05.11.2007 - Umweltverschmutzer Landwirtschaft

09.05.
Raging Fyah - Running Away


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07.05.
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04.05.
Raging Fyah - Judgement Day


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Jedem ist wohl bewusst, dass die Industrie und der Transportsektor stark zur Klimaerwärmung beitragen, doch Sündenböcke findet man auch in der Landwirtschft. Unter anderen tragen Wiederkäuende Rinder und überdüngte Felder zu knapp 11 Prozent der deutschen Klimaerwärmung bei. Im weltweiten Vergleich sind es sogar gut 14 Prozent.

„Die Agrarindustrie heizt das Klima in etwa der gleichen Größenordnung an wie der Transportsektor“, so Tanja Dräger de Teran, Agrarreferentin beim WWF Deutschland und fordert. Sie fordert, dass Landwirte mit Steuern zu belasten um die Preise für Lebensmittel, bei deren viele Emissionen verursacht wurden zu erhöhen. Allerdings müsse auch ein Umdenken bei den Verbrauchern stattfinden.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.wwf.de



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Kommentare
..das ist eig. ja nix neues. Bin ein Befürworter der CO2-Steuer.
Abgesehen von Fleischprodukten wäre es aber auch klug, Produkte, die ebenso gut regional angebaut werden können, zu besteuern. Wieso wird Spagel aus Peru eingeflogen, wenn er doch auch bei uns wächst? Die produkte werden eingeflogen, weil sie meist aus einem Niedriglohnland kommen und daher trotz Transportkosten immernoch günstiger sind. Ein bedeutend großer Teil ans Emmissionen könnte eingespart werden. Abgesehen davon (das soll jetzt nicht nationalistisch klingen) ist es auch vorteilhaft für die heimische Wirtschaft wenn verstärkt Produkte aus dem regionalem Anbau gekauft werden. Eine Entwicklung in diese Richtung wäre nur zu erreichen, wenn man einen CO2-Steuer einführen würde.
Was auch klug wäre, was aber ein anderes Thema ist, wären deutlich sichtbare Hinweise auf den importierten Produkten über Herrkunft und Produktionsverfahren. So etwas gibt es ja schon, bei Fair-Trade-Waren z.B. Das find ich auch gut. Aber wäre es nicht viel klüger, wenn man den Spieß umdrehen würde? Jeder Konzern müsste z.B. dem Ministerium für Entwicklungshilfe nachweisen, dass die Produkte, die er importiert, nicht durch Kinderarbeit oder Hungerlöhne hergestellt werden und das die Arbeitsbedingen menschenwürdig und ökologisch vertretbar sind.Dann bekommt er eine Gütesiegel, als Auszeichnung dafür. Wenn dies nicht der Fall ist, müsste ein deutliches Ettikett mit der Aufschrift "Basiert auf Ausbeutung" (oder ähnliches) die Verpackung zieren.Bestimmt mindestens 95% der Konsumenten wissen gar nich warum die produkte so günstig sind und wie bzw. unter welchen Bedingungen sie herrgestellt werden. Es würde für Aufklärung sorgen und ein Großteil der Menschen würden darauf achten, da bin ich mir sicher. Außerdem würde jeder Konzern alles daran setzen um ein Gütesiegel zu erhalten, statt eines aufklärenden, den verkauf nicht gerade fördernden, Ettiketts.
Es darf nicht sein das Aldi, Lidl und Co. Ausbeutung betreiben nur um ein paar Cent billiger als die Konkurrenz zu sein....
Karsten am 05.11.2007 21:48
Naja, guter Ansatz, aber den meisten Konsumenten sind eben diese paar Cent Preisvorteil so wichtig...
Lisa am 05.11.2007 22:00
ich gebe fürs essen lieber ein paar cent mehr aus und spar dann lieber an klamotten und sonstigem unnötigen zeug, dass die leute immer kaufen. und genau die sagen dann 'na, bio das ist mir zu teuer, blablabla' wäre es aber nicht, wenn sie nur nützliche sachen kaufen würden, als den unsinnigen mist aus der werbung! wir alle können was verändern, wenn wir nein zu den sog. multis sagen und nur m,ehr bioprodukte kaufen! es ist noch nicht zu spät!
