18.11.2007 - Belgische Robotorinsekten beeinflussen echte Insekten
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In Belgien haben Forscher Roboterkakerlaken entwickelt, die sie erfolgreich in eine Gruppe von echten Kakerlaken einschleusen konnten.
Die Tiere haben in etwa die Form einer Kakerlake, bewegen sich allerdings auf Rädern vorwärts. Damit die Tiere die Roboter aber als Ihresgleichen anerkannten, wurden die künstlichen Insekten mit typischen Geruchsstoffen der Kakerlaken beträufelt.
Die kleinen Roboter arbeiten autonom, sprich, sie werden nicht von einem Forscher ferngesteuert, sondern sie ahmen vorher einprogrammierte Verhaltensweisen nach.
Scheinbar akzeptierte die Gruppe die "Neuen" als Artgenossen, sodass die Roboter sogar das Verhalten der Tiere beeinflussen konnten. So gelang es den Forschern, dass sich die Kakerlaken sogar, wie vorgegeben, mit der Zeit in helleren Ecken aufhielten.
Ziel der Versuche ist es, aufzuzeigen, dass künstliche Artgenossen das Verhalten einer Tiergruppe lenken können. Wichtig war, dass dieses nicht wie bei einem Hund und einer Schafherde passiert, sondern durch Integration und Beeinflussung des Sozialverhaltens.
Autor:
Michael
Quelle:
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