07.11.2007 - Schülerin gründet Anti-Abtreibungs-Club

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In den USA herrscht momentan Aufregung um eine 16-jährige Schülerin aus dem Bundesstaat Virginia, die in Ihrer High School einen Anti-Abtreibungs-Club gegründet hat.

Da die Schulbehörde jedoch nicht gerade begeistert war und den Club nicht genehmigen wollte, holte sich die 16-Jährige Hilfe vom Alliance Defense Fund, einem Verein der gegen Abtreibungen kämpft, allerdings auch Homo-Ehen, Homosexuelle in der Armee und Sexualkunde im Unterricht strikt ablehnt.

Nach Androhung eines Gerichtsstreits, genehmigte die High School dann doch noch die Gründung des "Pro-Life Clubs". Die junge Schülerin gab an sich von Gott berufen zu fühlen den Verein ins Leben zu rufen und gegen Abtreibungen zu kämpfen. Mittlerweile zählt der Club schon mehrere Mirglieder, hat jedoch auch mit Kritikern zu kämpfen.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.spiegel.de



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Kommentare
ich bin für die abtreibung, sicher ist es besser schon von anfang an zu verhüten, um solche komplikationen nicht mal entstehen zu lassen, aber in gewissen fällen, vor allem bei leuten die nicht mal noch ihren highschool-abschluss oder ihr abi in der tasche haben (ein studium kann man ja später noch machen oder man kann auch nur wenige prüfungen im jahr machen, dass ist dann nicht so tragisch), finde ich es wirklich eine gute lösung, denn sonst stehen sie vor dem nichts und iher ganzen leben ist dann ruiniert und das leben ihres kindes, dem sie wahrlich keine adäquate zukunft bieten kann, ja sowieso!! also bitte nicht mit unsinnigen argumentationen kommen á la 'durch eine abtreibung wird ein leben zwerstört', denn wenn man darauf verzichtet, dann hätte man dadurch ja gleich 2 leben zerstört und mit hat man wohl eher 2 gerettet. weitere argumente für abtreibung wären, wenn das kind behindert oder ein inzest wäre, aber auch, wenn das kind aus einem sexuellen übergriff entstanden ist, wenn sich die eltern vorher getrennt haben, wenn es aus einem one night stand oder ähnlichem heraus entstanden ist und vorallem dann, weenn ein elternteil oder gleich beide in einer festen beziehung stecken. und wenn eine frau (auch wenn sie schon über 30 wäre) meint, dass sie noch zu unreif und unerfahren in der rolle der mutter wäre, dann sollte man das auch so zur kenntnis nehmen, findee ich. also gibt es eigentlich kein argument gegen eine abtreibung, nur fälle, in denen es wirklich nicht anders geht!
clemens am 08.11.2007 14:28
was für ein Schwachsinn´...immer diese Aufrechterhaltung total veralteter, unsinniger Vorstellungen...
Bin kein Fan von Abtreibung, sie sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, so nach dem Motto: zwischen Shoppen und Mittagessen ma eben kurz ne Abtreibung....
Aber es gibt Umstände, unter denen das nachvollziehbar ist...
Rein materialistisch und rational gesehen, hat Abtreibung sogar in vielen Fällen Vorteile.
Die Entscheidung sollte letzten Endes bei der Frau liegen. Es ist oftmals klüger abzutreiben (auch wenn es schon dumm ist schwanger zu werden, wenn man es gar nicht möchte) wenn man nicht in der Lage ist, dem Kind ein vernünftiges Leben zu ermöglichen (sei es aus gesundheitlichen oder finanziellen gründen, wobei letzteres zugegeben ein schlechter grund ist, wenn auch in vielen fällen ein ausschlaggebender)...
Außerdem hat der Mensch den Tod in vielen Bereichen getötet. Durch Verbesserungen in der Medizin werden die Menschen immer älter (zumindest in den Industriestaaten), sterben immer seltener an Krankheiten. Die Folge ist Überbevölkerung...Warum sollte er nicht auch gerade erst gezeugtes ungeborenes Leben beenden. Dieses Leben hat noch keine Gefühle, keinen Charakter, man verhindert halt , dass sich soetwas entwickelt, was zugegeben etwas grausam ist, wobei Verhütung dann auch grausam wäre, weil man dem Leben von vornherein keine Chance gibt, sich zu entwickeln oder zu entstehen....
..wie gesagt, ich bin trotzdem kein Freund von Abtreibung, nur seh ich die sache ohne religiöse Aspekte, denk da eher rational..
Karsten am 08.11.2007 14:35
stimmt, eigentlich hat so ein fötus noch gar keinev seele oder gefühle oder sonst irgendetwas und wer lässt denn nicht seinen hund oder seine katze sterlilisioeren?? dadurch würden bereits vorhandene föten auch getötet und keiner spricht davon. überhauzpt finede ich es arg, dass tierquäler milder bestraft werden als leute, die ein 5monatiges kind töten, dabei kann sich doch keiner mehr so richtig an seine babyzeit erinnern und babies haben noch keine angst voprm tod, tiere aber schon, aber das ist wiedereine komplett andere geschichte, die nichthierher gehört!
clemens am 08.11.2007 14:46
Naja, ich finde es etwas krass wenn der Mensch auf einmal über Leben und Tod entscheidet.

