02.01.2008 - Microsoft zwingt Werbung zu beachten

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Bisher konnte man Werbe-PopUps im Internet ja noch durch einen Filter blocken oder sie ganz einfach schließen, wenn sie doch wieder mitten auf dem Bildschirm augetaucht sind. Doch jetzt hat Microsoft ein neues Patent für ein Programm eingereicht, das User im Internet zwingt sich die Werbebotschaften anzuschauen.

Das Programm soll unter dem Namen "Enforcing Advertising Playback For Downloaded Media Content" auf den Markt gebracht werden und vor allem bei kostenlosen Download-Seiten zum Einsatz kommen. Wenn man dann etwas herunterladen möchte erscheint der große Werbespot und erst hinterher kann man mit dem Download fotfahren.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.tomshardware.com



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Kommentare
Ist das nicht krank?
Lisa am 02.01.2008 13:57
da sieht man mal wieder, wie verkackt diese welt doch ist...
clemens am 02.01.2008 17:57
Ja und auch was Bill Gates für einer ist und mit was für Sachen er sein Geld macht.
Lisa am 02.01.2008 18:27
Mmm ... wenn es Dinge sind, die normal Geld kosten und ich als Alternative dann Werbung sehe und das Produkt somit bezahlt wird, ist es ok ... Jedoch wird es wohl viel mehr einfach eingesetzt um Geld zu verdienen an Produkten die eigentlich gar nichts kosten. Und das Geld wandert auch wohl nur sehr unwahrscheinlich in die Taschen der Urheber.

Nun gehöre ich aber auch zu dem Teil meine Branche die sich eh nicht so sehr an Microsoft Produkten und Patenten orientieren. Und Leute, die alternative Angebote nutzen, werden auch daran wohl ziemlich vorbei kommen ... Wer übrigens Interesse hat, sich mal um zu sehen, dem kann ich Ubuntu Linux als Alternative zu Windows wärmstens empfehlen: http://www.ubuntu... ... einfach mal einen Blick drauf werfen. Villeicht gefällt es jemandem.
Michael am 02.01.2008 23:19
ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es nicht nur bei produkten von microsoft eingesetzt wird. die wollen das ja denk ich mal auch verkaufen oder lizenzgebühren dafür haben, kenne mich da aber auch nicht so gut mit aus.

wenn jetzt zukünftig bei jedem download erst einmal 20 sekunden werbung kommen ohne dass man das abschalten kann, würd ich persönlich es nicht so gut finden.
Ireena am 03.01.2008 13:56
naja, man muss das auch so sehen, dass jeder Download, jeder Klick auf eine Page usw. für den Betreiber Geld kostet (Server, Strom, Online-Zugang, Administratoren usw.) und Online-Werbung heutzutage eh nicht mehr beachtet wird, die meisten Seiten sich eben deshalb über sinkende Werbeeinnahmen bei steigenden Klickzahlen beschweren - war doch klar, dass die sich sowas einfallen lassen (der Trend ist im Fernsehn doch auf feststellbar, kleine Spots in den Sendungen usw.) - aber keine Sorge, wenn das Ding ein oder vllt. zwei Tage am laufen ist, kann man sich sicha wieder was saugen um das zu umgehen, Programmierer und Hacker sind da immer ganz fix - ein Hoch auf die! :-)

jo Ubuntu kann ich auch empfehlen, bin vorn paar Monate auf Initiative meines ehem. Mitbewohners umgestiegen und total zufrieden, wenn man Windows trotzdem behalten will, ist das auch kein Problem, man kann auch beide Betriebssysteme parallel installieren

ja dann allen noch n frohes Neues Jahr, bin wieder in der Realität angekommen...
Markus am 03.01.2008 16:56
Und wie hat sich Ubuntu finanziert? Nicht durch Werbung... nur um das jetzt mal in den Raum zu schmeißen...
Lisa am 03.01.2008 17:51
schnell mal gegoogelt, "durch einen wohlwollenden Diktator" (wiki)

klar, spenden sind immer besser, aber wer spendet schon regelmäßig für Internetseiten? sonst gehts halt nur über Zwangsgebühren (GEZ) oder eben Werbung... oder überseh ich da was?
Markus am 03.01.2008 18:03
Ja das stimmt schon, viele spenden nicht. Aber Ubuntu findet ja auch Sponsoren und viele Informatiker arbeiten nicht für Geld sondern um Spaß dran zu haben... wie viele Hacker ja auch.
Lisa am 03.01.2008 20:24
Sicher arbeiten viele Informatiker aus Spaß, aber nur von Spaß lässt sich leider auch nicht leben. Ubuntu wurde von einem sehr reichen Milliardär ins Leben gerufen, der die entsprechenden Mitteln hat so etwas aus idealistischen Gründen zu finanzieren. Oft bleibt sowas aber, verständlicherweise, die Ausnahme.

Beispiel wäre allerdings noch Firefox etc. Die Ganze Mozilla Geschichte wird zu einem sehr großen Teil von Google finanziert. Im Gegenzug ist Google dann in den Programmen verknüpft, dadurch benutzen ständig mehr Leute Google und deren Werbekampagnen greifen wieder und bringen das Geld zurück.

Ansonsten ist das Finanzmodell bei freier Software komplett umgedreht. Hier wird dann durch "Maßschneiderung" und Serviceleistungen das Geld verdient.
Michael am 04.01.2008 09:53
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