06.11.2007 - Inkompetenz bei Stromanbietern

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Wegen Unzufriedenheit wechselte Dave Abrams aus Wythenshawe bei Manchester vor einiger Zeit den Strom- und Gasanbieter und kündigte der Powergen fristgerecht.

Ein halbes Jahr später erhielt der Brite jedoch eine Mahnung über 0,00 Pfund, die noch bezahlt werden müssten, da man ihn sonst verklagen müsse. Abrams war überaus verwirrt, weil er seinen Strom und Gas immer im Voraus bezahlt hatte und somit (eigentlich) auch keine Schulden entstehen konnten.

Auf Nachfrage des ehemaligen Kunden räumte die Powergen auch prompt einen Fehler ein und entschuldigte sich für den Vorfall. Kurz darauf erhielt Abrams eine neue Mahnung, diesmal in Höhe von 502 Pfund. Großzügigerweise bot man ihm auch noch an 200 Pfund der Schulden zu erlassen, da man nämlich vergessen habe den Zähler im Hause von Abrams neu zu kalibrieren.

Der Brite nahm erneut Kontakt mit dem Konzern auf und sagte, dass er sich auf eine Begegnung im Gerichtssaal freue um die Inkompetenz des Unternehmens öffentlich zu diskutieren. Erst diese Drohung brauchte Powergen zum schweigen. Bis dato hat Abrams noch keine neue Mahnung erhalten.

Powergen gehört übrigens zum deutschen E.ON-Konzern.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.tagesschau.de



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Kommentare
die inkompetenzen der stromanbieter sind abet auch nicht wrklich was neues...
clemens am 07.11.2007 16:16
Wohl nicht, aber ich fand die Geschichte recht amüsant. Wenn du Lust hast, kannst du gerne mal einen Link zu einer interessanten News schicken, die auch auf unsere Seite passt... oder auch schon eine kleine Zusammenfassung schreiben wenn du magst :-)
Lisa am 07.11.2007 16:22
Lustig is das allemal ... und auch absolut realistisch, dass sich sowas in Deutschland ereignet :)
Michael am 07.11.2007 17:35
ja, aber im ami-land wäre das sicher genauso realistisch gewesen!
clemens am 08.11.2007 13:57
... und in Ami-Land hätte man den Konzern wohl auf viel Geld verklagen können wegen dieser Inkompetenz ;-)
Ireena am 08.11.2007 14:28
stimmt, denn die dortigen gesetze und gesetzeslücken lassen alle möglichen klagen zu, zum bneispiel kann man in einigen staaten sogar eine burgerkette wegen fettlöweibigkeit auf schadenersatz vwerklagen oder eine tabakfirma nach lungenkrebs.- zu aller vorsicht stehen meist alle möglichen logisch erdenklichen nebenwirkungen auf der verpackung, denn dann kann man niemanden mehr auf schadenersatz verklagen, es seio denn, man gibt sich als funktioneller analphabet aus, aber ich glaub nicht, dass viele kläger damit durchkommen, zumal sie die klage sicher vorher schriftlich begründen müssen!
clemens am 08.11.2007 14:35
In Amerika geht es bei Klagen darum den Unternehmen zu zeigen, dass sie etwas falsch machen... die Leute werden dabei so dargestallt, als ob man ihnen alles erklären müsste... Warnungen müssen dann halt überall drauf stehen.

Aber deswegen sind die Schmerzensgelder bei Klagen und so auch immer so hoch. Die Richter gucken nicth danach was für das Opfer vielleicht angebracht wäre sonder danach, ab welcher Summe es dem Unternehmen weh tut.
Ireena am 08.11.2007 15:30
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