Allgemein
Johann Michael Söllner (* 24. Dezember 1955 in Bad Reichenhall) ist ein bayerischer Liedermacher. Musikalisch bekannt ist er durch seine bissigen Lieder, die er allein mit der Gitarre und Mundharmonika vorträgt. Daneben spielt er auch „bayerischen Reggae“ mit seinen Bands. Söllner schreibt gesellschafts- und systemkritische Texte in bayerischem Dialekt und tritt für die Legalisierung von Marihuana ein. Der Sänger sah sich in Bayern wegen des Besitzes geringfügiger Mengen von Betäubungsmitteln bereits mehreren Ermittlungsverfahren ausgesetzt. sein Verteidiger Jürgen Arnold weist in diesem Zusammenhang auf die Spruchpraxis des Bundesgerichtshofs über den Besitz geringfügiger Mengen dieser Substanzen hin.
Seit einigen Jahren sieht sich Hans Söllner von der bayerischen Justiz verfolgt, da er aufgrund einiger Äußerungen auf Konzerten und CDs unter anderem vom bayerischen Innenminister Günther Beckstein wegen Beleidigung angezeigt wurde. Diesen hatte er mit Hitler und Himmler verglichen. In den Verhandlungen wurden teilweise hohe Geldstrafen gegen den Sänger verhängt. Auch Verstöße gegen das Asylrecht und Ausländerrecht wurden ihm vorgeworfen, da er angeblich einen oder mehrere illegale Einwanderer beherbergt haben soll. Während die letzteren Vorwürfe nicht offiziell belegbar sind, erfüllten nach deutschem Recht einige seiner Äußerungen auf CDs und vor allem auch auf Konzerten den Straftatbestand der Beleidigung.
Weblinks
Offizielle Website von Hans Söllner