Ein neues Leben (ganz biologisch und ohne religiöse Aspekte) entsteht bei der Verschmelzung von Spermien und Eizelle, womit Verhütung nicht zu Abtreibung zählt.

Ich persönlich habe etwas die Angst, dass mehr und mehr Menschen die Sache mit der Verhütung auf die leichte Schulter nehmen, wenn niemand da ist, der etwas gegen Abtreibung sagt...
Lisa am 08.11.2007 15:40
mm, ich denk, man sollte schon unterschiede zwischen Hunden und Kleinkindern machen ;).. Kinder sind nunmal Menschen...
Natürlich ist Verhütung keine Abtreibung, aber ich rechne dem entstandenen Leben nach der Befruchtung nicht wirklich mehr Persönlichkeit an, als dem einzelnen Spermium oder der einzelnen Eizelle vor der Befruchtung, die beiden sind ja auch lebendig, wenn man das erst genannte einfriert sogar unendlich lange, glaube ich zumindest.... Wenn ich mir vorstelle nie entstanden zu sein, weil meine Eltern verhütet hätten, dann wär ich glaub ich genauso sauer wie wenn sie mich abgetrieben hätten...
Karsten am 08.11.2007 17:56
ehm ... ich finde der Vergleich zwischen Tier und Mensch hakt schon ein bisschen ... aber Karsten ... Verhüting=Abtreibung und beides schlecht? Ich hoffe, dass das nicht dein ernst ist ... Schließlich ist Verhütung nicht nur zur Verhinderung einer Schwangerschaft sinnvoll. Auch sind Spermien doch nur das "Mittel" aus dem Leben ein menschliches Lebenswesen entstehen _kann_ (wenn sie mit einer Eizelle in Berührung kommen). Ein Fötus hat sicherlich noch keine Persönlichkeit, aber dennoch ist es schon ein kleiner Organismus.

Abtreibung ist ein sehr schwieriges Thema und ich bin auch nicht aus Prinzip gegen Abtreibung, allerdings hat Lisa schon recht: Man sollte schon verhüten und die Abtreibung nicht als eine Art "Ups, da is was schief gegangen"-Notlösung betrachten.
Michael am 08.11.2007 20:07
ne ne, das hab ich auch nie behauptet, wie ich schon sagte, sollte man Abtreibung nicht auf die leichte Schulter nehmen...ich glaub du hast mich da falsch verstanden, ich habe nicht geschrieben Verhütung=Abtreibung und beides schlecht. Verhütung ist sinnvoll, sehr posetiv zu bewerten, Abtreibung ist bei weitem nicht so posetiv zu bewerten, sollte aber legal sein, denn es gibt da Umstände(die alle schon genannt worden sind), unter denen das nachvollziehbar ist..was ich nur meinte. Bei der verhütung verhindert man, das Leben entsteht, welches sich weiterentwickeln kann/könnte. Bei der Abtreibung tötet man Leben, welches sich weiterentwickelt....
Karsten am 09.11.2007 17:27
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