clemens am 06.11.2007 01:09
zu spät ist es noch nicht, sehr viel zeit bleibt der menschheit trotzdem wohl nichtmehr.
klar, die finanziell schwachen leute (also Arbeitslose oder arbeitsunfähige die auf sich allein gestellt sind, bis auf das bischen staatliche hilfe) werden weiterhin ausbeuterprodukte kaufen, egal was da draufsteht, weil diese Leute eben jeden cent umdrehen müssen. aber man kann ausbeutung in fernen ländern ja nicht mit ausbeutung bzw arbeitslosigkeit im eigenen Land legitimieren. Die überwiegende Mehrheit der leute kann sich ein paar Cent preiserhöhung durchaus leisten und würden bestimmt lieber ein paar cent mehr ausgeben um das gewissen zu besämftigen (klar, es gibt pfennigfuchser denen sowas total egal ist, egal wie hoch das eigene Einkommen ist, aber längst nicht jeder denkt so). Der grund, warum die leute momentan ihr kaufverhalten danach ausrichten günstigere produkte zu kaufen liegt natürlich in erster Linie daran, weil man eben mehr bekommt für sein geld, auch wenns nur einige Cent ausmacht. Dieses verhalten ist durchaus nachvollziehbar (ich kauf z.B. auch eher billigeres Bier als teures becks, auch wenns vllt noch etwas leckerer schmecken würde) Aber das eigentliche problem ist die Unwissenheit der abseluten Mehrheit der bevölkerung. Die Meisten wissen gar nicht, dass der Preisunterschied vllt auch darin begründet ist, dass überwiegend Kinder z.B. die Kakaobohnen ernten die wir dann als Schokolade verputzen ohne nur einen Gedanken an die produktionsweise zu "verschwenden". (da gabs auf ARD oder ZDF mal ne ganz interessante Reportage, wo bewiesen wurde, dass auch die bei uns etablierten Firmen durchaus Kakaobohnen von plantagen kaufen, wo die Mehrheit der Arbeiter unter 15 Jahren ist, viele von ihren bitterarmen Eltern verkauft, in dem Glauben eine Ausbildung zu bekommen. Die Kinder müssen dann solange arbeiten, bis sie das geld abgearbeitet haben, was man ihren Eltern gezahlt hat. Erst dann bekommen sie Geld ausgezahlt, was auch nur wenige Cent am Tag sind.) Wenn die Konsumenten sehen würden, worin der Unterschied besteht, und was das für die Einzelschicksale bedeutet, dann würde jeder Mensch mit einem Funken Moral ein schlechtes Gewissen bekommen und die paar cent mehr bezahlen....Wer sein Kaufverhalten dennoch nicht ändert ist entweder ein Riesenarschloch oder arm. Darüber hinaus bin ich mir nichmal mehr so sicher, ob die preise wirklich ansteigen würden. Vllt müsste der preis, den wir bezahlen, einfach nur fairer aufgeteilt werden (hab mal gelesen (bin mir nicht 100%ig sicher ob die Zahl stimmt) das 30% an einer banane letzten endes an die SuperMarktkette gehen gehen, die sie verkauft, während der Produzent aus dem Entwicklungsland vllt grad mal 1% bekommt, wenn überhaupt.....
Karsten am 06.11.2007 13:01
klar, es ist die unwissenheit, die dahintersteckt, aber zu diesem thema gibt es unzählige studien, bücher über bücher, einige interessante tv-reportagen (oder reportagen über die 3. welt, in denen das so ganz am rande mal erwhnt wird und sogar in der schule haben wir mal darüber diskutiert! (ok, die ganzenhaupt- und realschüler haben das wahrscheinlich nie durchgenommen, aber allein darau solls ja nicht ankommen), aber was machen die leute stattdessen?? sie lesen lieber zeitungen oder dämliche schundromane anstatt bücher, schauen sich im tv nur so komische daily soaps, talkshows und dokusoaps an und interessieren sicjh gar nixht erst für die wahrheit die dahintersteckt und wollen nicht mal versuchen, auch nur irgendetwaszu hinterfragen.
clemens am 06.11.2007 13:59
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