04.11.2007 - Emanzipation auf Kenianisch

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Kenianische Samburu-Frauen werden durch die Ehe zum Besitz ihrer Männer. Diese haben das Recht sie zum Sex zu zwingen, zu schlagen oder bei Ungehorsam aus dem Dorfleben zu verstoßen.

Doch einige der Samburu-Frauen wollten dieses Schicksal nicht länger ertragen und gründeten ein kenianisches Frauendorf. Sie sind wirtschaftlich erfolgreich und leben friedlich zusammen. Mittlerweile lassen sie von Zeit zu Zeit sogar Männer für sich tanzen.

Rachel, die Chefin des Dorfes, hat beschlossen, dass jede Frau bei den täglichen Besprechungen ihr Meinung frei äußern darf und dann zusammen Entscheidungen getroffen werden. "Die Frauen blühen auf, wenn sie endlich nach all den Demütigungen Verantwortung übernehmen" erklärt sie.


Autor:
Lisa

Quelle:
www.tagesschau.de



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Kommentare
Ja richtig so. Alle Frauen die auf dieser Welt unterdrückt und gequält werden müssen sich endlich wehren!
Ireena am 05.11.2007 12:12
wie heißt es so schön? - Die Frau ist das Proletariat der Schöpfung...
Letzten Endes basierte die Unterdrückung der Frauen auf der biologischen tatsache, dass Männer i.d.R. physisch stärker als Frauen sind, weshalb Männer jagen gegangen sind und die Frauen den Nachwuchs erzogen haben. Obwohl letzten Endes beide geschlechter abhängig von dem jeweils anderen sind, waren Männer auf grund ihrer körperlichen Überlegenheit in Konfliktfällen dominant. Es entstand eine von Männern beherrschte Gesellschaft. Dies legitimierte sich in Religionen und wurde Jahrtausende als völlig normal und richtig oder gottgewollt angesehen...
Frauen und Männer verinnerlichten diese Ansicht und so entstanden gesellschaftliche Zwänge, die den geschlechtern die jeweiligen Aufgabenbereiche vorgaben und festlegten. Abnormales verhalten (in diesem fall emanzipatorische Bestrebungen) wurde kritisiert...
Ein wirklicher bruch mit diesem denken erfolgte erst in der 68´er Bewegung, die ja fest verbunden mit der Frauenbewegung und der sexuellen revolution ist.
Karsten am 05.11.2007 14:24
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