Allgemein
Kein Bein steht gewöhnlich lange still, wenn »Sir Mystic & The Stars« die Bühne betreten. Ein Konzert als mitreißende Party, eine unvergleichlich positive Atmosphäre, in der die pure Lebensfreude der Musiker schnell ansteckend wird. Scheuklappen sind jedenfalls genauso unangebracht wie der sprichwörtliche »Stock im Arsch«.
Gängige Reggae-Muster werden immer wieder überraschend durchbrochen, denn die Mannen um Front Performer Sir Mystic haben gemeinsam einen eigenständigen, angenehm organischen Sound entwickelt – eine willkommene Abwechslung zum »State of the (Reggae-)Art«. »African Reggae« nennt die Band von daher auch ihren Stilmix aus Reggae und High Life, aus Rock, Soul und anderen Elementen, aus Bekanntem und Unbekanntem, aus Hits und eigenem Material.
Sir Mystic (voc, guit) war in Ghana als Profimusiker mit der »Hannah Mission Band« unterwegs, musste aber zur Zeit der Diktatur fliehen. Als er in Deutschland auf groove-begeisterte Musiker traf, begann die Geschichte von »Sir Mystic & The Stars«. Trompeter Tim Jäcker stieß bald dazu und begeistert seither durch sein energetisches Spiel, immer wieder durch verschiedene Saxophonisten zur dynamisch-kreativen Brass-Section erweitert. Popakademie-Student Manuel Steinhoff (bs, voc; u. a. »on a mission«) bildet mit Sebastian Krause (dr, perc) das erfahrene Rhythmusgespann; zusammen mit Mario Alsleben (guit; studierte an der Los Angeles Music Academy) sorgen sie für den Groove und halten gemeinsam den Laden zusammen, wenn die Emotionen mal wieder überkochen und ein Song wieder einmal doppelte Länge erreicht.
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