Tschernobyl oder die Alternative Grüner Strom
26. April 1986
Der Block vier des Atomreaktors in Tschernobyl explodiert. Es ist der bislang bekannteste GAU (größter anzunehmender Unfall) in der Geschichte der Kernenergie. Doch schon häufiger ist die Welt ähnlichen Katastrophen nur knapp entgangen. Dies zeigen auch die jüngsten Vorfälle in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel. Auch wenn von den Betreibern und Angestellten der AKW´s ein möglicher GAU wie in Tschernobyl gänzlich ausgeschlossen wird, besteht trotz modernster Technik, best ausgebildetsten Arbeitskräften und einer Menge an Selbstvertrauen ein Restrisiko.
Bilder der Multimedia Show der Tagesschau (Link unten angegeben) zeigen „ die ersten Tage nach dem Super-Gau“ in Tschernobyl. Es ist klar, dass sich seit 1986 viel an der Technik und den Notfallplänen geändert hat und dass damals völlig andere Zustände geherrscht haben.
Jeder muss selber entscheiden, ob er ähnlich Bilder in ein paar Jahrzehnten wieder sehen will – nur dass es dann nicht Tschernobyl heißt, sondern vielleicht Krümmel.
Eines ist klar: Bei einem GAU in Zentral Europa wären deutlich mehr Menschen von den Folgen betroffen, als damals in Tschernobyl!
Nur ein gezieltes Handeln von jedem Einzelnen kann die Spitzen der Wirtschaft dazu bringen an dem Atomausstieg festzuhalten. Umso mehr Menschen ihren Strom atomkraftfrei beziehen, desto wirtschaftlicher werden alternative Techniken um Strom zu gewinnen. Schon heute gibt es vortreffliche Alternativen zum normalen Strom und das für jeden! Zu empfehlen sind Greenpeace Energy, Lichtblick oder Naturstrom.
Je mehr Leute wechseln, desto größer ist der Druck auf die Atomkraftbetreiber!
Multimedia Show der Tagesschau
Greenpeace Energy
Lichtblick
Naturstrom
http://www.zukunftsenergie.org/index.php?seite=spot
http://www.dailymotion.com/video/x172ea_watn-knall-bei-vattenfall