13.11.2007 - Sumatra: Entwässerung gestoppt!

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07.05.
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04.05.
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Die Zerstörung des Regenwaldes scheint kein Ende zu nehmen und Experten befürchten, dass es bereits in 3 Jahren auf Sumatra keinen Urwald mehr geben wird. Somit würde der Lebensraum vieler seltener und bedrohter Tierarten für immer verloren gehen.

Hinzu kommt, dass das CO2, das in den Torfwäldern Sumatras gespeichert wird, etwa mit der Menge der jährlichen CO2-Emissionen weltweit gleichgesetzt werden kann. Diese Torfschichten, die teilweise bis zu 10 Meter tief sind, befinden sich unter den Wäldern und bestehen aus den Überresten vieler Generationen von Bäumen.

Jedoch sehen komerzielle Firmen die Trockenlegung dieser Moore vor und ziehen tiefe Entwässerungsgräben durch die Wälder. Bei diesen Trockenlegungen werden enorme Mengen von CO2 freigesetzt und das restliche Gehölz der Wälder wird verbrannt, was weitere Schadstoffe bedeutet.

Greenpeace hat sich entschlossen zu handeln und vor einiger Zeit zusammen mit den Forest Defender Camps (FDC) eine Urwaldschutzstation eingerichtet. Mit Hilfe von Dämmen versuchen sie der Trockenlegung der Moore entgegen zu wirken und ziehen internationale Aufmerksamkeit auf sich.

Anscheinend betrachten auch die abholzenden Firmen die Aktivisten für eine ernste Bedrohung. So kam es sogar schon vor, dass Leute bei den Einrichtungen auftauchen um sie zu beschimpfen und aufzufordern das Land zu verlassen.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.greenpeace.de



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Kommentare
das wäre ne riesige kathastrophe. dann gäbe es keine sumatra-nashörner mehr..und keine sumatra-tiger und keine orang utans...das wäre ein riesiger verlust
Karsten am 13.11.2007 19:58
Also ich fands auch echt krass, deswegen sollten es hier noch mal ein paar mehr Leute lesen...

Soviel CO2 wie die Welt in einem ganzen Jahr produziert, das ist doch krass. Das ist unser "blauer" Planet dem Untergang ruckartig ein ganzes Jahr nächer gekommen.
Lisa am 13.11.2007 21:53
...man was werden die leute sagen...: Mensch waren die doof damals, hätten die nicht etwas sorgsamer damit umgehen können, jetzt haben wir die kathastrophe, die kriege, das Elend....oder: da gabs ja früher mal bären, die waren schneeweiß und riesig....hätte man die mal am leben gelassen, diese dummen leute von damals...
Karsten am 14.11.2007 12:40
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann
König_Peter am 14.11.2007 13:52
..aber was tun?...nichts können wir tun, der Raubtierkapitalismus wird alles fressen
Karsten am 14.11.2007 14:06
dass tiere am qausterben sind ist tatsache, aber wir können sas sicjher alles hinauszögern, wenn wir wollen
clemens am 14.11.2007 16:35
ja klar, wer ist denn wir. Ich will es , du auch, und viele viele von den anderen auch. aber es gibt da ja die konzerne, die viel daran verdienen, die denken da anders drüber, leider. Was interessiert die eine Primaten Nashorn oder Tigerart? Die Schätzungen was das Artensterben angeht liegen bei 3- 360 pro TAG!!! Gut, das sind zum größten teil insekten (was nicht heißen soll, dass insekten nicht schützenswert sind)...trotzdem, unglaublich was da jeden Tag für immer verschwindet. Aber wir sind machtlos, wir kjönnen im kleinen etwas bewegen, wir könnten sogar national gesehen etwas bewirken, vllt sogar noch europaweit. Aber wie will man die Asiaten, Amerikaner oder Afrikaner vom Umweltschutz überzeugen, das wird schwierig...Was die Asiaten und Afrikaner angeht, müssen einige Staaten erstmal demokratisch werden bevor da umwelttechnisch was zu machen ist, und die Armut muss beseitigt werden....
Karsten am 14.11.2007 20:42
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