesischen Staatsbürger nur Medallien sehen wollen, am liebsten natürlich Gold.

Die Athleten leben in Trainingscamps, die sie fast nie verlassen dürfen. Selbst die Trainer fahren wenn überhaupt, nur für das chinesische Neujahr nach Hause. Große Tafeln vor den Unterkünften der Sportler zählen die verbleibenden Tage bis zur Eröffnung der Spiele.

Bereits vor Jahren hatten Menschenrechtsorganisationen davor gewarnt die Olympischen Spiele in China zu veranstalten und Sponsoren drohten mit ihrem Rücktritt. Die Bedingungen für chinesische Athleten sind in vielen Augen unvertretbar.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.tagesschau.de



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Kommentare
Ich habe schon viel darüber gehört, deswegen wollte ich das Thema hier mal vorstellen. Eltern entscheiden oft schon ganz früh, dass ihre Kinder einmal Profi-Sportler werden sollen und stecken diese dann in ein Sport-Internat. Hier bekommen sie keine gute schulische Ausbildung, werden aber täglich auf Sport gedrillt.

Nach ein oder spätestens zwei Olympischen Spielen sind die Knochen dieser Sportler dann total kaputt... ich finde es einfrach schrecklich.
Lisa am 05.01.2008 16:38
Ok ... dass Eltern ihre Kinder zu sowas schon so früh zwingen und so weiter ist sicherlich kacke ... aber ich verstehe bis heute absolut nicht, warum man so etwas in China austragen lässt. Sowas ist doch menschenrechtlich nicht vertretbar. Jetzt mal abgesehen von den Sportlern ... der größere Teil sind ja noch die normalen Einwohner Chinas .. die teilweise mit Gewalt aus ihren Häusern getrieben wurden, nur um dort weitere tolle Prachtbauten für die Olympiade bauen zu können .. Schließlich will man ja "gut dastehen". Wie bei Touristenführungen in Korea läuft es nur so, dass die ganzen Menschen aus aller Welt ein Top modernes, menschen-freundliches China erleben ... an präparierten Plätzen, während das Land rundherum den Bach runtergeht.
Michael am 05.01.2008 18:04
okay, das menschenrecht vertreten werden in China, is bekannt. ABer trotzdem find ich es gut, das die Spiele dort stattfinden. Der internationale Druck wächst, alle schauen nach China, und es ist den Kapitalisten-Kommunisten sehr unangenehm negativ aufzufallen. Wenn sie abgeschottet für sich Politik machen, dann gibs keine Grund Veränderungen vorzunehmen, wenn alle Welt auf China schaut, dann gibs schon eher Gründe was menschenrechtsmäßig zu verändern...
Das mit dem Sportlern stimmt leider. Wie in fast allen Ländern. Hier spritzen sich alle Leute irgendwelche verbotenen Substanzen, dort wird tag ein tag aus trainiert, bis zum geht nicht mehr. Wo ist der Unterschied?
Karsten am 06.01.2008 13:42
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