Allgemein
Yellowman (* 1959 in Kingston, Jamaika. bürgerlich Winston Foster) war der einflussreichste Reggae-Deejay Anfang der 1980er. Als Albino eigentlich ein Ausgestoßener in der jamaikanischen Gesellschaft, gelang ihm der Aufstieg zu einem nationalen Sexsymbol durch ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, humorvolle, wenngleich auch sehr obszöne Texte und ein großes Talent als Improvisator am Mikrofon. Trotz einer Hautkrebserkrankung Anfang der 1990er ist er immer noch musikalisch aktiv.
Überschattet wurde die steile musikalische Karriere durch eine Krebserkrankung. die erste Diagnose wurde 1982 gestellt. 1986 wurde ihm der halbe Kiefer entfernt, was sein Gesicht verunstaltete und seine Stimme stark beeinträchtigte. Anfang der 1990er kam eine Hautkrebserkrankung hinzu.
Yellowman nahm bis heute mehr als 50 Alben auf, wobei sein Stil im Laufe der Jahre ernster und erwachsener wurde. 1997 erhielt er für Freedom of Speech die erste Grammy-Nominierung. Er wird als Reggae-Entertainer hoch geschätzt, auch wenn er schon lange nicht mehr so innovativ wie in seinen Anfangsjahren ist. 2006 spielte er das autobiographische und bemerkenswerte Stück Orphan auf den 85 Riddim (z. B. Ghetto Story von Baby Cham) ein.
Yellowman ist Vater von fünf Kindern und lebt in Kingston.
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