27.11.2007 - Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen

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Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime (ZdE) ist der Meinung, dass die Verschleierung von Mädchen eine Form von mentaler Kindesmisshandlung sei und fordert deswegen ein Kopftuchverbot in öffentlichen deutschen Schulen.

Hierdurch versucht der ZdE die Emanzipation der Mädchen aus streng muslimischen Familien zu fördern. Doch anscheinend sind nicht alle für ein Kopftuchverbot und so erhielt Mina Ahadi schon unfreundliche Briefe und Morddrohungen. Seitdem steht sie unter Polizeischutz.

Laut ZdE dürfe in Deutschland der Islam nur anerkannt werden wenn eine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau gewährleistet sei. Am folgenden Samstag findet in Köln die Veranstaltung "Aufklären statt Verschleiern" statt, bei der es weitere Diskussionen über dieses schwierige Thema geben dürfte.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.welt.de



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Kommentare
find ich gut... genauso sollte man aber dann auch alle Kreuze und so aus staatlichen schulen verbannen...Religion unterdrückt irgendwo immer irgendjemanden...
Timo am 28.11.2007 09:10
kreuze sind aber kein zeichen von rechtlosikgeit, n kopftuch aber schon...
clemens am 28.11.2007 16:21
Also ich denke, dass man "religionsfreie" Zonen nie erreichen kann. Einige Leute drücken ihre Religion zum beispiel auch mit Dreads aus... die kann man in der schule auch nicht einfach abnehmen.
Ireena am 28.11.2007 20:13
aber mit den dreads ist es doch so, dass man sie freiwillig trägt und kopftücher bekommt man ja aufgezwungen...
clemens am 29.11.2007 13:23
Ich denke du verallgemeinerst sehr stark und hast teilweise ein sehr falsches Bild von z.B. islam-orientierten Religionen. Die Frauen werden nicht permanent alle gezwungen ein Kopftuch zu tragen. Viele tragen es auch aus Überzeugung. Ich sage nicht, dass es einen Zwang gibt und auch sicherlich sehr viel - aber es gibt durchaus genug Frauen die an ihre Religion glauben und die komplett dahinter stehen. Und bevor nun jemand kommt und sagt: "ja, die können ja nicht anders, die wurden ja immer gezwungen", auch in anderen Bereichen wie z.B. der Wirtschaft (Führungspositionen) etc. gibt es durchaus Frauen die sich durgesetzt haben - also definitiv in der Lage sind "Regel zu brechen" - doch auch von denen tragen welche Kopftücher, da es für sie dazu gehört und sie dahinter stehen.
Luimann am 29.11.2007 14:07
ich denke auch, dass die Frau, wenn sie ein Kopftuch tragen will, dies auch tun soll, wenn sich eine Frau oder auch ein mann durch seine religion unterdrückt fühlt, dann muss es möglichkeiten geben sich von seiner familie zu distanzieren und ein leben in freiheit zu führen, und solche hilfsorganisationen gibt es schon soweit ich weiß. Öffentliche religiöse symbole wie kreuze und der gleichen haben in klassenzimmern nichts zu suchen, jedoch soll jeder ein kreuz an seiner kette tragen, wenn er das schön findet....
Karsten am 30.11.2007 13:14
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